Forum: Sport
NFL: Eagles-Spieler erheben Fäuste bei der Nationalhymne
AFP

Während der Streit zwischen der American-Football-Liga NFL und der Spielergewerkschaft um Protestaktionen während der Nationalhymne weitergeht, haben Spieler erneut ein Zeichen gesetzt.

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Papazaca 10.08.2018, 09:35
1. Trump gegen alle

Was haben US-Football mit dem eher unsportlichen Herrn im Weißen Haus zu tun? Er will wieder mal seine Basis gegen die schwarze Minderheit mobilisieren. Und da er die schwarzen Stimmen nicht bekommen wird, möchte er alles auf dem rechten Rand "abräumen". Ob die Rechnung aufgeht? Gegen alle Minderheiten, gegen die Frauen und selbst gegen den FBI? Ja, auch das FBI gegen Trump. Wir werden sehen.

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bedarogs 10.08.2018, 09:44
2. Politik und Sport

Die Spieler sollten und können sich privat jederzeit politisch äußern wie sie wollen. Die Sportveranstaltung sollte dazu nicht missbraucht werden. Politische Äußerungen am Arbeitsplatz, und nichts Anderes das ist das Stadion, sollten unterbleiben.
Daher finde ich Trumps Vorschlag gut. Suspendieren ohne Lohnfortzahlung bis die Herren Millionäre wieder das tun wofür sie fürstlich bezahlt werden : das Publikum unterhalten. Das Publikum will im Stadion ein paar angenehme Stunden verbringen, abseits der Alltagssorgen und nicht in die politischen Befindlichkeiten dieser Herrschaften mit einbezogen werden.

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bristolbay 10.08.2018, 10:03
3. Nicht gut

Zitat von bedarogs
........ Daher finde ich Trumps Vorschlag gut. Suspendieren ohne Lohnfortzahlung bis die Herren Millionäre wieder das tun wofür sie fürstlich bezahlt werden : das Publikum unterhalten. Das Publikum will im Stadion ein .....
Früher nannte man diesen Zirkus "Brot und Spiele" und da ging die Unterhaltung bis zum Totschlag.
Sinn war es, das Volk ruhig zu stellen, wollen Sie das heute auch, ein ruhig gestelltes Volk?
Die Spieler sollten eine andere Art des Protestes wählen, einen Twitter-Krieg gegen den Herrn im WH, jeglichen Boykott aller "offiziellen" Besuche dort und erst nach der Hymne auf den Rasen oder in die Halle.

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hajueberlin 10.08.2018, 10:10
4. Nichts für Ungut, aber

Zitat von bedarogs
Die Spieler sollten und können sich privat jederzeit politisch äußern wie sie wollen. Die Sportveranstaltung sollte dazu nicht missbraucht werden. ...
wenn Sie diesen Umständen der Farbigen in den USA ausgesetzt wären, würden Sie wahrscheinlich anders urteilen.
Es gibt ja genug Nachrichten/Meldungen zu diesem Thema. Seit Jahrzehnten. Deshalb führe ich das jetzt und hier nicht aus.

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Papazaca 10.08.2018, 10:11
5. Zur Erinnerung: Es gibt Meinungsfreiheit

Zitat von bedarogs
Die Spieler sollten und können sich privat jederzeit politisch äußern wie sie wollen. Die Sportveranstaltung sollte dazu nicht missbraucht werden. Politische Äußerungen am Arbeitsplatz, und nichts Anderes das ist das Stadion, sollten unterbleiben. Daher finde ich Trumps Vorschlag gut. Suspendieren ohne Lohnfortzahlung bis die ....
Sollten, können, müssen? Es gibt - auch in den USA - Meinungsfreiheit. Und das Verhalten am Arbeitsplatz wird von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sprich Gewerkschaften, ausgehandelt. Und sicher nicht von Trump!

Und sicher bestimmt das nicht ein deutscher Forumsschreiber, der mit keinem Wort auf den Grund für diesen Protest eingeht. Das sagt einiges aus. Außerdem gibt es nicht DAS Publikum, für das Sie sich scheinbar einsetzen, ohne es zu kennen.
Aber es ist trotzdem schön, das Trump ein paar Anhänger in Deutschland hat. Und sagen Sie ab und zu mal laut PIEP, damit wir uns auch daran erinnern ....

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aspirinjunkie 10.08.2018, 10:14
6. Danke!

@bedarogs
Endlich macht mal einer klare Ansage und sagt dieser homogenen Masse namens "das Publikum" was es zu wollen hat!...

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am156 10.08.2018, 10:24
7.

Zuschauer gehen ins Stadion, um Sportler zu sehen. Soweit richtig. Wenn diese Sportler allerdings ihre Faust heben, knien oder sonstwas machen, solange es die Ausübung des Sports nicht beeinträchtigt, dann ist das ihr gutes Recht. Und selbst wenn es die sportliche Leistung beeinträchtigt, dann ist das auch nicht das Problem des kleinen Besorgtbürgers, sondern des Coaches, GMs oder Owners.
Wollen Sie mündige Bürger oder einen Polizeistaat, in dem jeder zu allem ja und Amen sagt?

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sven2016 10.08.2018, 10:28
8.

Btw: Was heißt „politische Betätigung am Arbeitsplatz“?
Ist nicht grundsätzlich verboten, gelle? Siehe gewerkschaftliche Arbeit.

Es geht um Außendarstellung bei Events(!). Da gibt es schon Produktwerbung (am Arbeitsplatz?) und anderes.
Sinnvoll wäre sicher, wenn sich die Spieler besser organisieren würden. Aber davor stehen die Agenten, die an Verträgen massig verdienen.

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hasselblad 10.08.2018, 10:41
9. @bedarogs

Bitte gehen Sie mit gutem Beispiel voran und behalten Ihre politischen Befindlichkeiten für sich. Da wir nicht annehmen können, dass Sie ein schwarzer Mann aus den amerikanischen Südstaaten sind, ist Ihre Aussage einfach nur selbstgerecht und kleingeistig. Aber keine Sorge, zumindest bei den fünf NFL-Spielen, bei denen ich in der letzen Saison anwesend war, wurde kein Zuschauer in seiner Stimmung beeinträchtigt, wenn ein paar der Sportler während der Hymne gekniet haben. Aber tun Sie mir doch den Gefallen und googlen Joschka Fischers "Mit Verlaub"-Zitat, damit Sie wissen, was ich beim Lesen Ihres überheblichen Pamphlets gedacht habe.

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