Forum: Stil
Wohnungsdesign: Man darf ja mal träumen
Dornbracht/ Jochen Stüber

Elbblick, edle Materialien und Platz für die ganze Familie: In einer der ältesten Prachtstraßen Hamburgs erfüllte sich eine Unternehmerin ihren Wohntraum. Vorbild war das Haus eines einflussreichen Architekten.

Abel Frühstück 23.11.2018, 20:16
1.

Kochen gegenüber vom Bücherregal würde mich stören. Aber vielleicht stehen da auch nur laminiertee Geschäftsberichte drin. Ansonsten finde ich es ein wenig unentschlossen modern, teilweise trutschig. Da hätte man die ganze Strecke gehen können, ist aber letztlich eine Geschmacksfrage.

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westingrid 23.11.2018, 20:35
2. unverbaurer Elbblick ?

Das Haus ist doch auf der Margarineseite, nicht auf der Butterseite, da kann es mit dem Elbblick nicht so weit her sein

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Cugel 23.11.2018, 21:46
3. Schwebetechnik

Wo sind eigentlich die Esstischbeine?
So ein fest verbautes Monstrum wäre mir zu unflexibel.

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Prokrastes 24.11.2018, 23:50
4. Was ich bei diesen Architekturonaniervorlagen immer vermisse

... ist eine Preisangabe. Ist so etwas wie das beschriebene Objekt noch im einstelligen Millionenbereich angesiedelt, oder ist es doch eher darüber einzuordnen?

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landsend 24.11.2018, 02:36
5. eher verbaut als gebaut

Ich kann verstehen, daß die Fassade mehrfach umgestaltet werden mußte; sie ist auch jetzt mit dem Monumentalfenster keine ästhetische Meisterleistung. Die älteren Häuser weisen deutlich mehr Feingefühl für Proportionierung auf. Eine Küche gegenüber von offenen Bücherregalen würde mich genauso stören, von der "Arme-Sünde-Bbank" mit Buchregal als 'Kopfstütze' links und rechts neben dem Kamin als Wohnzimmer-sitzgelegenheit ganz zu schweigen. Zur Lebensqualität tragen vermutlich auch die großen schrägen Glasflchen im Dachgeschoss, die sich im Sommer hervorragend aufheizen, nur bedingt bei. Es ist wieder einmal ein Haus zur Selbstinszenierung, kaum zum Leben, mehr gewollt als gekonnt.

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Papazaca 24.11.2018, 08:53
6. Ein sehr gutes Haus, gemischtes Bild innen ....

Das Fugen den hellen Baukörper kontrastieren ist sehr gelungen. Auch der Ausbau des Hauses nach hinten und die elegante Dachlösung. Ob ein eher kleines Haus so ein Riesen-Portal braucht?

Was mich dann doch wundert ist die Küchenlösung. Die längliche Uniformität von Küche und dem regalähnliche Etwas auf der anderen Seite macht aus diesem Raum nicht nur einen Schlauch sondern erschlägt.
Das Gästebad mit seinem Mosaik hat mich auch überrascht. Die Innenarchitektur hält offensichtlich mit der Architektur nicht mit. Ingesamt ist das Haus eine sehr gelungene Lösung: Passt sich gut ein, hat einen eigenen Charakter inmitten älterer Architektur und nutzt den Raum sehr gut aus.

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Papazaca 24.11.2018, 12:12
8. Genau das bezweifel ich!

Zitat von susanne gerber
... trifft es doch ganz gut.
Sie versuchen dieses Gebäude mit den Begriffen Architektur und Onanieren schlecht zu machen. Ich vermute mal, Sie haben beide Begriffe nie wirklich verstanden.

Weihnachten, das Fest der Freude naht und legt uns nahe, verständnisvoll zu sein. In diesem Sinne

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