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Air-Berlin-Insolvenz: Bund bleibt wohl auf großem Teil des Kredits sitzen
DPA

Bisher ist noch nicht einmal die Hälfte des Kredits zurückgeflossen, den die staatliche KfW-Bank an Air Berlin vergeben hat. Der Bund muss wohl auf einen erheblichen Teil des Geldes verzichten.

Ehrlicher1 12.01.2018, 13:15
1. Wo ist das Problem?

Der Bund kassiert Steuern ohne Ende. Überall werden diese gesenkt, wie z.B. in den USA. In Deutschland ist nach aktuellem GROKO-Stand davon nichts zu sehen. Dann hat man ja auch genügend Geld, um dieses in Insolvenzen wie Air Berlin zu verheizen.

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i.dietz 12.01.2018, 14:00
2. Steuerverschwendung

Fakt ist doch, dass auch dieses "Verlustgeschäft" von den Verantwortlichen von vorherein einkalkuliert und in Kauf genommen wurde !

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Immanuel K. 12.01.2018, 14:21
3. Ein sehr konstruktiver...

Zitat von Ehrlicher1
Der Bund kassiert Steuern ohne Ende. Überall werden diese gesenkt, wie z.B. in den USA. In Deutschland ist nach aktuellem GROKO-Stand davon nichts zu sehen. Dann hat man ja auch genügend Geld, um dieses in Insolvenzen wie Air Berlin zu verheizen.
...Kommentar: Amerika ist ein vollkommen marodes Land, mit 20 Billionen US$ Schulden - wollen Sie hier auch amerikanische Zustände haben? Auch wir haben 2,3 Billionen € Schulden...
Nichts destotrotz betrachte ich die Kredite für Air Berlin als direkte Staatshilfe für die Lufthansa - da die Akzeptanz für das Lufzhansa-Angebot für AirBerlin schon vorher feststand, auch wenn andere Angebote mehr Arbeitsplätze erhalten hätten...

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so-long 12.01.2018, 15:06
4. Merkel

sagte, das Geld käme zurück. Ein Versprecher im wahrsten Sinne. Das wird nicht der letzte gewesen sein.

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hannesmann 12.01.2018, 15:12
5.

Diejenigen, die die Staatsbürgschaft, offensichtlich ohne ausreichende Prüfung der Werthaltigkeit der Sicherheiten, bewilligt haben, sollten persönlich zur Rechenschaft gezogen werden. Vielleicht hilft denen dann die Lufthansa aus der Patsche als Begünstigter.

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kalif1978 12.01.2018, 16:34
6. Immer wieder

Jedsmal tun die Medien, als wäre so etwas noch nie vorgekommen. Dabei ist der schlampige Umgang mit dem Volksvermögen eher die Regel.
1990 hat die BRD fast den gesamten ersten Golfkrieg finanziert, um nicht mitkämpfen zu müssen. Nebenbei gabs da noch die feindliche Übernahme der DDR zu stemmen( Nein, ich bin im Westen geboren und aufgew).

Zwischen 1990 und 2000 hat man Firmen ermuntert( durch Subventionen) lieber im Osten Arbeitsplätze zu schaffen, nicht in D. sondern weiter im Osten.

2008 rettung der C-Bank, für den vielfachen Wertes derer, miut nur einem Besitz von 25% ohne Stimmrecht.
Und die teure Geiselnahme Griechenlands.
Ausstieg aus dem Atomausstieg, einführung von Brennelementesteuer, die samt Zinsen zurückgezahlt werden muss.
Und dieses Spiel der selbsternannten Eliten geht immer weiter.
In der Privatwirtschaft seit ihr aus gutem Grund nicht.

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Badischer Revoluzzer 13.01.2018, 11:55
7. Wer ist nicht gegen Steuerverschwendung?

Außer unseren Politikern natürlich. Aber zumindest wurde ein Teil des Geldes wenigstens für Kunden und Belegschaft von AirBerlin verwendet. Normal ist das nicht. Normal wird mit deutschem Steuergeld nichts Gutes/Wohltätiges/Sinnvolles..../ .... in Deutschland unternommen. Hier war es eine rühmliche Ausnahme. Das stimmt mich versöhnlich.

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sailor_84 13.01.2018, 12:09
8. lach...das geht noch besser....

4000 Opelaner bekommen 63,5 % für einen Tag, den sie nicht arbeiten müssen vonner Arbeitsgentur....

herrlich, einfach wunderbar...

mist, dass ich nicht bei Opel angefangen habe....

andere müssen sich den Mist anhören, dass sie es zu nichts gebracht haben, während einige andere (+4.000 Euro) für nichts "arbeiten"...

cooles System...

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yvowald@freenet.de 14.01.2018, 11:46
9. Rein privatwirtschaftlich abwicklen

Es war und ist ein Riesenfehler, wenn Bund oder Bundesländer Bürgschaften für Privatunternehmen erteilen.
Das geht uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gar nichts an, wenn etwa eine Fluggesellschaft Insolvenz anmelden muß.
Gleiches gilt für den Airport Berlin-Brandenburg.
Waum werden solche Projekte nicht rein-privatwirtschaftlich geplant, gebaut und betrieben?
Was geht das uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler an?
Es gibt den berühmten Spruch: Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert. Gilt dies immer noch?

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