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Motorsport: Aston Martin steigt in die DTM ein
DPA/ DTM/ Hoch Zwei

Der Ausstieg von Mercedes hatte die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft hart getroffen, nun steht fest: Auch im kommenden Jahr wird es neben Audi und BMW ein drittes Werk geben - Aston Martin steigt in die Rennsportserie ein.

Levator 11.10.2018, 18:15
1. Sehr zu begrüßen!

Als Mitglied der Sektion Deutschland des A.M.O.C. und im englischen Hauptverein, begrüße ich diese Entscheidung, als drittes Werksteam in diesen spannenden Wettbewerb einzusteigen.

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chrismuc2011 11.10.2018, 19:17
2.

Freut mich! Da kann Merceds ja fürs eigene Team und für AM die Motoren liefern.

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RalfBukowski 11.10.2018, 19:42
3. Na denn...

Ein Aston mit Vierzylinder. Darauf haben ja nun alle gewartet. Für technikaffine Rennsportfans ist das nichts. Besser wäre die Verwendung eines Serienblocks, der hubraumangepasst mit Air-Restrictor versehen wird. So könnte man auch etwas Vielfalt in der Technik erleben. Dieses ganze Einheits-Brimborium mit den überall gleichen Vierzylindern ist einfach langweilig.

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Levator 11.10.2018, 19:44
4. Na ja

Zitat von chrismuc2011
Freut mich! Da kann Merceds ja fürs eigene Team und für AM die Motoren liefern.
Der Biturbo-V12, der letztes Jahr im DB11 debütierte, stammt von der ersten bis zur letzten Schraube aus ureigener Fertigung. Und auch der Achtzylinder, der vom deutschen Kompetenzzentrum für V8-Motoren aus Afalterbach zugeliefert wird, verändert in den fahrerischen Eigenschaften nur marginal den Charakter des AM...

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quark2@mailinator.com 11.10.2018, 20:01
5.

Solange man in die besseren Autos einfach solange Zusatzgewichte packt, bis es sich ausgleicht, ist das irgendwie witzlos. Hussein Bolt bekäme 15kg auf den Rücken und dann schauen wir mal ...

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schlauchschelle 11.10.2018, 20:06
6. Die DTM ist für mich seit Ende der 1990-er

so interessant wie die Formel 1. Boliden, welche nichts mehr mit irgendwelchen Serienwagen zu tun haben, nahezu unbezahlbare Technik und Gleichmacherei. Was war die DTM so cool mit Alfa, Audi, Mercedes-Benz, Opel, den 2 privaten Mustangs usw. DAS hat noch richtig Spaß gemacht....

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anno1966 11.10.2018, 20:09
7. Super!

Kann der Serie nur einen Aufschwung bringen. Was vermisse ich die Zeiten mit Alfa Romeo und Opel! Markenvielfalt, auch ohne das D für Deutschland, leider längst in Vergessenheit geraten!

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nasodorek 12.10.2018, 13:01
8.

Zitat von chrismuc2011
Freut mich! Da kann Merceds ja fürs eigene Team und für AM die Motoren liefern.
Es tut mir leid Sie enttäuschen zu müssen, aber ab 2019 fährt Mercedes in der DTM nicht mehr mit. Das heißt, wenn Sie, in absehbarer Zukunft, nochmal einen DTM Mercedes sehen wollen, sollten Sie sich am Wochenende zum Hockenheimreing begeben, oder SAT1 schauen.

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fronleichnam 15.11.2018, 18:29
9. Auch Aston Martin kann das eigentliche Problem nicht lösen!

Auch wenn Aston Martin ein absoluter Kracher ist, passt die Nobelmarke leider nicht zur DTM! Der Reiz dieser Rennserie liegt (oder besser: lag) in der Seriennähe der Fahrzeuge. Viele der Zuschauer hatten selbst einen 3er oder einen 190er in der Garage stehen, nicht selten sogar in der Topversion als M3 oder 2.3-16, die sich in der DTM auf der Rennstrecke duellierten. Selbst der kleinste Aston Martin fällt unter die Kategorie "Traumwagen" und ist daher für eine volksnahe Rennserie nicht geeignet, sondern in der GT-Serie bei Ferrari und Lamborghini besser aufgehoben.
Die heutigen DTM-Fahrzeuge haben außer dem Namen nichts mehr mit den Serienfahrzeugen gemein, sondern sind hochgezüchtete und sündhaft teure Prototypen. Kein Wunder, dass sich Mercedes aus Kostengründen aus der DTM verabschiedet. Und ebenso nachvollziehbar ist es, wenn sich Zuschauer nicht mehr mit den Autos identifizieren können und den Rennstrecken oder dem Fernsehbildschirm fernbleiben. Warum nimmt man für die DTM nicht einfach die jeweiligen Spitzenmodelle aus der Mittelklasse im Serientrimm, ersetzt Klimaanlage, Radio und Navi durch einen Überrollkäfig und fertig? Dann kostet ein M4 oder C63 rennfertig keine 80 T€, und jeder Volumenhersteller könnte sich ein Engagement in der DTM leisten.
Auch das Reglement wäre dann viel einfacher: Verwendet werden darf nur, was auch im Katalog für die Serienfahrzeuge angeboten wird. Limits bzgl. Gewicht, Leistung, Abmessungen etc. fallen weg, weil diese durch die StVO vorgegeben werden. Als Teilnehmer kämen dann neben Audi, BMW und Mercedes z.B. auch Alfa, Porsche mit dem Cayman und eine Reihe amerikanischer Marken in Frage...

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