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Schutz gegen Trümmerteile: Red Bull testet Schutzscheibe
Getty Images

Die Formel-1-Teams suchen nach zusätzlichem Schutz ihrer Fahrer. In Sotschi hat Red Bull nun eine Schutzscheibe getestet, die Trümmer abblocken soll. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton bemängelte das Aussehen des Konzepts.

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Bueckstueck 29.04.2016, 10:48
1. Schwätzer

Jeder Tölpel weiss, dass diese Scheibe besser aussieht als der Bügel. Aber das ist ja auch nicht entscheidend, sondern ob es funktioniert und die Sicht nicht zu stark einschränkt.

Auch wichtig: wie steht es um die Kühlung des Fahrers und gibt es ein Problem mit Regenwasser auf dem Helmvisier, wenn der Luftstrom nicht mehr ungehindert auf den Helm trifft um das Wasser wegzublasen?

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globalundnichtanders 29.04.2016, 11:16
2. Sehr gut!

Zum Schutze der Fahrer eine gute Innovation. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und die Fahrerkabine komplett schliessen. Dann würde Regen auch kein Problem mehr für den Helm und das Visir darstellen.

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hubertkun 29.04.2016, 11:42
3.

Zitat von globalundnichtanders
Zum Schutze der Fahrer eine gute Innovation. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und die Fahrerkabine komplett schliessen. Dann würde Regen auch kein Problem mehr für den Helm und das Visir darstellen.
Eben. Und um den Fahrer noch besser zu schützen wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Rennstrecken von - sagen wir 30 km/h - angebracht. Dann würden sich die meisten Crashs verhindern lassen.

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kzs.games 29.04.2016, 11:45
4. eher keine gute idee

"Zum Schutze der Fahrer eine gute Innovation. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und die Fahrerkabine komplett schliessen. Dann würde Regen auch kein Problem mehr für den Helm und das Visir darstellen."

das wiederum halte ich für eine ziemlich schlechte Idee. erstens dürfte da drin über die lange Zeit ziemlich heiß werden, gerade im Sommer wenn der Fahrtwind und Sauerstoff Austausch fehlt. Das zweite Problem dürfte sein, dass die Fahrer sich im Falle eines Unfalls wesentlich schwerer selbst aus dem Fahrzeug befreien können. ist ja so schon nicht sehr einfach

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teilzeitmutti 29.04.2016, 12:00
5. Unsinnig

Zitat von kzs.games
"Zum Schutze der Fahrer eine gute Innovation. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und die Fahrerkabine komplett schliessen. Dann würde Regen auch kein Problem mehr für den Helm und das Visir darstellen." das wiederum halte ich für eine ziemlich schlechte Idee. erstens dürfte da drin über die lange Zeit ziemlich heiß werden, gerade im Sommer wenn der Fahrtwind und Sauerstoff Austausch fehlt. Das zweite Problem dürfte sein, dass die Fahrer sich im Falle eines Unfalls wesentlich schwerer selbst aus dem Fahrzeug befreien können. ist ja so schon nicht sehr einfach
Wie die Prototypen bei der FIA WEC zeigen ist es grundsätzlich kein Problem ein Cockpit auch bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (die Rennen werden u.a. in Bahrain und Brasilien ausgetragen) zu klimatisieren ohne dass das zu Problemen beim Fahrer führt. Im Fall des Unfall sehe ich auch keinen Vorteil des jetzigen Konzeptes der Formel 1. Im Gegenteil. Durch den fehlenden Raum über dem Kopf des Fahrers ist der Ausstieg nach einem Unfall meist deutlich schwerer als wenn ein Dach darüber ist. Insbesondere dann wenn das Fahrzeug auf der Seite oder Kopf über liegt.

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jtrch 29.04.2016, 12:48
6. Pussy Wagon

Dann können wir genauso gut x-beliebige andere Rennserie schauen, denn die Formel 1 war etwas besonderes, wegen dem offenen Cockpit. Sorry, so können sie diesen Pussy Wagon genauso geschlossene Limousine bringen, nur schaut dann wirklich keiner mehr Formel 1.

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wakaba 29.04.2016, 12:59
7.

Die Scheibe ist abgrundtief hässlich und ein Openwheeler- Fahrzeug ist grundsätzlich offen. Die risikominimierenden Vermarktungsheinis haben die Serie eh schon kaputt gemacht und wenn die nicht endlich die Regeln und Fahrzeuge auf Stand 1970 zurückdrehen werd ich die Serie nicht schauen und keine Produkte der Sponsoren kaufen. Mein Strassenrenner von 1965 hat keine Windschutzscheibe - in einem modernen Cabrio krieg ich Platzangst - und das fährt sich auch im Regen ganz prächtig.

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Freidenker10 29.04.2016, 13:02
8.

Die Fahrer fahren doch mittlerweile sowieso fast ferngesteuert, dann kann man auch gleich vollens auf die Fahrer verzichten und die Wagen ferngesteuert lenken, wäre zumindest ehrlicher.

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bloedelkies 29.04.2016, 13:04
9.

Erster Gedanke: Das ist ein Aerodynamiktrick von Red Bull.
Zweiter Gedanke: Könnte auch nach hinten los gehen, wenn ein großer Teil der Luft über das Ansaugrohr durch das Visier hinweggeleitet wird und damit die Luftzufuhr für den Motor gestört wird. Früher war das zumindest ein Problem. Da haben schon Kopfbewegungen des Fahrers den Luftstrom zur Ansaugöffnung gestört. Aber, vielleicht ist das mittlerweile anders.

Ich wusste nicht, dass das nach dem Reglement zulässig ist. Fährt Red Bull hier einen Testballon für die FIA?

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