Forum: Sport
Olympische Winterspiele: Anti-Doping-Agenturen fordern Ausschluss Russlands
AFP

Vier Monate vor den Olympischen Winterspielen ist immer noch nicht klar, ob russische Athleten teilnehmen dürfen. Für den Dachverband der Anti-Doping-Agenturen gibt es allerdings nur eine mögliche Entscheidung.

DerRömer 12.10.2017, 11:10
1. Warum nicht?

Natürlich muss man diesen Sumpf aus Russland nicht noch unterstützen indem gezeigt wird das, gedopte, angebliche Athleten anerkannt werden indem sie ihnen nicht zukommen Medaillen bekommen. Wer hier anders argumentiert missachtet die Leistungen der anderen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
larry_lustig 12.10.2017, 12:56
2. dann bitte auch USA & China

Das sind alles Staaten in denen gedopt wird, positive Ergebnisse durch die nationalen Anti-Doping Agenturen unterdrückt wurden bzw. unzureichend Kontrollen durchgeführt wurden oder Prüfungen erschwert worden sind weil z.B. Trainingslager auf militärischen Geländen durchgeführt worden sind (Zu dem die Kantrolleure dann keinen Zugang hatten)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
badmintonfreund 14.10.2017, 13:06
3. De Pencier sagt nicht die Wahrheit

Die im Bericht zitierte Aussage de Penciers "Leichtathleten und Paralympier hätten Russland komplett ausgeschlossen" ist falsch. Beide Verbände haben das aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Grundlagen versucht. Das IPC war erfolgreich, die IAAF wollte keinen russischen Sportler in Einzelprüfung zulassen, unterlag aber vor dem CAS (Internationaler Sportgerichtshof) bei einer Klage von Darja Igorewna Klischina.
So belegte die Russin beim Weitsprung in Rio Platz 9. Näheres berichtet SPIEGEL ONLINE unter
http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-2016-cas-laesst-darja-klischina-starten-a-1107691.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren