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Rezept für Wachsbohnensalat: Die Zarten ausm Garten
Peter Wagner/ Foodbild

Ein Blick in Omas altes Kochbuch lohnt sich ja fast immer. Dort lässt sich zum Beispiel die wundervoll empfindliche Wachsbohne wiederentdecken.

dasfred 15.09.2018, 15:31
1. Ein Klassiker, an dem es nichts zu mäkeln gibt

Toll Herr Wagner. Ganz ohne offenes Feuer und Qualm. Ich bin schon fast wieder in meiner Kindheit, bevor der Gemüsegarten dem Rasen gewichen ist. Aber diese gelben Bohnen sind auch wirklich gut für den Bohnensalat. Neu ist für mich nur die Idee, die Zwiebel mitzukochen. Werde ich mal testen. Bohnenkraut sollte wirklich immer vorsichtig verwendet werden, sonst wird man schnell abgestoßen.

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mamzel 15.09.2018, 16:15
2.

Warum man die Bohnen erst blanchieren und sie anschließend zu Ende garen sollte, erschließt sich mir nicht.

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autocrator 15.09.2018, 22:22
3. verlassen

... da verließen sie ihn, unseren guten Wagner.
Wachsbohnen – großartig, ich liebe sie.
Großmutters rezept für wachbohnen – ebenfalls großartig, und ich liebe es gleichsam:
man macht niggs verkehrt, das ergebis ist befriedigend.
Niggs gegen die "klassiker" - deswegen sind sie ja auch "klassisch",
niggs gegen Omas rezept ...
aber eben: es ist Omas rezept.
Es muss ja nicht gleich molekular aufgepuffte dekonstruierte wachsbohnen in sphärischem alginat-mantel sein,
aber was machen eigentlich die chinesen oder die peruanischen indios aus wachsbohnen?
Welche anderen geschichten hat uns die wachsbohne zu erzählen als nur die aus großmutters zeiten?
(idee: geräuchert und dann püriert, das dann eingewickelt mit speck um ein schweinemedaillon ... )
– ich geb' ga zu: unser guter Wagner hat für die letzten beiden kolumnen viel kritik einsteckern müssen,
da rudert er jetzt verständlicherweise zurück in die "sicheren gewässer" aus omas kochbuch ...
doch mut, mon ami, mon chèr Wagner!
Wir sind Ihnen nicht gram wegen zweier verpatzer kolumnen ... "künstlerpech" gehört zum künstlerdasein dazu ... weswegen dennoch nicht altbewährtes aufgebacken werden muß.
Danke für das wohlbekannte (was ja seine berechtigung hat!) – wir hoffen dennnoch auf inspirierenderes. :-)

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Augustusrex 15.09.2018, 23:12
4. Schreiben Sie nicht

Zitat von autocrator
... da verließen sie ihn, unseren guten Wagner. Wachsbohnen – großartig, ich liebe sie. Großmutters rezept für wachbohnen – ebenfalls großartig, und ich liebe es gleichsam: man macht niggs verkehrt, das ergebis ist befriedigend. Niggs gegen die "klassiker" - deswegen sind sie ja auch "klassisch", niggs gegen Omas rezept ... aber eben: es ist Omas rezept. Es muss ja nicht gleich molekular aufgepuffte dekonstruierte wachsbohnen in sphärischem alginat-mantel sein, aber was machen eigentlich die chinesen oder die peruanischen indios aus wachsbohnen? Welche anderen geschichten hat uns die wachsbohne zu erzählen als nur die aus großmutters zeiten? (idee: geräuchert und dann püriert, das dann eingewickelt mit speck um ein schweinemedaillon ... ) – ich geb' ga zu: unser guter Wagner hat für die letzten beiden kolumnen viel kritik einsteckern müssen, da rudert er jetzt verständlicherweise zurück in die "sicheren gewässer" aus omas kochbuch ... doch mut, mon ami, mon chèr Wagner! Wir sind Ihnen nicht gram wegen zweier verpatzer kolumnen ... "künstlerpech" gehört zum künstlerdasein dazu ... weswegen dennoch nicht altbewährtes aufgebacken werden muß. Danke für das wohlbekannte (was ja seine berechtigung hat!) – wir hoffen dennnoch auf inspirierenderes. :-)
schreiben Sie nicht "Uns" und "Wir", wenn Sie "Mir" und "Ich" meinen.

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FrieFie 16.09.2018, 12:57
5.

Extra Wachsbohnen frisch vom Markt holen und das Bohnenkraut prüfen, ob es eher scharf ist oder nicht, und dann den zusammen gepanschten Industrieessig und irgend welche Zwiebeln nehmen, davon aber reichlich... stimmt, das hätte meine eine Großmutter auch so gemacht. Die andere zum Glück nicht, da hat´s immer viel besser geschmeckt. Merke (mal wieder): Nicht jedes alte Rezept ist lecker.
Ich würde die süßeren, milderen roten oder weißen Zwiebeln nehmen und den Essig mit Kräutern selbst ansetzen (oder einen guten gekauften nehmen, wenn´s gar so eilt).
Es braucht für eine gute Küche nicht viel Schnickschnack, aber gute Ausgangsprodukte.

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schattenlinde 16.09.2018, 18:35
6. Bohnen sammeln Stickstoff

an ihren Wurzeln sind die Verdickungen gut zu erkennen. Deshalb sollte man nach der Ernte nicht die ganze Pflanze herausziehen, sondern die Wurzeln im Boden lassen. Der Stickstoff kommt Folgepflanzen zugute. Habe heute gerade geerntet, vom Zweitanbau. Die zarten Gelben waren als warme Beilage butterweich und lecker.
schattenlinde

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