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Pressestimmen zu Federers Wimbledon-Triumph: "Göttlich"
REUTERS

"Er gehört jetzt zu den größten Sportlern der Geschichte": Die internationale Presse feiert Roger Federer nach dessen achtem Wimbledon-Erfolg. Der Überblick.

Cyth 17.07.2017, 13:35
1. Wenn Holzfüße schreiben ...

„Die Höhen und Tiefen (...) treten ehrfürchtig zurück vor den "Oh!" und "Ah!", die Eleganz und Brillanz seiner Schläge (...) erzeugen.”
Man sollte die Zitate-Auswahl (und das Übersetzen) nicht dpa überlassen. Sonst kommt immer ein Armutszeugnis heraus. Inhaltlich wie formal.

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e.pudles 17.07.2017, 15:46
2. Man sieht diesem Mann an

dass er aus Freude am Tennis spielt. Er ist nicht wie die meisten seiner Gegner unbedingt und verbittert aufs gewinnen aus. Nun er kann sich das ja erlauben, hat er doch alles erreicht was man in diesem Sport erreichen kann. Aber so war er schon immer und das macht ihn so sympathisch. Ehrlich ich hoffe er gewinnt noch die US Open und wer weiss vielleicht nächstes Jahr das neunte mal in Wimbledon. Sollte dies nicht der Fall sein Roger Feder wird es gelassen nehmen und sich am spielen freuen.

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ulisses 17.07.2017, 17:40
3. Drei

Als bekennender Federer-Fan sage ich: vergessen wir nicht Nadal und Djokovic. Beide haben eine positive Matchbilabz gegen den Schweizer. Nadal hat vor einem Monat den zehnten (10!!!) Titel in Paris gewonnen und Djokovic hat etwas geschafft, was seit Laver keiner schaffte: er gewann alle vier Major (Melbourne, Paris, Wimvledon, New York) hintereinander, wenn auch nicht in einem Kalenderjahr.
Dass es nicht nur einen Supermann sondern derer drei sind und dass Federer trotz dieser zwei anderen Supermänner im Tennisgreisenalter von 35 immer noch oder besser gesagt wieder oben mitspielt, ist doch nur ein weiterer Grund seine sportliche Leistung zu bewundern.
Und zu diesen drei Seriensiegern gehören in ihre Ära die Superspieler Wawrinka, Murray, Cilic, Del Potro. Es gehörten bis vor wenigen Jahren noch Safin, Roddick und Hewitt dazu. Und außerdem viele viele exzellente Spieler, die wohl in jeder anderen Ära einige Majors gewonnen hätten. Das schreibe ich nur für den wahrscheinlichere Fall, dass hier wieder die unverbesserlichen Nostalgiker auftauchen und die Leistung von Federer und Co. kleinreden wollen, weil er ja nicht gegen McEnroe und Becker gespielt habe.

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