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Polizeieinsätze beim Fußball: "Sollen wir uns Wasserwerfer kaufen?"
DPA

Spiele ohne Polizisten, Kostenübernahme durch Vereine: Politiker und Fußballfunktionäre haben kein Verständnis für die Pläne Bremens und Nordrhein-Westfalens. Bayern kündigt eine andere Gangart an.

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peter_30201 05.08.2014, 12:06
1.

"Wer soll gegen Randalierer und gewaltbereite Anhängern vorgehen, wenn keine Polizei vor Ort ist?"

"Wo will man da zukünftig eine Grenze ziehen, was ist mit Konzerten?"

Danke Herr Heidel, das Problem der randalierenden Konzertbesuch wird völlig unterschätzt!

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quark@mailinator.com 05.08.2014, 12:09
2. Der Grund ...

Viele denken ja, wenig Steuern sind suuuuper, der Staat wisse ja eh nicht mit Geld umzugehen. Dumm nur, daß viele wichtige Dinge von Naturschutz und Schulen bis hin zur Sicherung der öffentlichen Ruhe und Ordnung halt stark davon abhängig sind, daß genug Steuern eingenommen werden. Und wenn immer mehr Geld bei den wenigen Superreichen landet, die sich vor Steuern bestmöglichh drücken, dann bekommt der Staat halt immer weniger ab. Es wäre wichtig, die Einkommen der breiten Masse des Volkes wieder zu stärken. Dann ist auch genug Geld da, um Fußballspiele u.a. anzusichern.

Im Moment hat die Polizei doch ein Problem mit dem Personalrückbau ...

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frankasten 05.08.2014, 12:10
3.

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Das bringt es so dermaßen auf den Punkt, daß ich applaudieren möchte.
Wo ist ein Fußballstadion "Öffentlicher Raum"? Nicht mal aufm Klo, vermute ich, nicht aufm Parkplatz und schon gar nicht aufm Platz oder Tribüne. Also laßt sie bezahlen für die Spiele und klaut es nicht den Leuten, denen jedes Sportgedöns kilometerweit am Allerwertesten vorbei geht.

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make_it_sexy 05.08.2014, 12:10
4. Es soll zahlen, wer auch daran verdient

Ich bin Fußballfan und will auch entspannt die Spiele sehen. Aber warum soll stets der Steuerzahler hierfür aufkommen, wenn DFL und DFB unendliche Millionen scheffeln. Und wo sind den die ganze Hundertschaften in den vierten und fünften Ligen, also da wo wirklich mal etwas passiert. Ach ne, das interessiert uns ja nicht, weil dort keine Kameras laufen.

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bayern2.0 05.08.2014, 12:11
5. Und wo....

steht jetzt was über die "andere Gangart" Bayerns. Ich hab nur ein Statement aus Bayern gelesen.

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alangasi 05.08.2014, 12:13
6. Ich finde das super!

Da müssen sich die Polizisten ihr Wochenende nicht mehr mit den Fußball Proleten rumärgern. Soll es doch die Vereine machen.

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eulenspiegel1979 05.08.2014, 12:13
7. Wer die Musik bestellt, der zahlt!

Zitat von sysop
Spiele ohne Polizisten, Kostenübernahme durch Vereine: Politiker und Fußballfunktionäre haben kein Verständnis für die Pläne Bremens und Nordrhein-Westfalens. Bayern kündigt eine andere Gangart an.
Ist doch ganz klar. Die Kosten für den Polizeieinsatz im Stadion und Vereinsgelände zahlt der Verein. Die Kosten außerhalb teilen sich Gemeinde und Verein. Das gilt ebenso für Konzerte. Möglicherweise wird so endlich geschlossen gegen gewaltbereite Hooligans vorgegangen, wenn die Kosten für Polizeieinsätze Geld kosten und richtig weh tun.

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HankTheVoice 05.08.2014, 12:14
8. Sich einfach an den Kosten beteiligen, genug Geld ist da

nein die Vereine sollen keine Privatarmeen aufbauen, sie sollten einfach die Kosten die Sie der Allgemeinheit aufbürden auch tragen... allein die erste Liga macht 1,3 Mrd Umsatz pro Jahr , da sind 50 Mio die gefordert sind ein Taschengeld

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j.vantast 05.08.2014, 12:14
9. Unsinnige Argumente

Zitat von sysop
"Der Staat hat im öffentlichen Raum das Gewaltmonopol. Das kann kein Verein im Griff haben", sagt Dynamo Dresdens Geschäftsführer Robert Schäfer der "Bild"-Zeitung und fragt rhetorisch: "Sollen wir uns jetzt Wasserwerfer und Waffen kaufen und vielleicht von Schusswaffen Gebrauch machen?"
Ja, das sehen wir deutlich dass die Vereine nichts im Griff haben.
Aber den Grund für die Ausschreitungen liefern die Spiele im Stadion.
Bisher haben die Vereine nichts gegen die Gewalt in den Stadien unternommen.

Zitat von sysop
"Wenn ich sehe, wie viel Geld der Fußball unserer Wirtschaft bringt, wie viele Steuern und Arbeitsplätze da dranhängen, dann muss der eine oder andere Politiker mal aufwachen, bevor er sich selbst darstellen will", sagt Fredi Bobic, Manager des VfB Stuttgart. Sein Mainzer Kollege Christian Heidel wirft die Fragen auf: "Wo will man da zukünftig eine Grenze ziehen, was ist mit Konzerten? Oder muss ich demnächst als Steuerzahler auch bei einem Auffahrunfall die Polizei bezahlen?"
Ja, Herr Bobic, wenn so viel Geld da ist dürfte es den Vereinen auch etwas Wert sein die Spiele sicherer zu gestalten. Sonst geht nämlich ausser den Randalierern niemand mehr hin.
Und Herr Heidel: Seit wann gibt es denn ständig gewalttätige Ausschreitungen bei Konzerten? Und dieses dümmliche Beispiel von einem Auffahrunfall. Ein Auffahrunfall ist, wie der Name schon sagt, ein Unfall. Bei den Fussballspielen sieht das aber ganz anders aus. In Deutschland gibt es viele Gesetze, aber der Trend geht dahin dass sich niemand mehr danach richtet. Im Gegenteil, man beugt sich der Gewalt und die Schäden darf der Steuerzahler berappen.

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