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Tabellenletzter der Bundesliga: Nürnberg trennt sich von Trainer Köllner
DPA

Die Freistellung von Sportvorstand Andreas Bornemann hatte den nächsten Schritt des 1. FC Nürnberg bereits angedeutet: Nun muss auch der Cheftrainer Michael Köllner den Verein verlassen.

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r_dawkins 12.02.2019, 11:36
1. Na also

geht doch.
Von nun an gehts bergauf!

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grandma_moses 12.02.2019, 11:36
2. Sehr schade um Köllner, ...

...er war seit langem unser menschlich sympathischster Trainer, liess in der zweiten Liga schönen Fussball spielen und hat seinen Teil zum Bundesligaaufstieg beigetragen. Nach für die Verhältnisse gutem Saisonstart bekam er es auch noch mit einer Verletzung seinen besten Spielers zu tun, und nicht nur deswegen war der Weg nach unten und in die 'Mauerhaltung' vorgezeichnet. Ich denke, Herr Köllner konnte in der Bundesliga nicht mehr aus einer Mannschaft machen, die schon am oberen Limit spielte - er bekam aber auch keinerlei Unterstützung durch neue Transfers oder irgendeine Art der Verstärkung für die Bundesliga. Es wird immer von der 'Schere' gesprochen, die zwischen den Vereinen auseinandergeht - hier ist sie zu besichtigen: Ein Bundesligaaufsteiger ohne Verstärkungen, mit einem Kaderwert von ca. 20 Millionen Euro, kann nicht in einer Liga bestehen, wo mittlerweile gar Mannschaften wie Wolfsburg das Vierfache dieses Wertes aufweisen können. Aber mehrere Millionen investieren stellt ein sehr hohes Risiko dar - sollte man die Klasse nicht halten können, sitzt man auf einem Schuldenberg, den abzubauen Jahre in Anspruch nimmt; siehe den vorletzten Abstieg unter Bader, der uns mit knapp 15 Millionen Schulden in der zweiten Liga spielen liess, was zur Ausgabe der 'Club-Anleihe' führte. Man liess also tatsächlich die Fans den Schuldenberg abtragen, da man es in der momentanen wirtschaftlichen Situation sonst nicht in 10 Jahren geschafft hätte. Zurück zu Köllner: Ich wünsche ihm alles Gute und denke, er hat das Maximum aus den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln geholt, die Schuld am schlechten Fussball ist in den fehlenden Verstärkungen zu suchen. Jedoch ist genau das auch solides Wirtschaften, weswegen ich nach vielen Schuldenjahren auch nicht unbedingt traurig darüber bin, dass nicht versucht wurde, sich durch Transfers in die Bundesliga einzukaufen. Also gebe ( scheusslich, gäbe ) es einen Hauptschuldigen, wäre dies der Sportdirektor, jedoch versteht man seinen Ansatz, keine Schulden zu machen und auf ein Wunder zu hoffen, da für uns die zweite Liga kein Weltuntergang ist. Alles ist besser als teuer einzukaufen und dann die KLasse nicht zu halten - und es muss mittlerweile teuer eingekauft werden, die ersten Vereine der zweiten Liga müssen 15-30 Millionen Euro investieren, um auf den Kaderwert der letzten Bundesligisten zu kommen. Aber natürlich bekommen sie vom letzten Jahr noch das Mediengeld der zweiten Liga, während die anderen das Geld der ersten Liga bekommen. Deswegen ist es für jeden traditionellen Club ein Spiel mit dem Feuer, in der heutigen Gesamtlage nach dem Aufstieg Geld in die Hand zu nehmen - denn dann muss es so viel Geld sein, dass ein direkter Wiederabstieg die Gefahr bietet, den Club im Ganzen zu ruinieren. Vielen Dank fürs Lesen, einen schönen Tag.

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die Stechmücke 12.02.2019, 11:53
3. Gesundbeten bringt keine Punkte!!

Dies ist die klare Erkenntnis aus dem Auftreten von Bornemann und Köllner: Wir haben auf Augenhöhe gespielt/wir sind in der ersten Liga angekommen/der Schiri hat Scheise gepfiffen usw....! Es wird schwer werden die Liga zu halten obwohl der Spirit in der Mannschaft ok ist. Der Glubb gilt als Fahrstuhlmannschaft und ist als Depp adressiert. Die Fans haben das nicht verdiehnt.

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troy_mcclure 12.02.2019, 12:06
4. Na dann

Tayfun Korkut ist schon unterwegs nach Franken...

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eigener 12.02.2019, 12:20
5. Seltsame Erklärungen;(

@grandma_moses
„Schade um Köllner ...“ und ähnlicher Unsinn steht in Deinem Beitrag ... genau das war und ist das Problem des FCN ... tausend Gründe, warum es nicht geklappt hat, anstatt neue und andere Wege zu gehen ... mal war es das fehlende Geld, dann die fehlenden Spieler, dann musste der Schiedsrichter herhalten ... nein, das ist ein Kader, der mit viel Glück den Aufstieg geschafft hat, jetzt zeigt sich, wie stark Trainer und Team sind ... und es reicht nicht ... gar nicht!

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Widerlich... 12.02.2019, 13:36
6. Ja, so ist er halt, der Club

Man hätte , wenn man schon der Meinung ist, Köllner ist nicht der richtige, vor der winterpause , etwa nach der heimniederlage gegen den VfB reagieren können, dann hätte man in ruhe einen neuen und ggfs. Verstärkungen verpflichten können.
Oder, für mich logischer, man hätte eingesehen dass es dem Kader einfach an Qualität fehlt und mit Köllner für die nächste 2. Ligasaison geplant.
Das aktuelle Vorgehen passt allerdings perfekt zur clubtradition der letzten 50 jahre.

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stirnrunzeln 12.02.2019, 13:59
7. Weder Fisch noch Fleisch

Die Trennung von Bornemann und Köllner ist zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zielführend. Schon in der Hinrunde zeigten die Spiele das es weder personell noch taktisch für die erste Liga reicht.
In der Erklärung zur Trennung von Köllner von Seiten des Aufsichtsrates bestätigt dieser das der Kader niemals konkurrenzfähig war und bei der Trennung von Bornemann nennt man den engen finanziellen Rahmen in dem er agieren musste. Beides mag zur augenblicklichen Lage beigetragen haben, allerdings hat man nun die Möglichkeit verspielt sich mit einem neuen Trainer in der Winterpause auf die Rückrunde vorzubereiten. Nun muss Köllners Nachfolger im laufenden Betrieb versuchen den unmöglichen Klassenerhalt zu realisieren, anstatt offen und ehrlich mit erhobenen Hauptes MIT Köllner in die zweite Liga zu gehen und dann den Neuanfang OHNE Köllner anzugehen. Haarsträubend ist es auch die schlechte Leistung im Pokal hervor zu heben, obwohl dieser Wettbewerb eine reine Zugabe in diesem Jahr war, und nicht bereits nach der desolaten Hinrunde die Reißleine gezogen zu haben wenn man allen ernstes noch die Hoffnung hatte die Klasse zu halten.

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grafnor 12.02.2019, 14:17
8. Da lobe ich mir Freiburg,

dort ist der Blick auf die Bundesligawelt äußerst nüchtern und pragmatisch, unabhängig vom Tabellenplatz. Man investiert, was man sich leisten kann, die Verantwortlichen und Spieler leisten ehrliche und engagierte Arbeit, und die 2. Liga wird nicht als Drama verstanden. Nürnberg muss endlich verstehen, dass die ruhmreiche Vergangenheit schon vor dem Krieg war, und im Jetzt ankommen. Und da ist man z.B. auf dem Niveau von Fürth.

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_gimli_ 12.02.2019, 14:20
9.

Zitat von r_dawkins
geht doch. Von nun an gehts bergauf!
Quatsch. Die finanziellen Rahmenbedingungen beim Club sind nicht erstligatauglich. Das muss man aktuell einfach akzeptieren.

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