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WM-Affäre: Finanzminister fordert Überprüfung des DFB-Steuervorteils
DPA

"Das große Geschäft ist sicher nicht gemeinnützig": Nordrhein-Westfalens Finanzminister Walter-Borjans fordert, die Gemeinnützigkeit des DFB zu überprüfen. Mit dem Status spart der Verband jährlich mehrere Millionen Euro.

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t59755 16.11.2015, 12:04
1.

Man fragt sich, warum das immer solange dauert ehe die in den Amtsstuben aufwachen.

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georgy1167 16.11.2015, 12:12
2.

Gleichzeitig bietet es sich auch an, die Gemeinnützigkeit der Kirchen zu überprüfen. Beteiligungen, Grundstücke und Immobilienbesitz dienen sicher nicht der Allgemeinheit!

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hj.binder@t-online.de 16.11.2015, 12:41
3. Gefährdung

Ich nehme an, dass die OFD Ffm die "Gemeinnützigkeit" des DFB mit sehr spitzen Fingern anlangt: Gefährdet ist nicht nur die steuerbefreite (=subventionierte) "Tätigkeit" des Verbandes, sondern auch die der DFL.

Wahrscheinlich wären auch einige Dauerkarten für Länderspiele, bzw. Dauernutzung von Stadion-Suiten für Steuerpolitiker der CDU/und oberste Steuerbeamte des Landes Hessen hochgradig gefährdet.

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gerhard.oelmann 16.11.2015, 12:46
4. Die berühmt berüchtigten

Steuervorteile sollten mal bei allen Großverbänden Großvereinen usw überprüft werden. Viele sind bestimmt nur "Gemein" als nützig und auf Geschäfte aus.

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raber 16.11.2015, 12:52
5. Anfängliche Unterstützung derzeitig unangemessen

Der DFB ist genauso gemeinnützig wie die Fifa oder das IOC. Die Unterstützung war bestimmt während der Anfangsphase nützlich und richtig. Inzwischen sind es Firmen die Milliarden verwalten und Hunderte von Millionen gewinnen. Sie sollten genauso viele Steuern zahlen wie jede andere Firma auch. Dasselbe gilt für die Kirchen.

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bristolbay 16.11.2015, 13:30
6. Rechnung ohne den Wirt gemacht

Ist nicht der Herr der Finanzen und evtl. zukünftiger Präsident aus der CDU und Mitglied des Bundestages.
Herr Borjahn, da haben Sie aber noch dicke Bretter zu bohren.

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Justitia 16.11.2015, 13:53
7.

Zitat von Oceanic 815
Da könnte man ebenso die Deutsche Bank, Goldman Sachs, Chevron oder Monsanto als "gemeinnützig" klassifizieren.
Fördern die auch den Breitensport?

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Justitia 16.11.2015, 13:56
8.

Zitat von raber
Der DFB ist genauso gemeinnützig wie die Fifa oder das IOC. Die Unterstützung war bestimmt während der Anfangsphase nützlich und richtig. Inzwischen sind es Firmen die Milliarden verwalten und Hunderte von Millionen gewinnen. Sie sollten genauso viele Steuern zahlen wie jede andere Firma auch. Dasselbe gilt für die Kirchen.
Das entscheidende ist, was mit diesen Gewinnen passiert. Wenn diese tatsächlich zur Förderung des gemeinnützigen Ziels eingesetzt werden, sieht die Situation völlig anders als bei einem rein gewinnorientiertem Unternehmen aus.

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Justitia 16.11.2015, 13:57
9.

Zitat von hj.binder@t-online.de
Ich nehme an, dass die OFD Ffm die "Gemeinnützigkeit" des DFB mit sehr spitzen Fingern anlangt: Gefährdet ist nicht nur die steuerbefreite (=subventionierte) "Tätigkeit" des Verbandes, sondern auch die der DFL. Wahrscheinlich wären auch einige Dauerkarten für Länderspiele, bzw. Dauernutzung von Stadion-Suiten für Steuerpolitiker der CDU/und oberste Steuerbeamte des Landes Hessen hochgradig gefährdet.
Die DFL ist steuerbefreit? Das ist mir neu. Hätten Sie dazu einen Link?

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