Forum: Stil
Trends von der Weinmesse: Weniger Alkohol, mehr Charakter
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Sag mir, woher du stammst, und ich trink dich: Beim Wein kommt es immer öfter auf das Terroir an. Nur zu viel Alkohol soll er nicht mehr enthalten. Beobachtungen von der Messe ProWein.

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kleinbürger 14.04.2017, 18:31
1. weisheit aus castop-rauxel

zumindest guter rotwein befindet sich in der range von 12 - 15 % alkohol, das war schon immer so.

darunter muss man mehr trinken um schwermütig zu werden und darüber gibt es meist am nächsten tag einen dicken kopf.

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dj_bee 14.04.2017, 19:51
2. Restsüße hat in einem guten Wein nichts verloren?

Wollten Sie vielleicht nur sagen, dass Sie Weine mit Restsüße nicht mögen? Müssen Sie auch nicht, aber machen Sie bitte kein Dogma aus Ihrer Unwissenheit.

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dj_bee 14.04.2017, 19:51
3. Restsüße hat in einem guten Wein nichts verloren?

Wollten Sie vielleicht nur sagen, dass Sie Weine mit Restsüße nicht mögen? Müssen Sie auch nicht, aber machen Sie bitte kein Dogma aus Ihrer Unwissenheit.

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zeisig 14.04.2017, 20:09
4. Zu wenig ist aber auch nicht gut.

In einem Restaurant bezahlen Sie für ein 0,2 liter Gläschen Wein so mal locker ab 5 Euro aufwärts. 0,2 Liter ist ja quasi schon verdunstet, bevor ich überhaupt getrunken habe. Also bestelle ich mir oft noch ein Zweites. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust, noch ein Drittes zu bestellen, nur weil irgendein Trend dafür sorgt, daß der Wein jetzt weniger Alkohol haben soll. Wehret den Anfängen !

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erich.drobek 14.04.2017, 21:40
5. Klimawandel

In Ihrem Artikel bezüglich der Restsüße wird deutlich, dass der Klimawandel auch die Weinproduktion beeinflußt. Hier im Süden von Frankreich werden teilweise die Reben mehrere Wochen vor der Ernte beschnitten, damit der Suckergehalt begrenzt wird.

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oelfinger 14.04.2017, 22:57
6. In den 60ern und 70ern

hatte ein guter Weißwein (Spätlese) zwischen 4,8 und 5,2% Alkohol. Mittlerweile oftmals über 10%. Fraglich, ob ein höherer Alkoholgehalt auch einen besseren Wein ausmacht.

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claude 15.04.2017, 13:44
7. Essensbegleiter, statt Show-Wein

Die Alkoholstarken Weine mögen ja bei vielen Wettbewerben überzeugen, aber es fällt schwer überhaupt irgendwelche Speisen zu finden die mit solchen Weinen harmonieren. Es wundert mich daher nicht, dass leichtere Weine wieder trendy sind. Westlich und Östlich vom Moselufer eine Binsenweisheit.

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view3000 15.04.2017, 15:40
8.

Ich denke das Dilemma liegt darin, dass sich der Konsumentengeschmack über die Jahrzehnte vom eher lieblichen zum trockenen aber auch höherprozentigen Wein entwickelte. Einen trockenen Wein zu produzieren und den Alkoholgehalt dabei niedrig zu halten ist glaube ich ein Paradoxon, es sei denn man hat Trauben mit wenig Zuckergehalt. Der könnte aber dann auch wieder zu sauer sein.

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ambulans 15.04.2017, 16:39
9. schade,

der autor hat sein thema leider großflächig verfehlt. beispiele? weine aus sachsen-anhalt (also im wesentlichen saale-unstrut) seien früher zuckerreich/süß gewesen - so what? ertragsverringerung ergäbe sich aus mineralstoffen im boden (hier: mangan) - stattdessen: sowas macht ein winzer (nach neueren erkenntnissen) durch den erstschnitt im weinberg (max. drei fruchttragende triebe am rebstock), dazu noch grünschnitt während der berühmten (mind.) "100 tage" zwischen blüte und lese. zusätzlich gibts ja dann auch noch die pflanzdichte im weinberg, also wieviele rebstöcke pro m2 und die berühmten "alten" reben ... wer, wie der autor, die bedeutung des "terroir" nicht versteht, dafür aber bei jeder gelegenheit von "philosophie" sprechen will, hat sein thema (s.o.) leider gründlich verfehlt. merke: auf der "prowein" gibts zwar jede menge prospekte für dieses und jenes - aber verstehen muss man es schon. tipp (für den autor): bier ist auch kein schlechtes thema, die craftbeer-szene z.b. ist z.zt. ziemlich rege ... dr. ambulans (alle kassen)

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