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Pressestimmen zur Formel 1: "Die Katastrophe aller Katastrophen"
Getty Images

Für Ferrari sollte es die große Wiederauferstehung werden im Rennen um den WM-Titel, doch es wurde ein "roter Sonnenuntergang". Nicht nur die italienischen Medien sind nach dem Großen Preis von Singapur entsetzt.

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skeptikerjörg 18.09.2017, 12:15
1. Dummheit

Vettel hat durch eigene Dummheit seine Titelchancen auf nahe Null reduziert, vor allem, wenn man einbezieht, dass die folgenden Strecken eher Mercedes Strecken sind. Nur ein Ausfall Hamiltons kann ihn noch retten. Davon abgesehen, nach etlichen, teilweise auch berechtigten, Vorwürfen an Verstappen in der Vergangenheit: Hat sich Vettel eigentlich entschuldigt? Stände im gut zu Gesicht!

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vhn 18.09.2017, 12:22
2. Seb: Vom Superstar zum Oberdepp

Und das innerhalb von 24h. Das Leben ist eins der Härtesten. Unter normalen Umständen ist die Saison gelaufen...

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zweitakterle 18.09.2017, 12:57
3. Vettel

hat die Qualität, seine Rennen auf Kosten anderer zu gestalten.....
Daß er auch diesmal seinen Stallpartner ins Verderben zog, müsste ihn so langsam zum Nachdenken bringen. Nur befürchte ich, dass ausgerechnet dies dem Ehrgeizling am wenigsten liegt...
Dem Verstappen sollte er anständigerweise einige seiner eh verlorenen Punkte schenken.

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Poco Loco 18.09.2017, 13:03
4.

Während des Rennens lag die Schuld noch eher bei Verstappen oder Raikonnen, die Wiederholungen zeigen aber, die Hauptschuld für den Crash lag aber bei Vettel, der extrem nach links gezogen ist, anstatt die Kurve mit einem größerem Radius zu fahren und um so dem Gedränge auszuweichen. Etwas mehr Köpfchen kann man eigentlich von so einem Fahrer schon erwarten. Es muss doch den Fahrern klar sein, dass es immer noch besser ist vielleicht kurzfristig einen Platz zu verlieren, aber dafür zuende fahren zu können u. die Chance auf einen Punkteplatz zu behalten. Aber Nein, Vettel fährt mit Attacke in die erste Kurve, das ist nicht besonders schlau.

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alternativlos 18.09.2017, 13:24
5. Ferrarixit

Was für eine Kapitulation vor der schönsten Nebensache der Welt. Formel1 ist ein Sport, bei dem sich alles um Kreis dreht und am Ende gewinnt nicht der 'Exit'.

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gersois 18.09.2017, 13:28
6.

Wer sich die Aufzeichnung des Unfalls in Ruhe ansieht, erkennt, dass Räikkönen bereits an Verstappen soweit vorbei war, dass dieser ihm mit dem Vorderrad das Hinterrad abbrach. Da Verstappen aber nie nachgeben will, sondern immer dagegen hält, kam es zu diesem Unfall. Vettel hat nach links gezogen, was unnötig war, lag aber ebenfalls vor Verstappen. Verstappen hätte durchaus den Unfall vermeiden können. Mein Mitgefühl gehört Alonso, der als Unbeteiligter Opfer des Crash wurde.

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Stoew 18.09.2017, 13:36
7. Wer bezahlt Verstappen dafür?

Der hat doch in der Hochgeschwindigkeitsformel 1 mit seinem Kamikaze-Stil nichts zu suchen und sollte Stockcar-Rennen fahren. Bei 30 Rennen in der Formel 1 ist er bei 20 nicht ins Ziel gekommen.

Wie viele andere Fahrer hat dieses "Arxxxloch" (wie er sich selbst nennt) eigentlich schon "abgeschossen"? Der wusste doch genau, dass sein Red Bull nicht die Leistung hat, den Start zu gewinnen, versuchte aber trotzdem sich vorbeizudrängen, indem er später bremste. Was dann zu dem Crash führte.

Während Vettel schon einlenkte und bremste, sauste Verstappen noch ungebremst weiter, bis er gleiche Höhe hatte. Der einzige Ausgang so war der Crash. Der hätte die Kurve doch nie gekriegt. Wenn Räikkönen ihn nicht am Abflug gehindert hätte, wäre er ungebremst in die Bande gegangen.

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veritaski 18.09.2017, 13:41
8. Fehlende Rennintelligenz

Klarer Fehler von Vettel. Erst dachte ich ja, es sei Raikkönens Schuld, aber nach mehrfachen Videobeweises: Vettels Versuch die Kollegen abzubremsen indem er extrem nach links gezogen hat, war unnötig. Trotz vermasselten Start (wieder mal) hätte er durchaus die Pace gehabt das Rennen zu gewinnen. Aber wenn das Hirn nicht mitspielt hilft der stärkste Gasfuß nichts.

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Euro-Payer 18.09.2017, 14:03
9. Lauter Experten hier, aber....

...leider keine Ahnung. Hamilton hat nach dem Rennen gesagt, dass er genau wie Vettel gefahren wäre. Vettel lag vorne und wollte regelkonform den ersten Platz für die Einfahrt in Kruve 1 verteidigen. Seinen Teamgefährten konnte er nicht sehen, aber Kimi war bereits an Verstappen zu 3/4 vorbei, der trotzdem weiterhin voll drauf hielt, etwas nach links zog und mit dem Vorderrad des Red Bulls das Hinterrad des Ferraris zerlegte. Verstappen wollte es nicht zulassen, dass er nur als Dritter in die Kurve einbiegt, obwohl er hinten lag, das war die Crash-Ursache und sonst gar nichts.

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