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Neue Zweifel an Doping-Flaschen: Einmal kräftig gedreht, dann war das Ding offen
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Ein junger norwegischer Stabhochspringer sagt, er habe bei einer Dopingkontrolle die Flasche nach Verschluss wieder öffnen können. Ein Beleg dafür, dass Hersteller Berlinger mangelhaftes Material liefert?

flow-tschi 11.01.2019, 08:20
1. Als ob

das Problem fehlkonstruierte Behälter wären... Kopfschüttel...

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stef_ma 11.01.2019, 09:10
2. Man denkt jetzt natürlich

instinktiv an den Doper, der seine Probe austauscht. Aber es wäre ja auch theoretisch möglich so einen Konkurrenten eine positive Probe unterzujubeln. Wird bei positiven Proben eigentlich zusätzlich ein DNA-Test gemacht? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.

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mwroer 11.01.2019, 09:56
3.

Zitat von stef_ma
instinktiv an den Doper, der seine Probe austauscht. Aber es wäre ja auch theoretisch möglich so einen Konkurrenten eine positive Probe unterzujubeln. Wird bei positiven Proben eigentlich zusätzlich ein DNA-Test gemacht? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.
Man schreibt nicht einfach seinen Namen auf die Flasche und schickt die dann ein :) Die Etiketten sind vorgedruckt mit Prüfsummen für Datum und anderes - mindestens muss man dann einen Konkurrenten finden der die gleiche Blutgruppe hat und den Test zur gleichen Zeit macht und seine Daten bei der Dopingagentur kennen und die Etiketten fälschen.

Und das geht dann auch nur bei einer unbeobachteten Abgabe. Sonst machen das sowieso die Kontrolleure.
Klar geht irgendwie immer alles - aber SO wahnsinnig viel kriminelle Energie für verhältnismäßig wenig Nutzen werden Leistungssportler nicht aufbringen in diesem Bereich.

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Mephisto der x-te 11.01.2019, 10:13
4. Seid ihr naiv !

Zitat von stef_ma
instinktiv an den Doper, der seine Probe austauscht. Aber es wäre ja auch theoretisch möglich so einen Konkurrenten eine positive Probe unterzujubeln. Wird bei positiven Proben eigentlich zusätzlich ein DNA-Test gemacht? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.
Umgekehrt, man muss doch für gedopte Spitzensportler, die für das Image und die Werbeeinnahmen unverzichtbar sind, eine Möglichkeit haben, einen Dopingbefund zu verhindern. Wie war ein Lan Ullrich und ein Lance Armstrong möglich ? Schaut Euch doch einfach die Sportler und deren Leistung an. Ohne Doping kein Spitzensport. Interessiert mich eigentlich nicht. Schlimm ist für mich hingegen, dass völlig verschwiegen wird, dass es Dopingkontrollen erst im Spitzensport gibt. Im Amateurbereich wird genauso gedopt und keinen interessierts. Da darf das Thema bis heute noch nicht mal angesprochen werden. Nehmen wir einen Handballtorwart in der Bezirksliga, ständig am Getränkefläschchen. Und ich soll nicht glauben, dass da Mittel drin sind, die die Reaktionsfähigkeit steigern ?

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In Kognito 11.01.2019, 11:07
5. DAS genau war der Haupt-"Beweis" des Rentners McLarren!

Zitat von flow-tschi
das Problem fehlkonstruierte Behälter wären... Kopfschüttel...
Russland wurde nur wegen dieser Röhrchen des Staatsdopings beschuldigt. Den Sportlern wurde, bis auf wenige Ausnahmen, wie in anderen Ländern auch, nichts verbotenes nachgewiesen.
Besser sind da natürlich Rezepte und Genehmigungen der jeweiligen ADA, Rithalin bei US-Turnerin, Opiate beim Tennis, Asthmaspray in 1000er Packungen beim Winter-/Radsport - alles legal, da genehmigt!

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bilch_76 11.01.2019, 14:32
6.

Zitat von In Kognito
Russland wurde nur wegen dieser Röhrchen des Staatsdopings beschuldigt. Den Sportlern wurde, bis auf wenige Ausnahmen, wie in anderen Ländern auch, nichts.....
yo.
Und vor allem: Richard McLaren war in seinem Leben nie in Russland, nicht 5 Minuten! Aber hat ganz feste was bewiesen. Wie lächerlich ist sowas? Denn da sitzt auch die westeuropäische Pressemeute mit im Boot, die das passenderweise alles gern als korrekt durchgewunken hat. Und viel zu selten (ja, auch du spon!) auch mal kritisch hinterfragt hat. Teils wurde der Eindruck erweckt, alles Doping der Welt wird von Russland weltweit abgesaugt - und nur dort angewendet. Und et Ard-Fusselbärtchen Seppelt immer mitttenmang. Komisch nur, dass der CAS vieles was auf dem Mclaren-Report "basierte", kassiert hat, weil nur behauptet, nicht belegt und daher rechtlich nicht verwendbar.
Als es allerdings mal darum gegangen wäre, die Machenschaften der Briten zu London 2012 näher zu beleuchten, schwiegen die meisten auffällig. Die Briten jedoch gewannen plötzlich jede Menge Medaillen in olympischen Disziplinen, wo sie Jahrzehnte zuvor nur Mittelmaß gewesen waren (herausragendes Beispiel ist british cycling mit Team sky). Alles nur Knäckebrot und gute Trainingsbedingungen, na klar... ;)

Insgesamt schon ne recht verlogene Angelegenheit. Aber es geht halt um viel Geld. Und da ist ein "der Russe iss an allet inschuld" einfach so praktisch, als Feigenblatt - und Ablenkung...

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