Forum: Wirtschaft
Ärger über Pannenserie: Bahn wechselt Fernverkehrschef aus

Achsenprobleme beim ICE, Probleme im Winter, die Pannenserie im Sommer - der Ruf der Bahn*hat schwer gelitten. Nun soll nach Zeitungs- und Agenturberichten Fernverkehrschef Nikolaus*Breuel abgelöst werden - zusammen mit zwei weiteren Spitzenmanagern.

quabah 10.11.2010, 23:05
1. Wenns nützt

Also die letztn 2 Wochen mit der Bahn waren eine Zumutung, wärend des Streiks hatte ich zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land weniger Verspätungen. Bei Mehdorn war das Meiste besser!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
theorie 10.11.2010, 23:09
2. Die Bahn leidet auch darunter...

das z.B. die Leitstellen unsinnige Entscheidungen treffen.

Da werden IC/EC hinter Nahverkehrszügen im Blockverkehr fahren gelassen, dadurch entstehen Verspätungen, deshalb entfallen Halte(stellen). Fazit: Zug mit 10 min. Verspätung hat dann 25 min. Verspätung, mit erzwungenem Umsteigen (weil Haltestelle entfällt) 50 min. Verspätung am Zielbahnhof.

BRAVO DB AG!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hnoi 10.11.2010, 23:39
3. dabei ...

hat heute auf der Fahrt von Frankfurt/Main nach Schweinfurt und zurück alles perfekt funktioniert, keine Verspätung, direkter Anschluss, freundliche Mitarbeiter, ich war seit langem mal richtig zufrieden mit der Bahn :)

Als Berufspendler bin ich anderes gewöhnt ..., ich würde den Nahverkehrschef auswechseln *fg*

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Achim 10.11.2010, 23:46
4. Techniker

Ob man jetzt mal echte Bahner ranlässt? Also Techniker und keine Buchhalter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
plattenputzer 10.11.2010, 00:37
5. Eine Deppenelite

"Hintergrund der Aktion sei Bahn-Insidern zufolge auch, dass es zwischen Grube und Breuel "erhebliche Dissonanzen" gab."
darf ich im Artikel lesen.
Inzwischen gibt es erhebliche Dissonanzen zwischen Grube und dem Rest der Bevölkerung. Infrastrukturen zu zerstören, gehört für den Grube zum Arbeitsauftrag.
Es mag schon sein, dass Basisdemokratie Fehler und Risiken beinhaltet. Das "Grubenunglück" ist ein Beispiel dafür, dass unser jetziges System größere Fehler, Risiken und Ars..... hervorbringt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sic tacuisses 10.11.2010, 00:57
6. Wenn Breuel das gleiche Leistungsniveau zeigt wie seine

Zitat von sysop
Achsenprobleme beim ICE, Probleme im Winter, die Pannenserie im Sommer - der Ruf der Bahn*hat schwer gelitten. Nun soll nach Zeitungs- und Agenturberichten Fernverkehrschef Nikolaus*Breuel abgelöst werden - zusammen mit zwei weiteren Spitzenmanagern.
Mutter, die für Milliardenverluste der Treuhand, die wir Steuerzahler
abstottern dürfen, verantwortlich war, wundert mich nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sphiryx 10.11.2010, 01:26
7. Und genau das...

...sind die wahren Gründe für viele Verspätungen und marode Streckenabschnitte des Bahnnetzes. Mehdorn hat mit seiner Börsen-Strategie überall gespart, wo Personenverkehr im Spiel ist und dort investiert, wo Firmeninteressen hinter steckten. Das Ergebnis sieht man jetzt und die Bahn muss erst mal intern ihren Laden aufräumen und DIESE Probleme beseitigen, anstatt einen sinnlosen und teuren Bahnhof in Stuttgart zu bauen, für welchen wir in der momentanen, wirtschaftlichen Situation gar kein Geld haben. Ach was sage ich da... Frau Merkel ist sowieso eine Fahne im Wind welche sich immer nach den Wünschen der Lobbyisten richtet. Vor Griechenland hieß es noch "wir müssen sparen", dann belohnen wir Griechenland mit einem Milliardenpaket und ein paar Wochen später hieß es wieder "wir müssen sparen". Ja ne is klar... langsam fällt es doch auf: Erhält der Staat Geld, wird alles sofort in die Wege geleitet. Zieht er aus einer Sache keinen Profit oder muss u.U. sogar draufzahlen müssen wieder alle "solidarisch" sein... wer immer noch an den Witz mit dem Excel-Spreadsheet in Zusammenhang mit Hartz IV Regelsätzen glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
badidan 10.11.2010, 08:40
8. Fernverkehrschef Nikolaus Breuel

Ach so. Das ist der Sohn von Birgit Breuel! Da mußte wohl einer untergebracht werden und bei den ganzen Flaschen im DB-Vostand fällt da einer mehr oder weniger sowieso nicht auf. Na dann wird der jetzt wohl Chef einer Stiftung oder sonstwo Chef. Mama wird da schon für sorgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkarin 10.11.2010, 09:48
9. zielgerichtet

>> Grube und Homburg haben angekündigt, Züge ausländischer Bahnen anzumieten.>>.
Nicht zu vergessen die Verschrottungsaktionen von Mehdorn. Die Zufriedenheit der Bahnkunden ist nicht nur durch den ICE stark reduziert, sondern durch auch den Service (Kundenbetreuung…) als solches. Denn wenn ein ICE stecken bleibt, dann ist das die eine Sache, daß man weder informiert noch brauchbar weiter transportiert wird, die andere.
Die heutige Bahn ist das Resultat eines Eigentümers, der die Infrastruktur Bahn nicht nur sträflich vernachlässigt, sondern geradezu gezielt zerstört. Die wesentliche Basis wurde früh gelegt, aber die Auswahl von Mehdorn durch Gerhard Schröder mit gleichzeitig grosszügiger Handlungfreiheit hat die Bahn regelrecht kastriert. Und die wirklichen Auswirkungen werden erst in der Zukunft zum Tragen kommen. Dazu fällt mir eine grosse deutsche Automobilfirma (weiß-blaues Emblem) ein, die seit Jahren sehr erfolgreich ist, eben weil die dortigen Manager das Produkt verstehen, und die oberste Firmenleitung langfristige Ziele im Auge behält und auch sicherstellt. Ob sich das Management der Bahn über die Tatsache, daß eine Bahn auf Schienen fährt, im Klaren ist, wage ich zu bezweifeln.
Und wenn ich das Geschwätz wegen dem Güterverkehr anhöre, dann brauche ich nur die Frage zu stellen, ja wie denn mit diesem Netz (und in Stuttgart 21 spielt der Güterverkehr nach Herrn Kefer keine nenneswerte Rolle), dessen Verteileräste praktisch verschwunden sind.
Daher ist Breuel eher ein Bauernopfer, denn Grube will nur die Gewinne erzielen, Rest egal. Dass ein höheres Qualitätsniveau nur mit der Einschränkung des Angebotes gehalten werden kann (siehe Artikel) , heisst ja nichts anderes, als daß nicht ausreichen Fahrmaterial und auch nicht mehr ausreichend Wartungskapazität zur Verfügung steht. Und nebenbei bemerkt heisst Qualitätsniveau auch Sicherheitsniveau.
Ich fürchte nur, daß Mehdorn und Grube Bahnfachleute erfolgreich durch Nichtfachleute und ehemalige Politiker ersetzt hat, und damit die Auswahl nicht sehr berauschend ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren