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Urteil zu Polizeieinsätzen: DFL gewinnt Kostenstreit mit Bremen
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talueng 17.05.2017, 16:31
1. Ach, sag bloß...

Jedem normal denkenden Menschen mit einem nur rudimentären Verständnis unseres Rechtssystems dürfte klar gewesen sein, dass dieser Unsinn nie Aussicht auf Erfolg hatte. Höchstens irgendwelche Spinner, die Fußballstadien nur aus irgendwelchen Horrorschlagzeilen der Boulevardpresse kennen, dürften ernsthaft an einen Erfolg dieser Bremer Provinzposse geglaubt haben. Selbst die handelnden Politiker müssen die Rechtslage gut genug gekannt haben. Die ganze Nummer diente doch nur der Stimmungsmache unter den Wählern.

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Brumbrum 17.05.2017, 16:41
2. Richtig

Ein absolut richtiges Urteil.
Es ght um die öffendliche Sicherheit und die ist nun mal Sache der Polizei.

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Grummelchen321 17.05.2017, 16:44
3.

Zitat von talueng
Jedem normal denkenden Menschen mit einem nur rudimentären Verständnis unseres Rechtssystems dürfte klar gewesen sein, dass dieser Unsinn nie Aussicht auf Erfolg hatte. Höchstens irgendwelche Spinner, die Fußballstadien nur aus irgendwelchen Horrorschlagzeilen der Boulevardpresse kennen, dürften ernsthaft an einen Erfolg dieser Bremer Provinzposse geglaubt haben. Selbst die handelnden Politiker müssen die Rechtslage gut genug gekannt haben. Die ganze Nummer diente doch nur der Stimmungsmache unter den Wählern.
Andererseits werden Millionen umgesetzt und der Verband ist nicht alleine in der Lage für Sicherheit zu sorgen.Warum sollte es also die Allgemeinheit tragen.Unter bestimmten Voraussetzungen muss ich ja auch für einen Einsatz bezahlen.

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Grummelchen321 17.05.2017, 16:47
4. Was wäre

denn wenn sich die Polizei bei 2 bis drei Spielen heraushält mit dem Hinweis die Kosten werden nicht vom Verband getragen der eigentlich für die Sicherheit zu ständig ist.

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zieglerm 17.05.2017, 16:50
5. D

für die Polizeieinsätze aufkommen müssten. Dann könnte man auch das Demonstrationsrecht gleich ad acta legen. Man mag sich bei den Millioneneinnahmen der DFL und des DFB zwar darüber ärgern, aber dann sollte man sich überlegen, deren Besteuerung zu ändern. (Auch jetzt zahlen Liga und Vereine immerhin durchaus auch erhebliche Steuern.) Die Sicherheit sollte eine hoheitliche Aufgabe bleiben und nicht ein käufliches Gut sein, sonst diskutieren wir bald bei jedem kulturellen, politischen oder sonstigen Ereignis darüber, wer die Polizei bezahlen soll.

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MathiasF 17.05.2017, 16:52
6.

Zitat von Grummelchen321
Andererseits werden Millionen umgesetzt und der Verband ist nicht alleine in der Lage für Sicherheit zu sorgen.Warum sollte es also die Allgemeinheit tragen.Unter bestimmten Voraussetzungen muss ich ja auch für einen Einsatz bezahlen.
es werden auch Millionen an Steuern gezahlt - deutlich mehr, als die Einsätze kosten.
Solange der Staat ein Gewaltmonopol innehat und das Aufrechterhalten der öffentlichen Ordnung als originäre Aufgabe ansieht, muß er die Tätigkeiten, die dazu notwendig sind, auch aus Steuermitteln bezahlen. Innerhalb der Stadien sieht das anders aus, dort hat der Veranstalter Hausrecht und zahlt für einen eigenen Ordner-Dienst - aber außerhalb des Geländes hat er keine Befugnisse mehr.

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Grummelchen321 17.05.2017, 16:55
7. Dann

sollte halt das Gesetz dahingehend geändert werden das die Liga bezahlen muss.Zumindest Anteilig.

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gersois 17.05.2017, 16:56
8. Verursacherprinzip

Nach dem einstmals so hoch gehaltenen Verursacherprinzip müssten die Fußballklubs für die Polizeieinsätze zu ihren Spielen zahlen! Kein Spiel, kein Einsatz! Das werden Millionen für Spielertransfers und Gehälter ausgegeben, aber einen Beitrag für die Sicherheit der ausgetragenen Spiele will man nicht entrichten. Ein Profi-Fußballspiel ist eine kommerzielle Veranstaltung aus dem Show-Buisness, kein Sport. Und das muss nicht auf dem Rücken des Steuerzahlers ausgerichtet werden.

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stuk75 17.05.2017, 16:59
9.

Das Urteil ärgert mich maßlos. Nur weil irgendwelche Bekloppten Randale machen müssen, werden hierfür wieder Steuergelder eingesetzt. Ich würde es richtig finden, wenn die Vereine für den Schaden aufkommen müssten.

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