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WM-Auftaktsieg für deutsche Handballer: Wolffs Rudel
DPA

Dass Deutschland sein erstes Spiel gegen Außenseiter Korea gewinnt, stand eigentlich außer Frage. Wichtiger war, wie sich das Team nach der EM-Blamage präsentiert. Deutlich verändert, so der Eindruck.

hopeless969 11.01.2019, 08:38
1. wolffs rudel ist eine unglückliche wahl

an der Autor, bitte informieren sie sich darüber, wann man das letzte Mal in Deutschland von Wolfsrudeln sprach in Zusammenhang mit deutschen. vielleicht sollten sie unseren Handball Mannschaft anders betiteln

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Direwolf 11.01.2019, 09:44
2. Ein Trainingsspiel

Am Ende war es nur ein Trainingsspiel, wo alles durchgewechselt wurde und nicht ernst gemacht wurde. Korea war mit Yoon eine Hausnummer, heute eben ein besserer 3. Ligist.
Was mir gar nicht gefallen hat waren die Schiris. Viel zu kleinlich mit den Zeitstrafen und zudem mehr als einmal mit der Strafe an den falschen Spieler. Also wenn das die offizielle Linie wird, dann werden die engen Spiele eine einsame Veranstaltung.
Spielerisch ein Muster ohne Wert, hat aber imho mal wieder unterstrichen, dass es in D ein Problem auf der mIttelosition gibt.

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K:F 11.01.2019, 10:03
3. Lernfähiger Trainer

Der DHB hat sehr gut gehandelt und mit Prokop weitergemacht. Prokop hat verstanden, die Manschaft ins Boot zu holen. Es reichte nicht aus, anzunehmen, daß Fachleute Erklärungen nicht brauchen. Es hat Spaß gemacht, das Spiel zu sehen. Und es ist durchaus richtig, wenn Abwehrspieler mit dem Torhüter zusammenzuspielen. Die Koreaner haben mit Hüftwürfen, die für einen Torhüter nicht einschätzbar sind, die Abschlüsse gesucht. Von daher sind Wolfs Paraden anders zu bewerten.

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golfstrom1 11.01.2019, 10:58
4. Deutscher Handball

Die gestrige Leistung sagt noch überhaupt nichts über die Leistungsfähigkeit der Mannschaft aus. Auch bei der EM vor einem Jahr gab es zu Beginn einen souveränen Sieg gegen überforderte Handballer aus Montenegro. Schon im zweiten Spiel gegen Slowenien brauchte Deutschland dagegen einen Siebenmeter in der Schlusssekunde um noch mit einem Unentschieden aus dem Spiel zu gehen. Und danach wirkte die Mannschaft verunsichert und nervös. Man hat derzeit den Eindruck, dass sich Christian Prokop massiv verstellt und zusammenreißt. Er agiert nicht so als Trainer wie er das gern tun möchte und wie er vor allem von seinem Naturell eigentlich ist. Seine eigentliche Charakteristik hat man letztes Jahr gesehen. Er ist ein absolut taktikbesessener und emotionaler Handballfachmann, der aber mit Alphatieren, wie sie in einer deutschen Nationalmannschaft nunmal vorhanden sind, Schwierigkeiten im Umgang hat. In einer Nationalmannschaft kommt es nunmal darauf an, das vorhandenen Spielermaterial ideal auszunutzen. Es kommt darauf an, die Jungs gut zusammenzuschweißen und zu einem verschworenen Haufen zu machen. Das ist Prokop letztes Jahr überhaupt nicht gelungen. Und mit der Verbannung von Tobias Reichmann hat er meines Wissens nach auch Unverständnis bei der Mannschaft erzeugt.

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chris83 11.01.2019, 11:05
5. Fehlendes Fachwissen

Der Redakteur verfügt leider über relativ wenig Fachwissen. Gibt es in der SPON Redaktion nicht jemanden der sich mit Handball-Taktiken auskennt oder der vielleicht sogar selber einmal leistungsbezogen Handball trainiert hat?

Bestes Beispiel: "Die Abwehr ließ den Koreanern oft erstaunlich viel Platz, gewährte den körperlich unterlegenen Gegenspielern aber meist nur Distanzwürfe und ging so ein überschaubares Risiko ein, einen Gegnertreffer zu kassieren. Kurz: Sie hoffte auf eine Abwehraktion des Torwarts, um danach schnell per Konter zu treffen."
Jeder Trainer im oberen Leistungsbereich lässt gegen körperlich unterlege Gegner passiv 6:0 verteidigen.Dadurch wird der Gegner gezwungen Würfe mit einer geringen Chance auf Erfolg zu nehmen. Falls doch mal einer reingeht oder der Gegner eine geniale Einzelaktion hat (davon gab es einige) ist das zu verkraften und auch so einkalkuliert.

Grundsätzlich war das ein solider Sieg, kaum Fehler, keiner verletzt, viel ausprobiert = für eine 1. Spiel in einem Turnier genau richtig.

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