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Skandalmatch in Relegation: DFB fordert Rekordsperre für Hertha-Spieler
REUTERS

Der Deutsche Fußball-Bund greift durch: Nach dem Skandalspiel in der Relegation fordert der Verband harte Strafen für einige Profis. So soll Lewan Kobiaschwili für ein Jahr gesperrt werden. Der Berliner hatte Schiedsrichter Stark attackiert. Es wäre die längste Sperre in der Bundesliga-Geschichte.

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alexbln 31.05.2012, 09:45
150.

Zitat von Holperik
Warum sollen sich Spieler von anderen ertappten Kriminellen unterscheiden?
und warum soll stark die wahrheit sagen.
hoyter, kempter, falsche steuererklärungen - lösen sie sich also bitte von ihrem bild das schiedsrichter per se die besseren menschen sind.

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alexbln 31.05.2012, 09:48
151.

Zitat von Bob Andrews
Wie kommen Sie darauf? Es gab ja auch noch eine Zeugenaussage, die den tätlichen Angriff bestätigte.
es gibt auch zeugenaussagen die das gegenteil sagen.

für die schiris steht viel auf dem spiel.

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Bob Andrews 31.05.2012, 10:07
152.

Zitat von chillipalmer
glaube sie sind der tausendste der es nicht kapiert hat und kapieren wird. Es spielt bei der Urteilsfindung doch null eine Rolle wie Hertha in der Saison gespielt hat! Wird ja immer besser, da erklären die millionen besserwisser im Nachinein wer es nun verdient hat oder nicht, so ganz objektiv. Und wenn die 25 Platzverweise und 50 Trainer entlassen hätten, für dieses Spiel hat man sich sporlich qualifiziert und hat ein recht auf einen fairen ablauf, ob es ihnen passt oder nicht
Dieser faire Ablauf wurde von Hertha Fans verhindert, als sie brennende Bengalos auf Spieler und Schiedsrichter warfen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte Hertha ein Recht auf gar nichts mehr. Der Schiedsrichter hätte zu dem Zeitpunkt das Spiel abbrechen können (was zwangsläufig eine Wertung 2:0 für Fortuna zur Folge gehabt hätte). Aus Kulanz gab er aber Hertha noch eine Chance, die diese nicht nutzte.

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Robert_Rostock 31.05.2012, 10:09
153.

Zitat von chewie1337
... JEDES andere Spiel in der 1. oder 2. Bundesliga wäre sofort abgebrochen und entweder nicht gewertet oder vor leeren Rängen wiederholt worden. ...
Wirklich?

Da war doch mal was, auch bei einem Relegationsspiel:
Und ewig lockt die Bundesliga - einestages

"...1995 ..., als die Braun-Weißen durch ein 5:0 gegen den FC Homburg den Traum vom großen Fußball am Millerntor perfekt gemacht hatten. Allerdings wurde das Spiel von einem Platzsturm der eigenen Fans kurz vor dem regulären Schlusspfiff getrübt.

Schiedsrichter Bodo Brandt-Cholle war es letztendlich, der St. Pauli an jenem 18. Juni den Aufstieg ermöglichte. Eigentlich wollte der Unparteiische kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Elfmeter für die Gastgeber pfeifen. Die Fans begriffen seine Geste in Richtung des Punktes vor der Südkurve allerdings als Zeichen zum Gang in die Kabine und stürmten den Platz.
...
Doch der Jubel wurde unterbrochen. Immer wieder ermahnte Stadionsprecher Rainer Wulff uns, den Rasen sofort wieder zu verlassen, schließlich sei das Spiel noch gar nicht offiziell beendet worden. Das Drohszenario hieß Wiederholungsspiel und Nichtaufstieg. Harter Tobak, wenn man plötzlich als Fan dem eigenen Club den Aufstieg versaut. Aber Schiri Brandt-Cholle reagierte cool und deklarierte Pfiff und Geste trotz verbleibender Restspielzeit im offiziellen Spielbericht als Abpfiff. "


Und ich meine mich auch daran erinnern zu können, dass bei diversen Meisterschaften der Platz voller Fans war. Ob nun dieses Jahr beim BVB oder bei der legendären Meisterschaft des FCK als Aufsteiger unter Rehhagel...

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Bob Andrews 31.05.2012, 10:10
154.

Zitat von alexbln
ich glaube ihre vereinsbrille ist sehr dick.
Nun schließen Sie mal nicht von sich auf Andere! Sie sind doch derjenige, der hier mit haltlosen Verschwörungstheorien ankommt.

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Bob Andrews 31.05.2012, 10:16
155.

Zitat von alexbln
es gibt auch zeugenaussagen die das gegenteil sagen. für die schiris steht viel auf dem spiel.
Wie genau soll denn eine Zeugenaussage aussehen, die das Gegenteil besagt? So in etwa: " ich habe gesehen, wie mein Spielerkollege den Schiri nicht schlug"? Die Zeugenaussage eines unabhängigen Beobachters, der die Schiedsrichter-Aussage bestätigt, ist da schon glaubwürdiger. Ausserdem gab es doch anscheinend ein ärztliches Attest über ein Hämatom. Ist das auch durch den "Nichtschlag" verursacht worden?

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alexausroßlau 31.05.2012, 10:20
156.

Zitat von Robert_Rostock
Wirklich? Da war doch mal was, auch bei einem Relegationsspiel: Und ich meine mich auch daran erinnern zu können, dass bei diversen Meisterschaften der Platz voller Fans war. Ob nun dieses Jahr beim BVB oder bei der legendären Meisterschaft des FCK als Aufsteiger unter Rehhagel...

Genial! Warum hab ich das nicht gefunden. Können Sie das bitte noch ein paar mal posten, bis es auch der letzte gelesen und begriffen hat?

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Madmathew 31.05.2012, 10:22
157. Zwei Seiten

Zitat von levitian
Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter sollten generell mit lebenslanger Sperre geahndet werden. Auch verbale Entgleisungen sind mit mingestens 6 Monaten Sperre zu belegen. Dann hört diese unsägliche Diskutiererei endlich auf, die jedem Pfiff des Schiedsrichters folgt.
Allerdings würde ich dafür plädieren, künftig bei der Strafzumessung auch die Persönlichkeit des Schiedsrichters ein wenig zu berücksichtigen. Neben den Freunden der Spieler (unvergessen Walter Eschweiler), den sachlich souveränen Spielleitern (Dr. Markus Merk) gibt es leider auch die Selbstdarsteller mit den übergroßen Egos.

Keine Frage dass es ganz mieser Stil ist diesem dann einfach mal von hinten eins auf die Nuss zu geben. Aber da ist es eben wie im richtigen Leben. Wer sich auf dem Platz prinzipiell arrogant gibt, sollte nach ein paar derberen Worten im Männersport Fußball nicht nur laut nach Bestrafung der Übeltäter durch Papa DFB brüllen, sondern auch einmal seine menschliche Eignung für den Job reflektieren.

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alexausroßlau 31.05.2012, 10:23
158.

Zitat von Bob Andrews
Dieser faire Ablauf wurde von Hertha Fans verhindert, als sie brennende Bengalos auf Spieler und Schiedsrichter warfen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte Hertha ein Recht auf gar nichts mehr. Der Schiedsrichter hätte zu dem Zeitpunkt das Spiel abbrechen können (was zwangsläufig eine Wertung 2:0 für Fortuna zur Folge gehabt hätte). Aus Kulanz gab er aber Hertha noch eine Chance, die diese nicht nutzte.

Eben. Man sollte nicht vergessen, wer für die 7 min Nachspielzeit verantwortlich war.

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kanie78 31.05.2012, 10:29
159. @alexbln

Alex, lassen Sie (Du?) es doch einfach gut sein. Ich zähle mich, als Mönchengladbacher, als neutralen Beobachter, ich mag weder Düsseldorf, noch mag ich die Hertha (was hauptsächlich an Preetz liegt). Aber, wenn man es objektiv betrachtet, dann hat Stark erstmal alles richtig gemacht. Der erste Abbruch nach der Bengalo (ich vermute bei dieser Menge koordiniert) Attacke der Berliner. Unterbrechnung. Nach allen Schreien der Herthaner Fans (die ich sicher verstehen kann) hätte das Spiel schon zu diesem Zeitpunkt abgebrochen werden müssen. Das man nicht jeden einzelnen sog. "Fan" bis auf alle Körperöffnungen untersuchen kann, ist nunmal nicht in Düsseldorf so, sondern überall. Man muss auch irgendwann mal erwarten, das hauptsächlich erwachsene Menschen ein bisschen Hirn in der Birne haben...aber ich schweife ab. Nach dieser Bengalo Aktion hat Herr Stark das Spiel weiterlaufen lassen, zum Vorteil der Berliner. Nach dem Platzsturm haben die Schiedsrichter (alle) mit den Verantwortlichen gesprochen und das Spiel wurde weiter geführt. Zwischenzeitlich sind schon bei einigen Berlinern die Sicherungen durchgeknallt (sowas passiert nicht bei Todesangst) und der Schiri wurde im Spielertunnel unter massenhaft Zeugen angegangen. Die Aktion von Kobiashvilli ist passiert, ich selber kenne einen Ordner der in der Nähe stand. Hätte Stark nicht geduckt und umgedreht, wäre er dann drei Tage später nicht mehr in der Lage gewesen, irgendein Spiel zu leiten. Aber auch das ist eigentlich egal. Es gibt zwei Gerichtsbarkeiten für diesen Fall: den DFB (ganz gleich wer da "oben" sitzt): Dieser wird die Aussage des Schiedsrichters für gegeben nehmen, weil er eben Schiedsrichter ist und von den Spielern respektiert werden muss, dafür gibt es ihn. Da kann er Stark, Müller oder Schmitz heissen, in der 1.2.3. oder Amateurliga pfeiffen. Weiterhin die Strafgerichtsbarkeit: das ist eine ganz andere Sache. Lassen Sie es gut sein, Hertha ist abgestiegen, das ist schlimm, aber das ist nicht die Schuld des Schiedsrichters, sondern einzig und allein dem Missmanagement des Vereins zuzuschreiben. Niemand anderem. Das der Mensch immer gerne mit dem Finger auf andere zeigt, ist bekannt und wird von Herrn Preetz ja mehr als deutlich gemacht. Die Hertha soll sich konsolidieren und nächste oder übernächste Saison wieder aufsteigen. Das wird aber nur mit einem anständigen Management funktionieren. Ich weiss nicht, wie man einen Mann wie Preetz an der Berliner-Spitze duldet (als Fan).

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