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Alterssicherung: Milliardenminus in der Rentenkasse
DPA

Die gesetzliche Rentenversicherung hat das vergangene Jahr offenbar mit einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Der Grund dafür sind einem Bericht zufolge gestiegene Ausgaben.

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MKAchter 26.06.2017, 09:01
10.

Zitat von 10buss.bsi
Stichwort Beamte ! Das Thema wird gemieden , wie der Teufel das Weihwasser... Werden die Beamten, wie alle anderen, ins Rentensytem einbezogen, d.h. auch für ihre Pension auch bezahlen, dann hat sich das 'Rentenproblem' mit einem Schlag erledigt.
Das ist eine ziemliche Milchmädchenrechnung.

Erstens kommt es vom Volumen her nicht mal annähernd hin, um das demographische Rentenproblem zu lösen.

Zweitens reden wir hier von einem völlig anderen System der Altersversorgung, das Sie schon aus (verfassungs-)rechtlichen Gründen nicht von heute auf morgen kippen können (Wirksamkeit der Systemumstellung somit erst in einigen Jahrzehnten).

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Berg 26.06.2017, 09:02
11.

Nirgends in meinem Rentenbescheid wird berechnet oder ausgewiesen, wieviel Prozent meine Rente von einem sog. "Durchschnittslohn" ist. Und ich könnte mir auch nicht vorstellen, wie mein "Durchschnittslohn" berechnet werden würde. Ich verdiente über alle Arbeitsjahre hinweg erst in Ost-, dann in West-Mark, dann in Euro. Wie wird denn da ein "Durchschnitt" berechnet? Und warum steht das nicht im Rentenbescheid? Also, bitte, wer kann das erklären?

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rjb26 26.06.2017, 09:04
12. wie bei nr 6

richtig festgestellt, im vergleich zu anderen mehr odet weinhet kriminellen "staatlichen Subventionen " ist der Betrag klein, liegt immer noch unter dem Vorjahresüberschuss, also vollgedeckt und würde eigentlich garnicht auftreten, wenn die Rentenkasse nicht seit Jahrzehnten durch Fremdkosten mehr oder weniger verfassungswidrig belastet würde

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isikat 26.06.2017, 09:14
13. Heimlich, still und leise

hat unsere Regierung zur Flüchtlingsfinanzierung die Rücklagen der Krankenversichertenbeiträge sowie die Arbeitslosenversichertenbeiträge geplündert - unter dem Deckmantel, es sei "nur geliehen". Das kennen wir aus früheren Zeiten schon, als die Rentenkasse zweckfremd geplündert wurde. Die wurde dann auch nicht mehr aufgefüllt und so wird es auch diesmal sein. Warum ist bei angeblich so guter Arbeitslage so ein Defizit in der Rentnenkasse? Weil auch hier wieder mal geplündert wurde? Die Medien halten es nicht für nötig, uns über diese Dinge zu informieren, sie werden unterm Teppich gehalten, damit wir ruhig bleiben. Es ist jedoch bezeichnend, dass es 2014 noch gut aussah mit dem Rententopf, aber seit der Flüchtlingsflutung plötzlich Milliarden fehlen. Den Zusammenhang kann man sich denken. Aber nein - der Steuerzahler muss sich keine Sorgen machen, das wird alles aus der Portokasse finanziert, gell?

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roborabbit 26.06.2017, 09:24
14. eins ist sicher.. die rente

Die Kohl Regierung hat die Rentenkassen geplündert...in den 90igern. Das wäre alles anders gekommen wen die ihren Haushalt damals nicht mit den Renten Beiträgen finanziert hätten. Aus meiner sichtbar ist das Rechtsbeugung ,Diebstahl gewesen

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petra.blick 26.06.2017, 09:25
15. Warum raffen Reiche so viel Geld zusammen ?

Weil sie genau wissen, dann wenn sie gebrechlich und alt sind genau das Geld brauchen um ein entspanntes Leben führen zu können. Man brauch im Alter Geld nicht in der Jugend. Wenn man alt ist muss man sich Hilfe erkaufen und das wird teuer. Aber uns wird man sicher mit überbordenden Nettigkeit und Liebe pflegen wenn wir alt sind, da die hinzugezogenen Immigranten nur eins im Sinn haben uns mit Hingabe zu pflegen. Bestimmt oder ??

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kalsu 26.06.2017, 09:35
16.

Zitat von 10buss.bsi
Solange das Rentensystem nicht wirklich neu gestaltet wird, wird sich diese Schlagzeile regelmäßig wiederholen. Stichwort Beamte ! Das Thema wird gemieden , wie der Teufel das Weihwasser... Werden die Beamten, wie alle anderen, ins Rentensytem einbezogen, d.h. auch für ihre Pension auch bezahlen, dann hat sich das 'Rentenproblem' mit einem Schlag erledigt. Das was man von dem tollen Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes darüber hört , ist : Man muß eine Neid Debatte vermeiden ! Ach so ...
Das ist völliger Unfug. "Beamte in die Rentenkasse würde das Rentensystem entlasten" - ein Mythos, der einfach nicht tot zu bekommen ist. Wenn Sie sich mal informiern würden, bevor Sie und andere solche Mythen weiter verbreiten, könnten Sie erkennen, das Ihre Forderung die Rentenversicherung Stand heute ca 110 Mrd € kosten würde.

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Berg 26.06.2017, 09:42
17.

Zitat von 10buss.bsi
Solange das Rentensystem nicht wirklich neu gestaltet wird, wird sich diese Schlagzeile regelmäßig wiederholen. Stichwort Beamte ! Das Thema wird gemieden , wie der Teufel das Weihwasser... Werden die Beamten, wie alle anderen, ins Rentensytem einbezogen, d.h. auch für ihre Pension auch bezahlen, dann hat sich das 'Rentenproblem' mit einem Schlag erledigt. Das was man von dem tollen Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes darüber hört , ist : Man muß eine Neid Debatte vermeiden ! Ach so ...
Es wird überhaupt nichts gemieden. Fakt ist: der Arbeitgeber Staat (Bund, Länder, Gemeinden) zahlt seinen Arbeitnehmern (Beamte, Angestellte) ordentliche Löhne, Gehälter und Altersbezüge (quasi Betriebsrenten). Gleichzeitig sind alle anderen Arbeitgeber aufgefordert, ebenfalls soche großzügigen Betriebsrenten zu gewähren. Sorum geht die Mühle! Nicht die staatliche "Betriebsrenten" abschaffen, sondern die Betriebsrenten in der Wirtschaft verstärken!

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Rao 26.06.2017, 10:07
18.

Zitat von 10buss.bsi
Solange das Rentensystem nicht wirklich neu gestaltet wird, wird sich diese Schlagzeile regelmäßig wiederholen. Stichwort Beamte ! Das Thema wird gemieden , wie der Teufel das Weihwasser... Werden die Beamten, wie alle anderen, ins Rentensytem einbezogen, d.h. auch für ihre Pension auch bezahlen, dann hat sich das 'Rentenproblem' mit einem Schlag erledigt. Das was man von dem tollen Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes darüber hört , ist : Man muß eine Neid Debatte vermeiden ! Ach so ...
Werden die Beamten ins Rentensystem mit einbezogen, muß der Staat logischerweise auch die Rücklagen für die Beamten"renten" in die Rentenkasse überführen - und das kann er dummerweise nicht, weil diese Rücklagen im Gegenwert von Jahrzehnten nämlich gar nicht existieren. Schon seit den 60er Jahren wurde den Beamten ein 7%iger "Gehaltsverzicht" als Pensionsbeteiligung einbehalten (Abzug vor Brutto, da in keiner Gehaltsmitteilung auftauchend), doch dieses Geld verschwand lange Zeit spurlos, ernstzunehmende Rücklagen für die zu erkennende Flut an Pensionären (weil bis in die 70er hinein alles verbeamtet wurde, was bei drei nicht auf dem Baum war) wurden erst irgendwann ab den 80er Jahren eingeführt. Die Differenz müßte der Staat aus eigener Tasche nachzahlen (was er natürlich nie tun wird), da dieses Verschulden nun echt nicht den Beamten selber anzukreiden ist, sondern den Politikern. Genauso wie das regelmäßige Ausleeren der Rentenkasse zugunsten versicherungsfremder Zwecke, denn wenn über die Rentenversicherung diskutiert wird, darf man ihren ursprünglichen Zweck nicht vergessen - Solidarität VON Rentenbeitragszahlern FÜR Rentenbeitragszahler. Wer keine Beiträge bezahlt hat, warum auch immer, gehört nicht zu diesem System, sondern muß sich, sofern trotzdem wertvolle Leistungen erbracht wurden (z. B. Familienarbeit, Kindererziehung und andere nicht rentenversicherungspflichtige Tätigkeiten, Renten für Aussiedler etc.) eben von anderen Stellen, meistens also dem Staat direkt, honorieren lassen.
... von den anderen Besonderheiten des Beamtentums, wie dem Beihilfesystem und der Verpflichtung, sich für die 50 % Leistungen, die die Beihilfe nicht leistet, selber teuer privat zu versichern, oder der Lohnsteuerpflicht bis ans Lebensende, wo jeder normale Rentner nur die Zinsanteile versteuern muß, sprich bei nicht exorbitanter Rente meistens steuerfrei bleibt, fangen wir hier lieber nicht an.
Die Beamten wären - zumindest übergangsmäßig für etliche Jahre - alles andere als ein Gewinn für die Rente.

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sPeterle 26.06.2017, 10:22
19. Solidarität

Zitat von kluch
Wäre alles kein Problem, wenn auch jeder in die Rentenkasse einzahlen würde. Aber nein, als Selbstständiger, Freiberufler, Soldat und Beamter wird ein großer Teil der Bevölkerung (Schätzung 2 Mio Menschen Minimum) aus dem System ausgegliedert. Diese Gruppe verdient gut und muss fast keine Arbeitslosen oder Arbeitsunfähige, die nicht einzahlen, durchfüttern. Dagegen müssen die mit geringem Einkommen auch die ohne Einkommen mitschleppen. Ich bin für Solidarität! Das bedeutet aber, dass sich die Reichen nicht ausklinken. Gleiches gilt für die Krankenversicherung!
einmal mehr ein "alles ist so ungerecht" bashing. Ohne die Private Krankenversicherung würde bei vielen Ärzten das Licht ausgehen.

Ein Geringverdiener zahlt unter dem Strich null komma nichts in den "Solidartopf" schön Leistungen und Steuern/Abgaben gegenrechnen... dann sieht das schon ganz anders aus. Und sie werden sich mit Sicherheit auch freuen bzw. sind sich Ihres Anspruches auf ALG im Fall der Fälle mehr als bewusst. Als höherer technischer Angestellter zahle ich pro Jahr mehr als 30.000 Euro Steuern und Abgaben und das seit ca. 20 Jahren.

Falls ich arbeitslos werde wird es außer Schadenfreude mit Sicherheit keine Solidarität geben.

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