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Schwerer Unfall bei Vettel-Sieg in Belgien: "Wie kann man so einen Fehler machen?!"
REUTERS

Sebastian Vettel hat nach dem Sieg in Belgien bessere Chancen im WM-Kampf. Doch das Rennen in Spa wurde von einem schweren Unfall überschattet. Alonso kritisiert Verursacher Hülkenberg scharf.

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UlliMueller 26.08.2018, 20:17
10. Mega Artikel

Ja, top Artikel. Rennen auch geschaut?

"Pérez und Ocon, aus der zweiten Startreihe gestartet, wurden Vierter und Sechster."
Ja, fast. Sie wurden 5. und 6.. Bottas bekam zwar noch 5 Sekunden Strafe aber ist dennoch 4. ...

""Gibt es nicht doch eine kleine Chance auf Regen", fragte Lewis Hamilton seine Boxencrew wenige Runden vor Rennende in Belgien."
Korrektes Zitat, aber leider hatte das Verstappen gefragt und nicht Hamilton.

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ExigeCup260 26.08.2018, 20:50
11. Was stört mich meine Unterschrift von gestern...

"... Einige Fahrer - darunter Vettel, Hamilton, aber auch Unfallverursacher Hülkenberg -, lehnten den Schutz in der Vergangenheit ab. ..."

Seltsam, Ende 2015 war Vettel einer der Unterzeichner einer Petition bei der FIA mit dem Hinweis auf die Dringlichkeit der Einführung eines effektiven Kopfschutzes ( zuvor war Jules Bianchi schwer verunglückt in Suzuka, ein Kopfschutz hätte geholfen)... Danach hat er sich in populistischer Weise dagegen ausgesprochen. Was denn nun, Herr Vettel?

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ExigeCup260 26.08.2018, 20:58
12.

Zitat von new#head
Dank der Wahnsinnigen, die auch testen wie man Autos so sicher machen kann, dass auch Unfälle bei hohen Geschwindigkeiten überlebt werden, fahren wir in ebenso sicheren Autos. Einziger Vorteil der Formel 1, es mischen keine LKW mit Nicht umsonst gab es in den 70ern über 20000 Verkehrstote und heute um die 3000 jährlich.
Nur dass die Sicherheit der Formel1-Fahrzeuge auf ganz anderen Kriterien basiert als bei einem billig konstruierten Serien-PKW. Oder ist ihr Auto in ultrasteifer Monocoque-Bauweise mit gut reparablen Crashboxen gebaut und sie sitzen in Vollschalensitzen mit einem Sechs-Punkt-Gurt in ihrem Auto? Die Bruchenergie von splitterndem Karbon werden sie vermutlich auch nicht zur Verfügung haben zur Umwandlung von Aufprallenergie.

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tommix68 26.08.2018, 21:32
13. @12: Der Forist hat sehr wohl recht...

Und da gehts nicht um ein Monocoque im Auto... Bremsen, Antriebe und Energieabsortion im Falle eines Aufpralls nur als Beispiel. Ich hab hier mal eine Lesefrucht für Sie: https://www.berlin.de/special/auto-und-motor/autotechnik/1329264-61212-formel-1-co-was-in-unseren-autos-landet.html - Lustig zu sehen das Leute den Motorsport verunglimpfen nur weil sie kein Interesse daran haben... ja dann sammelt doch Briefmarken!

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murun 26.08.2018, 21:36
14. Nichts für ungut

Zitat von ExigeCup260
Nur dass die Sicherheit der Formel1-Fahrzeuge auf ganz anderen Kriterien basiert als bei einem billig konstruierten Serien-PKW. Oder ist ihr Auto in ultrasteifer Monocoque-Bauweise mit gut reparablen Crashboxen gebaut und sie sitzen in Vollschalensitzen mit einem Sechs-Punkt-Gurt in ihrem Auto? Die Bruchenergie von splitterndem Karbon werden sie vermutlich auch nicht zur Verfügung haben zur Umwandlung von Aufprallenergie.
Im Prinzip haben Sie ja Recht. Aber Privat-PKWs rasen auch nicht mit 300 kmh auf auf Kurven zu... ;)

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breguet 27.08.2018, 23:41
15. Nur 17 Punkte Rückstand

Wäre nicht schlimm wenn Hamilton bis Ende des Jahres in Urlaub geht, aber der fährt weiter. Vettel hat die WM in Hockenheim verloren, den Fahrfehler kann sich ein WM Anwärter heute nicht mehr erlauben. Der hätte nur die Räder richtig einschlagen müssen und die Bremse lösen, dann wäre es nicht zu der Berührung mit der Mauer gekommen. So was hat man früher in der Fahrschule gelernt, als es noch kein ABS gab. Ferrari sollte sich von Vettel trennen wenn er nicht Weltmeister wird und Verstappen holen.

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new#head 27.08.2018, 01:12
16. @exige cup 260

Sie sind ja vom Fach und haben vollkommen recht. Sie haben aber vergessen zu erwähnen,, dass Ihrem billigen Serienfahrzeug auch noch 500 PS fehlen. Ich denke schon, dass Erkenntnisse aus dem Rennsport in die Serienentwicklung einfliessen.

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new#head 27.08.2018, 08:41
17.

@ Spiegelleserin 57
Wenn Sie mit Rasern, sich rücksichtslos und unverantwortlich verhaltende Mitmenschen und nicht generell schnellfahrende meinen, sind wir auf einer Seite. Mein Beitrag galt denen, welche den Rennsport generell verteufeln. Er bringt auch nutzen für die Allgemeinheit. Als banalstes Beispiel ist die Gurtpflicht und die Entwicklung der Sicherheitsgurte zu nehmen. Einen weit schlechteren biologischen Fussabdruck hat jedoch der Profifussball. Auch mehr Geschäft als Sport mit extrem hohem Verletzungspotential. Ich schau mir dennoch beides gerne an. Die aktuelle Zahl der Verkehrstoten ist, auch wenn jeder zu viel ist,
ein Indiez für den Erfolg der Gahrzeuingenieure. Wenn man noch einbezieht, dass sich das Fahrzeugaufkommen vervielfacht hat.
Ja das Leid, dasd Sie beklagen ist gross das versteht jeder. Die bittere Wshrheit ist jedoch, dass es immer Unfälle geben wird, egal wie stark wir uns reglementieren.

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ExigeCup260 27.08.2018, 09:19
18.

Zitat von new#head
Sie sind ja vom Fach und haben vollkommen recht. Sie haben aber vergessen zu erwähnen,, dass Ihrem billigen Serienfahrzeug auch noch 500 PS fehlen. Ich denke schon, dass Erkenntnisse aus dem Rennsport in die Serienentwicklung einfliessen.
Ein Elemental RPO1 hat in seiner Top-Version auch nur 280PS Maximalleistung, liegt fahrdynamisch dank geringer Masse und radikaler Aerodynamik aber auf einem deutlich höheren Niveau als die meisten sogenannten Sportwagen von Serienherstellern. Nominelle Leistung hat nichts zu sagen, entscheidend sind die Fahrleistungen - und auf Rennstrecken ohne extrem lange Geraden ist da die Kurvenperformance entscheidend.
Es wäre schön, wenn Formel1-Technik konsequent in sportliche Serienhersteller-Modelle einfließen würde: Konsequenter Leichtbau (selbst Lotus macht das nicht mehr), komplexe Hybridtechnik (Toyota nutzt im Prinzip das KERS, die deutschen sogenannten Premiumhersteller bauen lediglich billigste Feigenblatthybride - abgesehen von Showmodellen wie Porsche 918 oder Mercedes-AMG Project ONE etc.), wo bleibt der hocheffiziente erschwingliche Sportwagen eines Serienherstellers mit MGU-K und MGU-H, sprich Transfer von formel1 oder LMP1 auf die Straße? Bremsentechnik? Man könnte deutlich kleinere Bremsscheiben verbauen bei aufwändigem Temperaturmanagement der Bremsen, anstattdessen pizzatellergroße Scheiben - Fahrdynamik?
Jedes Kleinkind wird in einen Vollschalensitz mit Sechspunktgurt gesteckt, Erwachsene in Serienautos sollen bei Aufprällen durch das im Sitz hin- und her schleudern und darauf hoffen, dass ein explosionsgesteuerter Luftsack den Schaden verringert?
Schön wäre es, wenn ein Transfer von Formel1-Technik in den Serienautomobilbau stattfinden würde. Stattdessen werden demnächst aus vermarktungstechnischen gründen 18"-Felgen in der Formel1 eingeführt, wogegen sich die meisten formel1-Ingenieure ausgesprechen.

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ein-berliner 27.08.2018, 11:34
19. Arme Millionäre

Zitat von ExigeCup260
Ein Elemental RPO1 hat in seiner Top-Version auch nur 280PS Maximalleistung, liegt fahrdynamisch dank geringer Masse und radikaler Aerodynamik aber auf einem deutlich höheren Niveau als die meisten sogenannten Sportwagen von Serienherstellern. Nominelle Leistung hat nichts zu sagen, entscheidend sind die Fahrleistungen - und auf Rennstrecken ohne extrem lange Geraden ist da die Kurvenperformance entscheidend. Es wäre schön, wenn Formel1-Technik konsequent in sportliche Serienhersteller-Modelle einfließen würde: Konsequenter Leichtbau (selbst Lotus macht das nicht mehr), komplexe Hybridtechnik (Toyota nutzt im Prinzip das KERS, die deutschen sogenannten Premiumhersteller bauen lediglich billigste Feigenblatthybride - abgesehen von Showmodellen wie Porsche 918 oder Mercedes-AMG Project ONE etc.), wo bleibt der hocheffiziente erschwingliche Sportwagen eines Serienherstellers mit MGU-K und MGU-H, sprich Transfer von formel1 oder LMP1 auf die Straße? Bremsentechnik? Man könnte deutlich kleinere Bremsscheiben verbauen bei aufwändigem Temperaturmanagement der Bremsen, anstattdessen pizzatellergroße Scheiben - Fahrdynamik? Jedes Kleinkind wird in einen Vollschalensitz mit Sechspunktgurt gesteckt, Erwachsene in Serienautos sollen bei Aufprällen durch das im Sitz hin- und her schleudern und darauf hoffen, dass ein explosionsgesteuerter Luftsack den Schaden verringert? Schön wäre es, wenn ein Transfer von Formel1-Technik in den Serienautomobilbau stattfinden würde. Stattdessen werden demnächst aus vermarktungstechnischen gründen 18"-Felgen in der Formel1 eingeführt, wogegen sich die meisten formel1-Ingenieure ausgesprechen.
Bei soviel Technikschickschack wird wieder einmal das Hauptproblem verdrängt, der übermotivierte Fahrer. Er muss natürlich in der ersten Runde den Sieg einfahren, die typischen Folgen sieht jeder vernunftbegabte Mensch.

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