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Triathlon auf Hawaii: Was Sie zum Ironman wissen müssen
Getty Images for Ironman

Der Ironman auf Hawaii ist das Highlight der Triathlon-Saison. Gewinnt zum fünften Mal in Folge ein Deutscher? Wer ist die Favoritin bei den Frauen, auf wen sollten Sie achten? Der Überblick.

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pecx 11.10.2018, 07:26
1. spannend!

Schade, dass der derzeit beste Triathlet, Frodeno, verletzt ist. Trotzdem: Ein so breites Favoritenfeld gab es nie und ich freue mich auf die 8-9 Stunden Übertragung am Samstag.
Am besten davor noch eine Runde trainieren gehen, Pizza bestellen und den anderen beim Leiden zusehen ;)

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hello_again 11.10.2018, 07:39
2. Die kapitalistischste aller Sportarten

Triathlon und insbesondere Ironman sind Kapitalismus pur.

Wer sich bei "Volksdistanzen" den Fuhrpark anschaut, entdeckt zuhauf "Fahrräder" mit horrenden Werten. Wer bei diesem Sport vorne mitmischen möchte, kommt auch an speziellen Trainingslagern nicht vorbei. Und für die Startgebühr bei einem Ironman, müssen andere von Leben.
Letztendlich geht es darum, wer die Kohle hat, genügend Zeit und Material für das Training zu besitzen.

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fatherted98 11.10.2018, 08:03
3. naja...

Zitat von hello_again
Triathlon und insbesondere Ironman sind Kapitalismus pur. Wer sich bei "Volksdistanzen" den Fuhrpark anschaut, entdeckt zuhauf "Fahrräder" mit horrenden Werten. Wer bei diesem Sport vorne mitmischen möchte, kommt auch an speziellen Trainingslagern nicht vorbei. Und für die Startgebühr bei einem Ironman, müssen andere von Leben. Letztendlich geht es darum, wer die Kohle hat, genügend Zeit und Material für das Training zu besitzen.
....ein bisschen trainieren müssen Sie wohl auch noch....so eine Iron Man fährt sich nicht alleine....im übrigen ist das Radfahren nur ein Teil des Ganzen. Und das mit den Startgebühren gilt wohl auch für andere Sportarten....melden Sie sich mal in Wimbledon zum Tunier an.
Ganz abgesehen davon....Triathlon ist total Dopingverseucht....angefangen von den "Hobbysportlern" die sich mit Ibu und Aspirin und vielen anderem mehr vollpumpen um die Schmerzen beim Training zu unterdrücken....bis hin zu den Profis die mangelhaft kontrolliert werden. Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es drei Hobby Sportler die so vollgepumpt sind, dass sie jetzt schon gesundheitliche Probleme haben....und die bekommen nichts für ihre Teilnahme bei Jedermann-Rennen.

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bayerns_bester 11.10.2018, 08:24
4.

Zitat von hello_again
Triathlon und insbesondere Ironman sind Kapitalismus pur. Wer sich bei "Volksdistanzen" den Fuhrpark anschaut, entdeckt zuhauf "Fahrräder" mit horrenden Werten. Wer bei diesem Sport vorne mitmischen möchte, kommt auch an speziellen Trainingslagern nicht vorbei. Und für die Startgebühr bei einem Ironman, müssen andere von Leben. Letztendlich geht es darum, wer die Kohle hat, genügend Zeit und Material für das Training zu besitzen.
Naja, als "kapitalistischste aller Sportarten" würde ich dann doch eher Veranstaltungen wie die Formel 1 ansehen. Was die Kosten für Räder angeht: Klar, die können enorm sein. Ich habe im Bekanntenkreis auch Leute, deren Laufradsatz so viel kostet wie mein gesamtes Mittelklasserennrad. Aber man ist nicht gezwungen, mit derart teurem Gerät mitzufahren. Brauchbare Rennräder mit einer Shimano 105er Gruppe und vernünftigem Rahmen bekommt man durchaus um 1.000,00 €. Das reicht für RTFs und Jedermannrennen allemal für den Anfang. Und ich persönlich gebe lieber mehr Geld für mein Rennrad bzw. Mountainbike aus, als es in irgendein "Premium SUV" zu investieren.

Der Ironman ist faszinierend. Ich bin kein Triathlet, sondern nur mehr oder weniger ambitionierter Rennradler (so wie es Familie und Beruf eben zulassen). Vor 15 Jahren bin ich die Radstrecke auf Hawaii selber mal gefahren (außerhalb des Ironman natürlich) bei extremem Wind. Von daher Hut ab vor den Leistungen der Teilnehmer. Auch gedopt fährt sich das nicht von alleine.

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rg.tom.mueller 11.10.2018, 08:38
5. 20.000€

Dieser Betrag ist so nicht richtig, zumindest nicht im Kontext, dass man ihn benötigen würde, um auf Haiwaii starten zu dürfen. Das jeder Triathlet Kleidung und Material bereits hat, versteht sich von selbst. Somit müssen nur die Flüge, Unterkunft, Ausgaben vor Ort und die Anmeldegebühr bezahlt werden. Da sollte ein Betrag von unter 5000€ ohne Problem ausreichen.

Wegen dem Kommentag von Hello_Again. In der Regel gewinnt der, der am meisten trainiert hat. Sollten hier mehrere Athleten gleich viel investiert haben, spielt der Faktor Talent eine große Rolle. Geld spielt nur eine kleine Rolle. Der Unterschied zwischen einen 2.000€ Bike und einem 5.000€ Bike beträgt unter einer Minute auf 40Km. Aber grundsätzlich ist Triathlon schon ein teures Hobby. Das stimmt.

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poetdale 11.10.2018, 09:09
6. Triathlon

ist eine schöne Kombination von drei Sportarten. Laufen ist ein günstiger Sport, Schwimmen schon sehr viel aufwendiger und teurer, Radfahren mit Abstand am teuersten.
Genial ist das Label Ironman. Es gibt sehr viele Sportveranstaltungen, die sehr viel anspruchsvoller und härter sind. Dort kann sich der Freizeitathlet hernach jedoch nicht Eisenmann schimpfen. Das Marketing ist einfach clever.
Wer einmal eine Übertragung aus Hawaii und eine der Tour de France verfolgt hat, weiß, wo mit minimalem Einsatz maximaler Profit generiert wird. Die Berichte vom Ironman sind grausem schlecht.
Ich werde trotzdem wieder zusehen,
Sich ein Rad für 15000€ zu kaufen, sehe ich als lässliche Sünde. Mit dem Rad wird kein Fußweg zugestellt, keine Luft verpestet und etwas für die Gesundheit getan. Viele der Leichtbauteile sind zu 100% made in germany, die Mitarbeiter von MCFK, AX, Schmolke, SRM, Lexxi, Continental und viele Radhändler freut der Boom.

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MannAusmNorden 11.10.2018, 10:24
7. Hamburg Triathlon

Ein Arbeitskollege war vor ein paar Jahren beim Hamburg Triathlon dabei. Er selbst mit Stahl-Rennrad, ein aufgeflitztes Teil aus den 90ern. Andere waren mit Carbonrädern unterwegs, die ja alleine schon einen mittleren vierstelligen Betrag kosten. Die sind dann auch nur so vorbei gezippt, waren kaum einholbar, vor allem am Berg, wo ihnen dann knapp 2kg fehlten. Am meisten haben ihn aber die beeindruckt, die mit den Leihfahrrädern von der Bahn unterwegs waren! Da hatte man ja nicht nur eine unpassende Aerodynamik durch diesen Blechsitz, sondern auch nur 7 Gänge Narbenschaltung. Der Spruch dazu: wenn die eine Radzeit von unter 30 Minuten haben, dass brauchen sie für das Rad ja nix zahlen :-D

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josephkaesemacher 11.10.2018, 12:20
8. Klasse

Billig ist es nicht, aber bei vielen Veranstaltungen geht ein Teil oder das gesamte Startgeld an gemeinnützige Organisation, kann oftmals sogar steuerlich geltend gemacht werden. Ein gutes Rad gibt es zwischen für 1500 Euro, das reicht, so lange es angepasst ist und hält wie in meinem Fall schon zehn Jahre. Ich bin damit seit eher in den top25% meiner Altersgruppe. Schwimmen und Laufen machen Spaß und sind auch sicher, Fahradfahren nach wie vor mit Risiko verbunden. Das Jedermanndoping ist ein großes Problem, aber besser so, als für fettleibige sitzende Raucher in der GKV mitzahlen, die stören mich mehr. Werde mir auf der Rolle das ganze Rennen reinziehen

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hle 11.10.2018, 13:01
9. Laaangweilig

Nichts ist langweiliger als der Ironman auf Hawaii. Das ist mittlerweile zu einer Materialschlacht verkommen. Die Höhenmeter 180km sind ein Witz und die Strecke fordert kein fahrerisches Können. Sciher ist die sportliche Leistung enorm, aber es hat dort nur jemand Siegchancen, der den nötigen finaziellen Rahmen fast unendlich ausschöpfen kann. Besser wäre es, wenn man insbesondere die Radstrecke etwas anspruchsvoller machen würde, so dass die Wahl des Radmaterials weniger eine Rolle spielt. Sieht man ja bei anderen Triathlons mit anspruchsvollen Höhenprofil. Da reicht dann ein einfaches, leichtes Rennrad .- und nicht solche Aeroschlitten.

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