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Videobeweis bei Wolfsburg gegen Schalke: Richtige Fehlentscheidungen
DPA

Aus Gelb mach Rot und umgekehrt. Schalkes Auftaktniederlage gegen Wolfsburg zeigt, dass der Videoassistent auch dann für Hektik und Diskussionen sorgt, wenn er zu Recht eingreift.

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chico11mbit 26.08.2018, 23:48
1. Inkompetent

Herr Otto, sie stehen mit Ihren beiden Meinungen alleine da. Oder maßen Sie sich an in Bezug auf Fachkompetenz Über Herrn Markus Merck zu stehen? Selten habe ich so eine ignorante Verdrehung der Tatsachen in diesem Blättchen gelesen.

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starboy 26.08.2018, 00:35
2. Dem Autor ein Regelbuch in die Hand drücken...

dann druckt SPON weniger unqualifizierte Kommentare.
Weghorst geht auf Burgstaller los und trifft ihn nur halbherzig.
Der Versuch einer Tätlichkeit ist schon strafbar.
Soviel dazu.
Wolfsburg spielt ab Spieltag 1 gegen den Abstieg.
So eine planlose Truppe habe ich selten gesehen.
Schalke hat selbst in Unterzahl mit pressing diese Abwehr immer wieder in Verlegenheit gebracht.
Ansonsten haben die Schalker ihrerseits die Chancen kläglich vergeben.
Embolo spielte noch kopfloser wir Harit, was kaum noch zu steigern war.
Der Schiedsrichter gibt Nastasic (vermutlich wegen rohem Spiel) die rote Karte.
Nastasic trifft eindeutig zuerst den Ball, anschließend trifft er dummerweise das Bein seines Gegenspielers. Aber meiner Meinung nach nicht voll, sondern streift das Schienbein.
Brooks hingegen trifft Embolos Kopf in ca. 170cm Höhe. Hier bleibt dem Schiedsrichter erst Recht keine andere Wahl als rot zu geben.
Brooks riskiert mit seinem Einsteigen die Gesundheit des Gegenspielers.
Beide Situationen kam man durchaus vergleichen und dann müsste der Schiedsrichter mit gleichem Maße beurteilen und nicht einmal rot und bei Wolfsburg aber nur gelb zeigen.
Was der Videoschiedsrichter für eine Wahrnehmung hatte bleibt sein Geheimnis.
Eine Denkpause von 3 Monaten könnte helfen, ich meine ja nur.

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noalk 26.08.2018, 00:46
3. Gewohnheitssache

Wenn der Video-Beweis sich in ein paar Jahren etabliert haben wird, werden alle Beteiligten In Ruhe statt in Hektik dessen Ergebnis erwarten. Dass der Schiri aber die Emotionalität des Spiels als beschwerend erachtet, sollte nachdenklich stimmen. Denn: Macht gerade die Emotionalität des Fußballs nicht neuerdings dessen Reiz aus?

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Lankoron 26.08.2018, 02:12
4. Sorry, aber gestern

hieß es vom DFB, der Videoassi dürfte nur in "eindeutigen" Fehlentscheidungen seine Meinung äußern, der Elfmeterpfiff in München sei Ermessensentscheidung. Dann verstehe ich nicht, welchen eindeutigen Ermessensfehler der Schiri in WOB traf...ob man für ein Foul Gelb oder Rot gibt, ist sicherlich nicht die richtige Vorgehensweise.

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Intelligenz? Wo? 26.08.2018, 03:47
5. Wie bitte?!

Zitat aus dem Beitrag : Auch wenn die Eingriffe des Videoassistenten in beiden Fällen angebracht waren, nahmen sie entscheidenden Einfluss auf den weiteren Spielverlauf, überlagerten eine ansonsten schöne Partie und sorgten für unnötige Hektik

Wir fassen zusammen, die Eingriffe des Videoassistenten waren angebracht was nichts weiter heißt als korrekt. Sie nahmen in so fern Einfluss auf den Spieverlauf als das jemand (zurecht) eine rote Karte bekommen hat , und ein anderer (wieder zurecht) nur eine gelbe. Das ist dann aber eigentlich doch keine Einflussnahme.. AUßER man
würde soweit gehen und sagen der Videoassistent hat selber die Fouls begangen?!

Ich versteh ehrlich gesagt nicht wieso man immer noch über Videobeweise berichtet als wären sie an den Fouls/abseits Toren und ähnlichem schuld. Wenn ich daran denke wie viele nicht gegebene oder falsch gegebene Rote Karten ich in den letzten 30 Jahren gesehen hab. Und dazu noch hunderte Tore aus abseits, dann bin ich jeden Tag an dem wir ein Spiel mit Videobeweis machen froh.
Aber ja stimmt.. die armen Profi Fußballer waren in Hektik weil der Schiri mal kurz auf den Bildschirm schaut um seine Entscheidung evtl. zu korrigieren. Und ihr Journalisten könnt ja jetzt gar nicht über die Fehlentscheidungen des Schiris berichten in denen dann noch Interviews von Trainern, Spielern und Vorständen drin sind die sich darüber aufregen das ihr Spieler zu unrecht eine Rote Karte bekommen hat.

Ja anscheinend gibt es noch immer genug Leute die Fußball mit Fehlentscheidungen wollen. Weils dann wohl "besser" oder "spannender" ist. Aber jeder Fußballfan sollte mal objektiv darüber nachdenken ob es den Fußball nicht doch "besser" macht wenn man einen Videobeweis hat, gleiches gilt für sogenannte Sportjournalisten.

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nahatschalah 26.08.2018, 05:35
6. Da ich ja immer gegen den Videobeweis war,

könnte ich mich eigentlich über dieses Chaos freuen. Tue ich aber nicht, da dieser Unsinn sicherlich nicht mehr abgeschafft werden wird. Das Problem ist einfach, dass viele Szenen so knapp und umstritten sind, dass man einfach keine richtigen Regeln finden kann, wann man eingreifen soll und wann nicht. Und sehr oft ist auch nach zig TV-Wiederholungen und aus verschiedenen Perspektiven immer noch umstritten, welche Entscheidungen nun richtig ist. Und dafür unterbricht man Spiel und Emotionen. Man sollte einfach auf den Videobeweis verzichten und mit Fehlentscheidungen leben. Die Zeiten werden aber leider nicht mehr zurückkommen.

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rambuteau 26.08.2018, 06:36
7. Keine rote Karte

Ball gespielt, niemals rot.

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geradsteller 26.08.2018, 07:19
8. Wenn Schiedsrichter und Spieler

...weniger hektisch mit dem VA umgehen (siehe Tennis, Eishockey , etc), dann klappt das auch....-Die Jungs in kurzen Hosen müssen halt einen Hauch erwachsener werden.

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pukyswelt 26.08.2018, 07:46
9. Jetzt mal im Ernst...

Da kommt ein Spieler zu Untecht mit einem rot würdigen Foul davon und ein anderer Spieler wird zu Unrecht vom Platz gestellt. Schalke gewinnt 2:1. Und die Fußballwelt ist in Ordnung?

Die Hektik kommt nicht durch den Videoschiedsrichter, sondern durch Spieler und Trainer, die 90 Minuten lang versuchen Einfluss auf die Schiedsrichterentscheidungen zu nehmen. Dieser Handlungsspielraum wird jetzt zu Recht eingeschränkt. Das versetzt die Spieler in Unruhe und Panik, weil die sich immernoch als Hilfsschiedsrichter fühlen.

Wenn die Spieler endlich verstehen, dass ihr Job Fußballspielen und nicht Schiedsrichzern ist, könnten sie sich nach kritischen Entscheidungen schneller wieder aufs Fußball spielen konzentrieren. Wird Zeit, dass das jemand den Spielern erklärt. (Vllt. ein Kob für Trainer und Manager. Anstatt nach dem Spiel über den bösen Schiedsrichter zu meckern.)

In anderen Sportarten funktioniert die Aufgabentrennung zwischen Schiedsrichter und Spieler ganz hervorragend (mal bei youtube - „Nigel Owens This is not soccer“ suchen).

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