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WM in Brasilien - wie schlägt sich die DFB-Elf?

Nach der EM ist vor der WM: Für Joachim Löw und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist es ein langer Weg bis zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Diskutieren Sie die Entwicklung der DFB-Elf während der Qualifikation. Wie wird sich die Mannschaft schlagen?

Seite 295 von 392
Andr.e 17.12.2013, 11:33
2940.

Find ich gut, hoffentlich bleibt es dabei...

http://www.sportschau.de/fussball/fi...imunic104.html

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1Piantao 17.12.2013, 12:20
2941.

Zitat von silversurfer1962
Für offenes Erstaunen sorgt Bierhoffs Statement, dass es in Brasil . Kommentatoren weißen darauf hin, dass selbst die USA als neurotischtes Land weltweit bei Sicherheit & Infrastruktur bereits vorzeitig etwas in der FIFA-Liste mit 83 Optionen gefunden haben.
Löw´s oder auch Bierhoff´s Meinung hierzu ist zum Glück nicht repräsentativ. Die eigenwillige Großmannssucht dieser DFB Vertreter hat sich bestimmt auch in Brasilien rumgesprochen. Deshalb wohl "no harm done", wie ja auch die erstklassige Wahl vieler Länder inkl USA zeigt.

Allein einen solchen Spruch loszulassen zeugt schon davon das Bierhoff sich besser auf seinen Logistikjob konzentrieren sollte before
es noch peinlicher wird.

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silversurfer1962 17.12.2013, 13:27
2942. Schaukeln mit Löw u. Bierhoff

Während der Taktikfuchs João die dt. Fußballöffentlichkeit monatelang mit „Uhren ticken in Brasilien anders“, „schwierigste WM aller Zeiten“, „größte Herausforderungen wegen Entfernungen und Klima“, „müssen schwierige Quartierfrage entscheiden“, „kommt auf jede klitzekleine Nuance an“ schon mal gehörig einlullte und so das Feld für die jetzt sehr ungewöhnliche „Lösung“ bestellt hat, sieht es ja so aus, als ob das Ganze von langer Hand geplant ist:

• Nov. 2012: Bierhoff, Flick & Köpke sind in Brasil zur Vorsondierung der Quartierfrage mit unglaublichen 3 Mal 27.000 km auf dem Meilenkonto.

• Juni 2013: Löw besucht den ConfedCup, und klappert anschließend mögl. Hotels ab, um „nun die Quartierfrage zu entscheiden“. Er stöhnt dabei über die wahnsinnige Hitze und Feuchtigkeit in Fortaleza und beklatscht gleichzeitig die wahnsinnige Fußballbegeisterung im Land (“Alle laufen hier irgendwie in gelb-grün rum.“)

Alles zu einer Zeit, in der die „sozialen Unruhen“ mit den Confed Cup- und WM-Protesten in vollem Gange waren. Die Bekanntgabe eines eigenen Quartierbaus mit allem Furz- und Feuerstein wäre zu diesem Zeitpunkt eher „suboptimal“ gewesen. Löw damals: “ Auf der einen Seite kann ich die Leute verstehen, wenn sie mehr Bildung und Gesundheit wollen. Aber ich glaube, dass die Sicherheit gewährleistet sein wird. Ich habe keine Angst um unsere Sicherheit.“

• Juli 2013: Bierhoff verkündet plötzlich, dass man bei der Quartierfrage bis zur Auslosung warten will, wenn man genau weiß, wo man spielt. In der Folgezeit trat aber dann Bahia mit 2 Optionen immer mehr in den Vordergrund.

• Okt. 2013: Es sickert (vor der Auslosung) durch, dass Löw –welch Überraschung nun– doch lieber ein Quartier in einer wärmeren Zone haben möchte, nachdem doch Hitze & Feuchtigkeit immer als eines **der** Probleme dargestellt wurden.

• Dez. 2013: Nach der Auslosung steht passenderweise fest, dass man in 2 Wochen dreimal im warmen/feuchten Norden spielt. Aber: als Gruppenerster hat man es dann in der entscheidenden Phase mit den eher gemäßigten, im Fall von Porto Alegre sogar mit eher kühlen Orten zu tun. Wie passt dies nun zusammen?

Die «Süddeutsche» berichtet, dass die Bahia-Anlage „wohl schon seit längerer Zeit ganz speziell auf die DFB-Gäste ausgelegt“ ist. Denn es gäbe „seit Februar eine Art Masterplan mit den Campo-Bahia-Eignern, der Münchner Unternehmerfamilie Hirmer. Allerdings wurde diese Option, warum auch immer, "kreativ verschwiegen" (O-Ton Bierhoff).

http://www.sueddeutsche.de/sport/wm-...dies-1.1844377

Wie auch immer… Bei einem späteren Übernachtungspreis von nicht unter € 500 ist für Nachhaltigkeit nach der WM ganz bestimmt gesorgt. Die zahlungskräftige Kundschaft (Hartz, Gebauer, Volkert, Versicherungen?) wird sich schon nach Bahia in diese paradiesische Crusoe-Einöde verirren.

Die Fähre, die man unbequemerweise immer nehmen muss, hat doch auf der anderen Seite auch Vorteile: eine Überfahrt ist eigentlich Romantik, Abenteuer pur. Und –vor allem– es kommt nicht jeder Hinz und Kunz in die Nähe der Anlage (vor allem keine lästigen Journalisten).

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silversurfer1962 17.12.2013, 16:58
2943. @Piantão

Zitat von 1Piantao
Ohmanno Lafemar ist Lafer, der österreichische Koch und weil der schwarze Bacu schon Tage brauchte bis Fernando ihn verkauft hatte und dann auch noch im Camp Alemao durch Stromausfall die Kühlkette unterbrochen war, verspeisten die Spieler den schon verdorbenen Fisch. Beton war auch noch nicht trocken :-) lol Na ja, dann machten sie sich ja auf den Weg nach Brasilia, wo dann Spiel um Platz 3 stattfindet, und wurden 4., oder wie ?
Einverstanden! Außer: es heisst „Pacu“, nicht „Bacu“ (bitte etwas mehr Sorgfalt!)

OK. Ich hab jetzt exklusiv für Dich eine Fortsetzung geschrieben….

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Tango in Tegelhörn
…

Der junge Pfeilgiftfrosch mit seinen leuchtend gelb-schwarz-blauen Farben blieb angesichts der stoischen Ruhe des Kolibris noch etwas länger regungslos in seinem Versteck im Farngestrüpp, als unvermittelt das Knacken einer Baumrinde in sehr naher Entfernung zu hören war.

Die erfahrene, attraktive 38-jährige Dokumentarfilmerin und Zoologin, Prof. Dr. Thekla Talpenholst, entschied jedoch mit ihrem Kameramann Lines nicht tiefer in den Regenwald zu gehen und jetzt umzukehren. Noch zwei Schritte weiter und sie hätte die neue, unbekannte und noch nicht klassifizierte Unterart dieser Froschgattung sofort bemerkt, bei der die Blau-Tupfer ungleich größer und dominant-erhaben waren, im Unterschied zu den bekannten Arten. Zum Glück für Lines! Noch 1 Woche länger hätte er nicht durchgehalten.
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Nach 3 Monaten interessanter, aber harter und entbehrungsreicher Arbeit im Dschungel war es nun auch genug. Wenn sie jetzt umkehren würde, blieb noch genug Zeit, ohne Hetze für die Fahrt nach Manaus und den frühen Flug nach São Paulo. Dort könnte man dann die bequemere 19:45-Maschine nach Frankfurt nehmen und wäre nicht auf die späte 23:25-Maschine angewiesen. Mit einer relativ frühen Ankunftszeit morgen in Frankfurt würde sie dann mit dem geschickten Anschlussflug auch bereits rechtzeitig zum Mittagessen wieder in Hamburg sein.
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Nachdem alle Dinge nun ausgepackt, die Post geöffnet war und die vielen zoologischen Fachmagazine einen Platz auf dem Couchtisch gefunden hatten, wollte sie der einsetzenden Müdigkeit noch nicht nachgeben. Unbedingt wachbleiben bis 20:00 Uhr und danach erst ins Bett – je später, umso besser, dachte sie bei sich. Vielleicht wäre die späte Maschine aus São Paulo doch sinnvoller gewesen. Also, was nun tun?

Sie entschloss sich aus der Stadt nach Norden zu fahren, nach Tegelhörn bei Itzehoe. Ihre Freundin hatte ihr am Telefon vor einer Woche erzählt, dass jeden ersten Sonntag im Monat dort der unglaublich schwung- und stilvolle Tango-Tanztee am Nachmittag im Gemeindezentrum stattfindet.

Eine Stunde später stand sie mit ihrer Freundin am Rand der noch leeren Tanzfläche und nippte an einem Mojito, als ein netter, freundlicher älterer Herr sie mit einem Zwinkern ansprach, einen Fußball-Schnack mit ihr begann und sie schließlich zum Tanzen aufforderte...

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silversurfer1962 18.12.2013, 11:45
2944. Surfãos Mittwochsnotizen…

Portugal — Die Portugiesen haben jetzt ihr Wunschquartier in der Hinterlandmetropole Campinas (ca. 90 km im N/W von SP) endgültig fix gebucht. Trainingsgelände ist das von Atlética Ponte Preta, das sich im schönen "Jardim Eulina" befindet. Die öffentlichen Einheiten finden im Stadion “Moisés Lucarelli” des von Jorginho trainierten Vereins statt. Noch einige kleine Umbauwünsche, was die Trainingsplätze und das Pressezentrum angeht. Übernachten wird man im Hotel “The Palms”, etwa 10 km vom intern. Flughafen entfernt.

Die Verantwortlichen vom port. Verband FPF gaben bekannt, dass man bei der Quartierfrage insg. 27 Lokationen der FIFA-Liste in den vergangenen Monaten besucht hat. Eine der ausschlaggebenden Gründe für Campinas war u.a. die Nähe zum Flughafen. Damit diese Reisezeiten:
• Salvador 2 Std. gegen GER
• Manaus 3 Std. gegen USA
• Brasília 1 Std. gegen GHA

Weiterhin erklärte der Verband auf seiner Homepage, dass man vor der Entscheidung für Campinas mehrere nat. & intern. Spezialisten engagierte, um die Folgen von Hitze & Feuchtigkeit für die Spieler zu verstehen, und eine bestmögliche Quartierwahl zu treffen. [Campinas hat 5 Regentage im Juni/Juli, 5 Sonnenstunden pro Tag, bei einer Temp. von 12° Min + 22° Max bei der WM.]

Der FPF bedankte sich herzlich bei den Einwohnern in Campinas und den Verantwortlichen der Stadt sowie des Vereins Ponte Preta und deren Begeisterung und Vorfreude, die port. Nationalmannschaft für die WM aufzunehmen.
http://www.fpf.pt/detalhenoticia/tab...-Campinas.aspx

Honduras — Die Mittelamerikaner haben ebenfalls alles festgezurrt und werden nur ca. 60 km von den Portugiesen entfernt sein, und zwar in Porto Feliz, ebenfalls im Bundestaat São Paulo. Der Flughafen befindet sich in 90 km Entfernung. Als Trainingsplatz wird man die Anlagen von Desportivo Brasil (4. Liga in der SP-Staatsmeisterschaft) nutzen und im Hotel "Transamérica" in der Stadt übernachten. Sehr passend! Denn den ersten Teil der Vorbereitung wird man in den USA absolvieren und erst am 7. Juni anreisen. Man plant bis zu 5 Vorbereitungsspiele, darunter eines gegen Costa Rica. Erstes Spiel gegen FRA in Porto Alegre. Dann gegen ECU in Curitiba und der Härtetest gegen SUI in Manaus.

São Paulo — Mittlerweile bereitet sich die Stadt und der Bundesstaat auf die Nationalmannschaften und die erwarteten Besucher vor. SP am beliebtesten mit FRA, MEX, CRC, HON, BEL, JAP, COL, POR, IRA u. USA bisher.

Einfach schade, dass sich der DFB nicht für die Bundesstaaten São Paulo, Paraná oder Santa Catarina oder auch Minas Gerais entscheiden hat, mit dem großen Prozentsatz an deutschstämmiger Bevölkerung dort. Anstatt sich in einem privaten Luxus-Strandbunker im Niemandsland zu verschanzen, hätte etwas mehr Weltoffenheit nicht geschadet. Interessant auch, dass die meisten Länder die gemäßigten Klimazonen vorziehen und **in** die Hitze & Feuchtigkeit fahren (darunter alle Länder, die es eigentlich auch am Besten wissen müssen: ESP, POR, BRA, ARG, URU, ITA, COL).
Der „Erleuchtete“ hat indessen genau die umgekehrte „Lösung gefunden“.

Obrigado, euer ”Surfão”

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ray4912 18.12.2013, 15:52
2945. Mehr Pfeffer

Zitat von silversurfer1962
► — Die Portugiesen haben jetzt ihr Wunschquartier in der Hinterlandmetropole Campinas (ca. 90 km im N/W von SP) endgültig fix gebucht. Trainingsgelände ist das von Atlética Ponte Preta, das sich im schönen "Jardim Eulina" befindet. Die öffentlichen Einheiten finden im Stadion “Moisés Lucarelli” des von Jorginho trainierten Vereins statt. Noch einige kleine ....
auch ganz interessant, tausenddank! Der gestrige special report hatte aber mehr Pfeffer drin. Das ist die echte Boden für den WM14- Endspurt. Vor Südafrika hatten wir auch mehr Drama rund um die Mannschaft. Da hilfst Du uns doch äusserst wirksam aus der Patsche!

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silversurfer1962 18.12.2013, 17:15
2946. Surfãos Abendnotizen…

Hodgsons Erdkundestunde in London — „Manaus ist nicht der ideale Ort für Fußball, da die Stadt mitten im tropischen Regenwald liegt, dem Amazonas-Dschungel, in dem die Temperaturen und die Feuchtigkeit sehr viel höher als in allen anderen Landesteilen sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Brasilien, Uruguay oder Kolumbien vor Freude in die Luft springen, wenn sie dort spielen müssen, da es ein schwieriger Ort ist. Soweit ich weiß, fand keines der Heimspiele der Brasilianer bisher in Manaus statt.“ OK, hat vielleicht etwas damit zu tun, dass es bisher kein geeignetes Stadion dort gab.

Argélia — Die Afrikaner werden wahrscheinlich nach Sorocaba (ca. 100 km westlich von São Paulo) gehen.

Rússia — Fabio hat jetzt Itú (150.000 Einw.) fest gebucht (ca. 80 km N/W von São Paulo entfernt). Capello wollte die Stadt, an der ja auch mal Alemanha "interessiert gewesen sein soll", unbedingt haben ("ein perfekter Ort für unseren Spielplan). Die Russen trainieren im "Estádio Novelli Júnior" (auf das in der letzten Spielzeit Palmeiras sehr oft ausgewichen ist) und den zugehörigen Plätzen und wohnen im Hotel "San Raphael". Itú, dass auch die Japaner aufnimmt, liegt etwa 20 Min. vom intern. Flughafen "Viracopos" in Campinas entfernt. Am Flughafen in Campinas müsste man jetzt eigentlich eine Würstchenbude aufmachen — RUS da, JAP da, ALG da, HON da, POR da.

Der Vize-Präsi des russ. Verbands, Anatoliy Vorobiev: "Fabio Capello wollte dieses Lager unbedingt. Wir hatten einen großen Disput, aber Dank der Anstrengungen unserer Partner konnten wir den Wünschen unseres Trainers entsprechen." Oh, oh... nur nicht übertreiben, Fabio!

Sehr gute Wahl! Die Spielorte der Russen sind Cuiabá, Rio und Curitiba.


Ab heute wird es in (un)regelmäßigen Abständen eine neue Rubrik geben, und zwar die
Fitzcarraldo-Meldungen aus Bahia
Am westlichen Ufer des João de Tiba wurde an der Anlegestelle bereits mit den Umbauarbeiten an der altehrwürdigen Fähre begonnen. Unter Aufsicht von Decksmaat Oli wurden zusätzliche Eichen-Spanten in den Unterboden des Rumpfes eingepasst. Ebenso wurden die Planken vollständig erneuert und durch dickere ersetzt. Das momentane Maximalgewicht für die Zuladung der Fähre ist zur Aufnahme der insg. 10 Billiardtische à 270 kg nicht ausreichend, was diese Verstärkungsarbeiten erforderlich machte. Die Tische werden — nach dem Transport über die Alpenpässe aus Tirol — bereits in Europa voll-vakumiert, da sich durch die große Luftfeuchtigkeit in Bahia leicht der delikate Tuchbezug verziehen kann.

Ein katastrophales Abrutschen der Tische während der Überquerung mit den gefährlichen Strudeln sowie Untiefen und Sandbänken in der Flussmitte des João de Tiba soll durch eine passende Unterlage aus der Rinde des Kautschukbaums verhindert werden.

Die Passage der Billiardtische gilt als größte Herausforderung bei der Brasil-Expedition. Bei den anschließenden Fahrten mit dem Transport der insg. 25 Fitness-Fahrrad-Ergometer und den insg. 8 Tischtennisplatten werden weniger große Logistik-Probleme erwartet.


Obrigado, euer ”Surfão”

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1Piantao 18.12.2013, 18:16
2947.

Zitat von silversurfer1962
Eine Stunde später stand sie mit ihrer Freundin am Rand der noch leeren Tanzfläche und nippte an einem Mojito, als ein netter, freundlicher älterer Herr sie mit einem Zwinkern ansprach, einen Fußball-Schnack mit ihr begann und sie schließlich zum Tanzen aufforderte...
Du schmeichelst mir.
Eine attraktive 38jährige die an einem Mojito nuckelt ist allerdings unbedingt anzusprechen, da gebe ich dir recht.
Wenn die Dame nun in meinem Jagdrevier, etwa 60-70km strikt östlich in der Nähe von Bad Segeberg, ihre Duftnote versprühen täte, na ja. Da hätte ich sie bestimmt angesprochen und gefragt ob das mit dem Tango vorher noch unbedingt sein muß ...... :-)

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1Piantao 18.12.2013, 18:27
2948.

Zitat von ray4912
auch ganz interessant, tausenddank! Der gestrige special report hatte aber mehr Pfeffer drin. Das ist die echte Boden für den WM14- Endspurt. Vor Südafrika hatten wir auch mehr Drama rund um die Mannschaft. Da hilfst Du uns doch äusserst wirksam aus der Patsche!
Lieber ray,
gute Dramaturgie wiederholt sich nicht 1:1.
In Brasil steigt die Spannung erst kurz vorm ersten Spiel. Silver hats teilweise angekündigt mit zB " der Beton ist noch feucht" :-) Dazu die Kopfschmerzen wegen frischer Farbe, ein paar übliche Neubau-Kurzschlüsse, Löw läßt bei Salvador logieren weil die anderen die in kühleren Gegenden wohnen irgendwie da schon alles verkehrt machen.
Löw mit schlaflosen Nächten weil ihm plötzlich einfällt das diese Millioneninv(f)estition und kuschelige Camp schon nach 3 Vorrundenspielen nicht mehr so günstig gelegen ist usw.
Ich meine das sich da schon ein echtes Drama zusammenbraut.

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silversurfer1962 19.12.2013, 12:50
2949. Surfãos Donnerstagsnotizen…

Nigeria — Die Nigerianer werden –ähnlich wie Argentinien und Kolumbien– ihre Vorbereitung in den USA absolvieren, bevor sie ihr WM-Quartier in São Paulo beziehen. Man plant ab dem 25. Mai ein Camp in Miami oder Houston.

Australien & Kamerun — Beide jetzt fix in Vitória im Bundesstaat Espírito Santo (550 km nördlich von Rio am Atlantik). Die Australier übernachten im Hotel “Senac” in Vitoria und trainieren im “Estádio Engenheiro Araripe”. Die Kameruner sind im “Sheraton” in Vitória und im “Estádio Kléber Andrade”.

Maradona bringt es auf den Punkt! — “Wir werden die 86er Kampagne wiederholen und Champions sein. Wir müssen die Brasilianer schlagen. Sie sind furchtbar. Deutschland und Holland sind sehr gut. Italien nicht so sehr. Und Spanien ist langweilig mit diesem Ballgeschiebe. Sie passen und passen und passen, kommen aber nicht zum Abschluss.“

Mehr Brasilianer ins Old Trafford? — Der «Independent» berichtet, dass zahlreiche Brasilianer im Visier von ManU-Coach David Moyes stehen.
U17-Star Mosquito (Atlético Paranaense), Everton Ribeiro (Cruzeiro), Fernando und Alex Teixeira (beide Shaktar Donetsk) sowie auch Diego Costa (Atlético).

Hauptziel soll Mosquito sein, an dem auch Chelsea, Real und Juventus interessiert sind.

Beira-Rio — Gestern wurde mit dem Verkauf und Vertrieb der teuren Plätze für die kommenden Spielzeiten von Internacional Porto Alegre begonnen, und zwar erst mal nur für Vereinsmitglieder und Socios. Das Stadion ist eines der drei WM-Stadien, die im Vereinsbesitz sind — sonst nur noch das „Baixada“ in Curitiba (Atlético Paranaense) und das „Itaquerão“ (Corinthians) in São Paulo.

Es handelt sich im Beira-Rio um insg. 5.050 VIP-Sitze, 70 Lounges und 55 Skyboxes unter dem Dach, die eine Panoramasicht bieten und eine Kap. von 16, 18 oder 24 Personen mit eigenem Wasch- und Toilettenbereich haben. Bei einer Skybox sind im Preis noch 6 Parkplätze im Parkhaus inkl. Die Preise für die Boxes variieren zwischen € 234 und € 442 pro Monat u. Person.

Die VIP-Plätze auf der Haupttribüne und Gegengerade kosten zwischen € 122 und € 185 pro Monat und Nase. Werden 4 Plätze zusammenhängend erworben, ist ein Parkplatz mit dabei.

Ehemalige Dauerkarteninhaber können bestimmen, ob sie „ungefähr“ die gleichen Plätze wie im alten Beira-Rio haben wollen (das kreisrunde Design des Stadions mit zwei Rängen blieb gleich).

—— Fitzcarraldo ——
Umweltlizenzen schon besorgt, Olli? Nicht dass da wie beim 'Itaquerão' in São Paulo ohne Baugenehmigung wild drauflos gezimmert wird.

Im Kommentarbereich der lokalen "Notícias do Porto Seguro" stellt eine Leserin die Frage, ob der Bau des Camps (O-Ton Bierhoff: „germanisches Dorf“) bereits eine entsprechende EIA/RIMA-Umweltlizenz hat, da der Bunker direkt in der Küstenzone innerhalb des APA-Bereichs (Area of Environmental Protection) sowie im Bereich der Mangroven-Sümpfe am Fluss entsteht. Darüber hinaus gilt es den 60m breiten Hochwassergürtel zu beachten. All dies sind nach brasilianischer und bahianischer Gesetzgebung Bereiche, die einem permanenten Umweltschutz unterliegen.

Obrigado, euer ”Surfão”

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