Forum: Stil
Traditionelle Kunst: Japans Zaubergärten
John Lander/ Phaidon

Japanische Gärten sind Abbild einer idealen Landschaft: Pflanzen, Steine und Teiche symbolisieren Natur - und buddhistische Prinzipien. In einem neuen Bildband untersucht die Landschaftsarchitektin Sophie Walker diese Orte.

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Max Super-Powers 23.11.2017, 07:53
1.

Kurzgesagt: WUN-DER-SCHÖN!

Das denke ich mir jedesmal, wenn ich fotos solcher Zen-Gärten sehe. Aber was ich mir ebenfalls jedesmal denke: Der Pflegeaufwand muss mörderisch sein, wahrscheinlich nur als Vollzeit-Gärtner bzw. Rentner zu bewältigen. Dennoch, ein echtes Träumchen.

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jhea 23.11.2017, 08:04
2. Diese Gärten...

sind ein Genuss.
Sowohl sie einfach nur anzusehen, als auch die Arbeit die darin steckt zu bewundern.

Ich könnte das nicht, aber erfreue mich natürlich daran.
Genau wie an guter Schauspielkunst, Musik oder sonstiger Kunstform... ja, diese Gärtnerei das ist Kunst.

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fatherted98 23.11.2017, 08:09
3. Frage mich...

.....immer wie die das hinkriegen mit dem makellosen Rasen....bei mir wächst alles nur kein Gras.

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ekichan 23.11.2017, 10:19
4. ryo-an-ji?

ich nehme an, der ist gemeint? nicht mal den Namen können sie richtig wiedergeben...

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Spassbremse 23.11.2017, 10:20
5. Rasen ist relativ pflegeintensiv.

Zitat von fatherted98
.....immer wie die das hinkriegen mit dem makellosen Rasen....bei mir wächst alles nur kein Gras.
Das beginnt vor der Aussaat mit der Vorbereitung des Bodens. Ein guter Boden muss sehr locker sein; auf feuchtigen, lehmigen Böden entwickelt sich Rasen nicht besonders gut, dafür freuen sich Unkraut und Moose. Ich empfehle eine Schicht Sand einzuarbeiten, dazu einen Bodenverbesserer.

Dazu muss der Rasen jedes Jahr im Frühjahr gedüngt werden.
Sehr häufiges Mähen ist ebenfalls Pflicht, nur so ergibt sich auf Dauer eine schöne kräftige, dichte Rasenfläche. D.h., mindestens einmal pro Woche, in der Hauptwachstumszeit dann eher zweimal.
Tipp: Da es dem Rasen überhaupt nicht schadet, eher im Gegenteil, ist gegen ein tägliches Mähen - mit Rasenroboter - überhaupt nichts einzuwenden.

Last but not least, auf eine ausreichende Bewässerung achten, gerade in heißen Sommermonaten.
Das ist natürlich kein zu unterschätzender Aufwand, aber wenn man die Mühe auf sich nimmt, wird man am Ende auch mit einem perfekten Rasen belohnt.

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felisconcolor 23.11.2017, 10:30
6. Etwas

ZEN würde unserem Land so gut tun. In anderen Ländern hat man längst begriffen das der Mensch NICHT der Mittelpunkt des Universums ist. Wenn wir begreifen das alles um uns herum auch ohne uns hervorragend weiter existiert, dann und nur dann haben wir den Punkt erreicht unsere Probleme auch zu lösen. Ansonsten sind wir nur Milliarden kleiner zweibeiniger Egoisten. Von denen sich einige wenige für ganz besonders systemimmanent halten und meinen sie müssen die ganze Welt retten. Einfach mal runter kommen und feststellen "die Welt braucht euch nicht, schon gar nicht um gerettet zu werden."

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wanniii 23.11.2017, 10:52
7. Schöne und entspannende Gärten!

Ich war vor ca. 15 Jahren für eine Woche in Kyoto und habe mir viele Gärten selbst angesehen! Der Aufwand ist tatsächlich sehr groß, ich habe viele Rentner bei der Pflege gesehen...
Leider hätte die Autorin einen professionellen Fotografen anheuern sollen, Abgeschnittene Dächer verdecken die farbigenprächtigen Bäume, ein lebloser See ist zu sehen sowie Fotos von einem Garten, die eher einem Hinterhof gleicht, bereiten den liebevoll gepflegten Gärten leider keine Ehre...

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ditta 23.11.2017, 12:29
8. Ästhetischer und kulturhistorischer Genuss, aber

aus heutiger ökologischer Sicht, welche vor allem Artenschwund und aus der Balance geratenes Gleichgewicht der Natur berücksichtigen muss, stellt diese zum Glück auf Kleinstareale beschränkte Gartenkunst Japans keine verallgemeinerungswürdige Orientierung für unsere Naturfreunde dar.
Dabei begegnet man allenthalben der Unsitte, die Gärten mit rundgeschnitzten Bäumchen, robotergemähten Rasenflächen, nicht indigenen Pflanzen und eintönigen Kiesflächen mehr oder weniger überzeugend zu gestalten, allesamt tierfeindlich bis zum kleinsten Insekt, Wurm und Vogel.
Ein Bauerngarten oder eine Streuobstwiese sind weitaus umweltfreundlicher, kostengünstiger, ökonomisch nutzbar und sie gehören auch zu unserem Kulturgut.

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KuGen 23.11.2017, 12:41
9. Cages Musikstücke sind ja meist episch......

....aber trotzdem ist EINES relativ wenig, wenn man an japanische Gärten denkt.

Ich war mit meiner Frau in 2009 in Japan und man konnte das Kameraobjektiv in jede Richtung halten, und immer kam ein gutes Foto heraus. Unfassbar.....

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