Forum: Stil
"Happy Hour" in Malibu: Hausbesuch bei Mel Gibson
Kruttschnitt/ Steinmetz/ Compass

Mel Gibson möchte sein mittelalterliches Gutshaus verkaufen. Beim Open-House-Termin erfuhren Brigitte Steinmetz und Christine Kruttschnitt viel mehr über das Seelenleben des Oscar-Preisträgers als ihnen lieb ist.

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G.Real 09.10.2017, 16:28
1. Ooch,...

so viel Häme für ein doch ganz nettes Haus: 1) wunderschöne Lage. Wo gibt es das sont, etwa in Deutschland? 2) Die Architektur scheint mir etwas verwinkelt und nicht im eigentlichen Sinn "barrierefrei" zu sein. 3) Die Einrichtung erscheint doch ausgesprochen stilrein, geradezu zurückhaltend - jedenfalls im Vergleich zu anderen "Anwesen" aus jener Gegend, über die SPON bisweilen berichtet. 4) Wer will kann die Stehrümmchen versteigern "Hat Mel gehört!" und damit gewiss einen Teil des Kaufpreises finanzieren. Ergebnis: Weshalb um alles in der Welt veröffentlicht ausgerechnet SPON eine derart unsägliche Nichtnachricht? Ist es nicht würdelos, gerade Mel Gibson so viel Raum, zu widmen?

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Papazaca 09.10.2017, 17:07
2. Ein Haus, in dem es sehr menschelt.

Am besten gefiel mir der letzte Satz: Und worauf trinken wir jetzt? Auf uns arme Kirchenmäuse. Ansonsten sind die beiden Damen ja die reinsten Selbstinszeniererinnen. Mel Gibson ist nur das zufällige Opfer. Und das Haus ? Ach ja, hätte ich beinahe vergessen.

Erstmal ist es sympathisch, das noch Sachen und Kleidung von ihm in dem Haus sind. Vieles ist ziemlich rustikal, die Front wirkt wie das Ergebnis verschiedener Anbauten. Sicher keine große Architektur aber da hat jemand gelebt und man kann offensichtlich drin leben. Es menschelt. Ob jetzt Gibson religiös ist, kritisch den Juden gegenüber oder was auch immer (viele Frauen mit vielen Kindern, die er abfinden mußte) juckt mich nicht groß.

Irgendwie hat alles was von Abschied und auch Neuanfang, hoffentlich gut für Gibson. Ich würde lieber ein kleines Haus selber bauen. Wenn ich viel Geld hätte (habe ich leider nicht) und mir so eine Hütte gehören würde, würde ich sicher einen Teil abreißen und mir ein schlüssiges Konzept überlegen. Ist alles zwar sehr menschlich, aber ein Sammelsurium. Und will man in dem abgelegten Sammelsurium anderer leben? Eher nicht.

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mwroer 09.10.2017, 17:55
3.

Freistehende Badewannen stehen in keinem Haus das ich kenne an der Wand - das hat einfach damit zu tun dass man sich in so einer Wanne nicht eingeengt fühlen will.

Unsere steht auch in der Mitte des Badezimmers - übrigens genau dort platziert auf Wunsch meiner Frau. Nein, kein Duschvorhang. Wofür soll der gut sein, das Badezimmer hat eine Tür die man schließen kann.

Und sonst ist es ein Haus das offenbar nicht aus dem Wohnmagazin stammt sonder so eingerichtet ist wie es den Bewohnern gefallen hat. Nach den neuesten Design-'Trends' immer neu zu gestalten leisten sich nur Leute die Ihr Haus als Showbühne nutzen, Leute die dort leben weniger.

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kurt. 09.10.2017, 19:03
4. Warum so hämisch?

Ich bin nicht religiös und halte von Herrn Gibson ausnehmend wenig. Aber das Ausmaß an Häme, dass die beiden Damen da über seinem Haus ausgießen, kann ich nicht nachvollziehen. Was ist so schlimm oder egozentrisch an freistehenden Badewannen? Erstens haben die Badezimmer doch eine Tür, die man schließen kann, und zweitens ist auch nicht jeder so verklemmt, dass er sicherstellen muss, dass auch ja niemand sonst aus der Familie ihn mal nackt sehen könnte. Da würde ich bei den Damen eher eine Gymnophobie vermuten. Ansonsten wäre die rustikale Einrichtung auch nicht mein Fall, aber das ist doch Geschmackssache. Und die religiösen Artefakte sind seine Privatsache, das sage ich als Atheist. Mag sein, dass er mit der „Passion Christi“ sein Sendungsbewusstsein ausgelebt hat, aber das kann man wohl kaum von seinen Privatgemächern behaupten.

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2meter2 09.10.2017, 19:10
5. Thema verfehlt

Ich stimme Papazaca zu. Dieses Maß an Selbstinszenierungswut schmerzt nicht nur in den Augen. Hauptsächlich entstehen die Schmerzen allerdings durch den völlig zerfaserten und wirren Text im kindlichen Frage-und-Antwort-Stil. Die eingebügelten Meinungen, was derzeit hip, angesagt oder old fashioned sein soll, disqualifiziert die beiden Autorinnen ganz tief hinab auf Gala-Niveau. Da sind sie auch gut aufgehoben. Lasst sie dort. Und lasst sie dort weiter keine Preise gewinnen. Kein Wunder, übrigens ...

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d.u.s 09.10.2017, 19:47
6. Ohne Worte,

zumindest ohne sinnvolle, interessante, witzige oder wenigstens informative, kommt dieser Beitrag aus. Wieviel Geld gibt's für so ein wirres, unkreatives und erzwungenes Machwerk?

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upalatus 09.10.2017, 20:28
7.

Vorm Artikellesen erst mal die Bilder durchgeschaut: klar, (wahrscheinlich) schöne Lage, schöne Terrasse, aber der Rest unecht wirkende rustikale Hölzerwelt. Es hat nichts was mich reintreiben könnte, jedoch viel, was mich vertreiben tät. Besonders die Aussenfassade.

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thequickeningishappening 10.10.2017, 00:30
8. Wirrer Artikel

Was weiß ich nach Lektüre des Artikels ueber Das Haus außer dass Es den Autorinnen nicht gefällt? Die Badewanne in der Mitte des Badezimmers bei offenenen Fenstern! Was sagt mir Das? Dass Mel Gibson keine Angst vor sich selbst hat!

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Thyphon 10.10.2017, 08:35
9. Furchtbar

Und für dieses hämische Promi-Getratsche bekommen die beiden "Society-Expertinnen" (ich wollte erst Jounalistinnen schreiben, aber das wäre wohl eine Beleidigung eines ganzen Berufsstandes) auch noch Geld?
Ich glaub, ich hab den falschen Job...

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