Forum: Stil
Das Geschäft mit dem Skateboarder-Look: "Kein Skater kauft Tausend-Euro-Taschen"
Gingko Press/ Glen E. Friedman

Immer mehr Luxus-Modemarken bedienen sich an der Ästhetik der Skater-Szene. Skateboarding ist aber keine Mode, findet Autor Jürgen Blümlein - und rechnet vor allem mit einem Label ab.

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Sukram71 26.02.2018, 12:58
1. Jetzt bin ich aber echt beleidigt

Jetzt bin ich aber echt beleidigt, dass meine Brot- und Butter-Marke Luis Vuitton hier dermaßen herunter gemacht wird.

Ich bin sicher, viele andere SPON Leser sind bei Louis Vuitton genauso Stammkunde, wie ich ... XD

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dweik01 26.02.2018, 12:58
2. "Kein Skater kauft Tausend-Euro-Taschen"

aber Leute, die 1.000 Euro Taschen kaufen (können) wollen so cool sein wie ein Skater! So what?!

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adrianhb 26.02.2018, 12:59
3.

schon gewundert, warum Spiegel ein Interview mit soviel Stuss bringt

Buch verkaufen, alles klar ...

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m-cutolo 26.02.2018, 13:31
4. hat ja nix zu heißen...

Also die Skater Klamotten haben ihren Stil, klar aus dem hip hop Bereich abgekupfert. Aber darum soll es nicht gehen...es gibt ja auch inzwischen Luxus hip hop Labels.... Obwohl der gemeine hip Hop Fan, genau so wenig Geld besitzt, um sich diese Klamotten leisten zu können. Fakt is da einfach, wenn eine Kultur ein gewisses Level an Bekanntheit erfährt. Stürzen sich die Kapitalisten drauf und machen es Kommerz ... Erste Moderatoren ziehen die Sachen an, obwohl sie die Kultur überhaupt nicht mögen... Schon gilt die tief sitzende Hose, die zuvor belächelt wurde als modern. Dann dauert es nicht mehr lange und die verkommerzialisierte Gesellschaft, schließt sich dem an. Obwohl davon keiner hip hop mag. So ist es auch im techno Bereich gewesen... Nun Beuten die Modelabel halt die skaterkultur aus. Damit sich alle, vorfallem aber die die es sich leisten können , mal so richtig als Skater fühlen dürfen...

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chiemseecorsar 26.02.2018, 13:33
5. Interessiert ...

... niemanden. Außer vielleicht irgendwelche Pseudos. Ich hatte mein erstes deck mir 9, 1973. Und seit ´74 Wind-surfer. Und mit 4 zum ersten mal auf den ski. Uns war als kids und auch späret -wenn überhaupt - NICHT so durchgestylt und dresscodemäßig unser ding zu machen. Wir haben Großvaters alte Lodenjacken zum Skiing getragen - das Label heißt jetzt Luis Trenker, surfen mit den alten Chuck, bis es Sexwax zu kaufen gab. Windsurfing Chiemsee find damals an. Ums Eck. Wen interessierts heut noch?
Dieses Buch macht inhaltlich doch die gleiche Suppe wie die, die versuchen Grafittis zu katalogisieren. Der Sinn erschließt sich nur dem, der es selber macht. Und auch früher schon war es wichtiger schifahren zu können als den teuersten ellesse-Anzug zu haben. OneWorld.NoBorder.
PS: hab Rihanna noch nie aufm Board gesehen...

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Gleichstrom 26.02.2018, 14:13
6.

"... is not a fashion"

[...]

"Anregungen für den nächsten eigenen Look"

Ok, als Modeignorant, der sich noch keinen Look bewußt zugelegt hat, erschließt sich es mir vielleicht nicht, daß es doch etwas Anderes aussagt, aber ich lese daraus "Wenn Ihr sone Kacke schon macht, will ich wenigstens bestimmen wie".

Toll.

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Navygo 26.02.2018, 14:28
7.

Zitat von m-cutolo
Also die Skater Klamotten haben ihren Stil, klar aus dem hip hop Bereich abgekupfert. Aber darum soll es nicht gehen...es gibt ja auch inzwischen Luxus hip hop Labels.... Obwohl der gemeine hip Hop Fan, genau so wenig Geld besitzt, um sich diese Klamotten leisten zu können. Fakt is da einfach, wenn eine Kultur ein gewisses Level an Bekanntheit erfährt. Stürzen sich die Kapitalisten drauf und machen es Kommerz ... Erste Moderatoren ziehen die Sachen an, obwohl sie die Kultur überhaupt nicht mögen... Schon gilt die tief sitzende Hose, die zuvor belächelt wurde als modern. Dann dauert es nicht mehr lange und die verkommerzialisierte Gesellschaft, schließt sich dem an. Obwohl davon keiner hip hop mag. So ist es auch im techno Bereich gewesen... Nun Beuten die Modelabel halt die skaterkultur aus. Damit sich alle, vorfallem aber die die es sich leisten können , mal so richtig als Skater fühlen dürfen...
Selten so einen Blödsinn gelesen. Ich selbst bin als Skater in den USA aufgewachsen und wir hatten alle nichts mit Hip-Hop (wobei der Begriff von uns damals nie benutzt wurde - man sprach von Rap) am Hut. Punk war die Musik der Szene und die Klamotten waren dem Stil von ST und auch der Surfszene angepasst. In den 80ern waren das bunte Designs mit vielen Comicelementen. Rap war noch primär eine bei Schwarzen beliebte Musikrichtung und es gab wenig schwarze Skater. Ray Barbee ist der einzige farbige Skater von Format aus meiner Jugendzeit und auch der lief nie wie ein Rapper herum.

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sol7 26.02.2018, 14:54
8. Würg.

Mein Gott, was für ein furchtbares Gefasel des Herrn Jürgen Blümlein ist das denn? Offenbar fünf Mal gegengelesen und redigiert, damit es möglichst hochtrabend klingt. Der Interviewte scheint genau das zu sein, was er anprangert: Pseudo.
Habe selten so etwas Unauthentisches gelesen. Nichts als peinliche PR für das erwähnte Buch.

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rooonbeau 26.02.2018, 14:55
9. Das ganze Zeit ist sowieso sowas von lächerlich...

Da wollen alle total Hipp sein, creativ und bloss nicht wie alle anderen aber anstatt das solche Leute ihre Klamotten selber creieren und nähen, kaufen sie alle wie die leminge das was Zeitschriften und stars ihnen vormachen und sehen alle weltweit absolut gleich aus, denken aber weiss Gott wie individuell und eigen sie sind...
Das muss man als Konzerne erstmal hinkriegen so ein verqueres denken und handeln gesellschaftlich zu etablieren..
Chapeau!

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