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Wege in die Formel 1: Der teuerste Sport der Welt
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Geld schlägt Talent: Wenn junge Piloten in die Formel 1 wollen, müssen sie Millionen investieren. Viele verschulden sich, nur ein Bruchteil schafft es. Zwei Rennfahrer erzählen über einen ungerechten Sport.

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novoma 29.10.2017, 10:57
1. Formel Geld

Und das Resultat dieser Entwicklung ist die heutige, völlig uninteressant gewordene, Formel 1. Wo Fahrer jedes Wort sorgfältig abwägen müssen, ob sie damit dem Image eines Konzern schaden könnten, wo nicht mehr auf der Strecke überholt werden soll, weil das ja irgendwie nicht mehr zum sauberen Image der Formel 1 passt, sondern nur noch an der Box. Wo die Autos mit aufgeblasenen Rasenmotormotörchen fahren müssen, um der Serie ein heuchlerisches Öko-Mäntelchen anzuhängen. Dazu kommen viel zu viele Rennen je Sasion in immer mehr Ländern, die eigentlich mit Motorsport kaum was am Hut haben, aber wo irgendwelche Potentaten sich um jeden Preis ein Denkmal setzen wollen. Für mich ist das längst kein Motorsport mehr.

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nadennmallos 29.10.2017, 10:59
2. Ist nun mal so, hört auf zu jammern ...

... oder sucht euch 'nen anderen Sport. Formel 1 ist zwar ab und an hübsch anzuschauen, aber der Nutzen ist überschaubar. Vielleicht ist es an der Zeit erwachsen zu werden und nicht immer schnell im Kreis zu fahren. Wohlgemerkt: es geht hier nur um die Formel 1.

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der_gärtner13 29.10.2017, 11:35
3. Und?

Was ist denn daran unfair?

Man braucht ein teures wartungsintensives Sportgerät mit Preisen nach oben offen, Leute die sich darum kümmern, zahlt Gebühren für Strecken und Wettbewerbe und braucht einen langen Atem.

Ist doch klar, dass der der sich den besten Karren und Team leisten kann und nicht jedes Jahr zur Bank rennen muss, vorwärts kommt.

Kommt damit klar oder sucht euch richtigen Sport.

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ohne_mich 29.10.2017, 12:08
4. Für diesen "Sport" gibt es nur ein Wort:

Ekelhaft!
Absolut und von vorn bis hinten ekelhaft!
Die Sinnlosigkeit, die umweltverachtende Materialschlacht, das "Pay-to-win"-Prinzip, was Talent am ausgestreckten Arm verhungern lässt.

Niemals war ein "Sport" (wenn man 50x im Kreis fahren so nennen kann) dekadenter und überflüssiger.

Faszinierend auch, daß man über Dieselfahrverbote nachdenkt, andererseits hier aber Fahrzeuge zelebriert, die 60l und mehr auf 100km durchblasen und tonnenweise Schrott in Form von "Alt"reifen, Karosserieteilen und ausgelutschten Motoren generiert.

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wi_hartmann@t-online.de 29.10.2017, 12:15
5. Formel 1 Zirkus

Die Überschrift ist unzutreffend, mit Sport hat dieser Zirkus
nicht im Entferntesten etwas gemein.

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till_wollheim 29.10.2017, 12:17
6. Gesellschaftlich schädlicher "Sport"

Autorennen sind die Motivatoren für insb. abgehängte Kinder von Immigranten Autorennen auf unseren Straßen zu verantsalten. Zum Bau von vernünftigen Autos kann man aus den Autorennen - im Ggs. zu den Aussagen der Industrie - nichts gewinnen. Die physikalischen Anforderungen liegen auf anderen Schwerpunkten. Daher sollten Auto- und Kradrennen nicht mehr als Sport bezeichnet werden. Sie sind eine üble Umweltvernichtung und Anstiftung zu Straftaten!

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schensu 29.10.2017, 12:31
7. Ihr habt es in der Hand!

Solange solche "Sportarten" die Schlagzeilen bestimmen, ist jeder kritische Bericht zu den Ab- und Hintergründen bestenfalls bigott.
Ihr müsst den Unsinn ja nicht gleich "tot"schweigen - ein konsequentes downsizing der Nachrichtendichte wäre mal ein Anfang.
Geht nicht? Zu viele Abhängigheiten? Ach so...

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calinda.b 29.10.2017, 12:39
8. Sport ist Leibesertüchtigung

Formel 1 ist kein Sport sondern Fernseh- Unterschichtenamüsement.

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Newspeak 29.10.2017, 12:43
9. ...

Auch wenn ich den Frust verstehe, wenn jemand, der Talent hat und unglaublich viel trainiert, aber wenig Geld besitzt, dann gegen jemand, der weniger Talent hat, weniger trainiert, aber mehr Geld besitzt, den Kuerzeren zieht (es gibt ja dieses Beispiel vom Teenager, mit superreichem Vater, der sich einfach mal in die Formel 1 einkauft), so muss man doch auch sagen, dass jemand, der sich durchsetzt Hunderte von Millionen verdienen kann. Da sind die Millionen, die investiert wurden, vergleichsweise gering.

Man muss halt ansonsten auch feststellen, dass die Formel 1 immer schon ein "Sport" der Reichen war. Das weiss man vorher. Es gibt ja auch andere Autorennen, bei denen das noch etwas anders ist.

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