Forum: Wirtschaft
Anbauverbot: SPD erklärt Genmaisgesetz für gescheitert
DPA

Keine Einigung im Streit um den Anbau von Genmais: Nach Gesprächen zwischen SPD und CDU darf auch in Zukunft kein Genmais angebaut werden. Langzeitfolgen sind immer noch nicht ausreichend erforscht.

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i.dietz 18.05.2017, 21:09
1. Danke !

Zumindest ich kann ohne Gen-Produkte sehr gut leben !

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ronald1952 18.05.2017, 21:32
2. Hervorragend,

wir brauchen diesen Dreck nicht denn es geht auch so. Jahrtausende lang haben Bauern angebaut und es hat funktionert, aber erst in der Neuzeit scheint es nicht mehr zu gehen denn die Chemieindustrie will Milliarden verdiehnen und dazu ist jedes Mittel recht.Es wird doch wohl schon genug Gift in unsere Landschaft verteilt. Das muss aufhöhren und viel sollte man mal zurück zu den Wurzeln gehen den funktionier hat es doch wohl.
schönen Tag noch,

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wernerz 18.05.2017, 22:18
3. Richtig!

Zitat von ronald1952
wir brauchen diesen Dreck nicht denn es geht auch so. Jahrtausende lang haben Bauern angebaut und es hat funktionert, aber erst in der Neuzeit scheint es nicht mehr zu gehen denn die Chemieindustrie will Milliarden verdiehnen und dazu ist jedes Mittel recht.Es wird doch wohl schon genug Gift in unsere Landschaft verteilt. Das muss aufhöhren und viel sollte man mal zurück zu den Wurzeln gehen den funktionier hat es doch wohl. schönen Tag noch,
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen und dem Argument einer sich vergrösserten Weltbevölkerung wäre zu entgegnen, dass die Rückbesinnung auf etwas mehr Bescheidenheit im Umgang mit Nahrungsmitteln angebracht wäre.

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B!ld 18.05.2017, 22:19
4. Isst den Mais denn noch jemand (außer die armen Zuchtschweine)?

Ich esse schon seit einigen Jahren keinen Mais mehr, weil die Gesetzgebung es damals als ausreichend eingestuft hat, ein paar Meter Abstand zu den Testgebieten einzuhalten und dieses Nahrungsmittel von vielen als schon "genetisch versaut" bewertet wird.

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neowave 18.05.2017, 22:30
5. Nicht zu früh freuen!

Oder glaubt hier jemand, das der Verkauf von Monsanto an Bayer "nur" aus finanztechnischen Gründen erfolgte? Im Kern geht es doch darum, das böse, in der EU marketingtechnisch verbrannte Monsanto aus den Köpfen der Menschen zu bringen und durch das gute deutsche Bayer, mit besten "Kontakten" in die EU, zu ersetzen. Dass Genzeug hat bessere Chancen als je zuvor - ist nur noch eine Frage der Zeit. Unsere Kapitalvertreter werdens schon richten, schliesslich wollen wir doch Arbeitsplätze behalten, oder?

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Putenbuch 18.05.2017, 22:40
6. Ganz genau!

Zitat von wernerz
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen und dem Argument einer sich vergrösserten Weltbevölkerung wäre zu entgegnen, dass die Rückbesinnung auf etwas mehr Bescheidenheit im Umgang mit Nahrungsmitteln angebracht wäre.
Besonders die westlichen Industriestaaten sollten sich da mal an die kollektiven Nasen fassen!

In Deutschland und den USA landen 50 % der Ernten garnicht in den Läden - weil sie nicht irgendwelchen an den an den Haaren herbeigezogenen Normen entsprechen.

Stattdessen wandert vieles einfach in den Müll und man braucht eine Sondergenehmigung, um diese nicht normgerechten Lebensmittel zu verkaufen!

Und dann wäre da noch die Unart der westl. Industrienationen, Nahrungsmittel wie Unterhaltung zu behandeln. Es muss gut aussehen, es muss uns nicht ernähren.

In früheren Jahrhunderten, ja sogar Jahrtausenden, war das Ziel der Nahrungsmittelverarbeitung, den Nährwert des Nahrungsmittels zu optimieren, es haltbar, und leichter verdaulich zu machen, bzw. Schadstoffe zu entfernen. Inwieweit das auf eine Cola, einen Energydrink oder einen Donut zutrifft erschließt sich mir nicht.

Jeder von uns verhält sich was Nahrung angeht tagtäglich wie ein kleiner, dekadenter Sonnenkönig (mit den gleichen Folgen: wir werden fett und degeneriert) - und wundert sich dann, wenns nicht für alle reicht...

Ich würde mir beim Thema Nahrung und Ernährung in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion mehr Ernsthaftigkeit wünschen.

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Putenbuch 18.05.2017, 22:52
7. Viva la Mexico

Zitat von B!ld
Ich esse schon seit einigen Jahren keinen Mais mehr, weil die Gesetzgebung es damals als ausreichend eingestuft hat, ein paar Meter Abstand zu den Testgebieten einzuhalten und dieses Nahrungsmittel von vielen als schon "genetisch versaut" bewertet wird.
Die Europäer waren auch schon immer zu doof, Mais richtig zu verarbeiten.

In den Gegenden in Mexiko (von wo aus der Mais ursprünglich nach Europa importiert wurde), in denen Mais als Grundnahrungsmittel genutzt wird, würde man überhaupt nicht auf die Idee kommen, ihn einfach zu trocknen und zu mahlen.

Weil unsere "Entdecker", sprich diese Genozidwahnsinnigen, anstatt von den Einheimischen etwas zu lernen (wie man Mais richtig verarbeitet), sie lieber niedergemetzelt haben, litten, nachdem der Mais großflächig in Europa angebaut und als Grundnahrungsmittel eingeführt wurde, viele Menschen an Mangelerkrankungen.

Ach hätten sie doch mit den Einheimischen geredet, statt sie zu töten, wäre den Menschen in Europa vieles erspart geblieben.

Auch 500 Jahre später haben die Europäer nicht gelernt, wie man Mais richtig verarbeitet. :-)

Ich nenne es "poetic justice". :-)

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ribart 18.05.2017, 22:57
8. @ronald

Anscheinend wollen Sie zur drei Felder Wirtschaft zurückkehren. Nach dem Krieg gab es einen Amerikaner, Morgenthau, hies der, der wollte auch dass Deutschland nach dem Krieg entindustrialisert wird. Woher diese Sehnsucht nach dem althergebrachten kommt entzieht sich meinem Verständnis.
Um nur mal klarzustellen: An gentechnisch veränderten Lebensmittel ist noch keiner verstorben, wohingegen an Insektiziden durch feherhafte Anwendung schon Menschen krank oder getötet wurden, besonders in der Landwirtschaft der dritten Welt. Auch unsere Landwirtschaft benutzt im Maisanbau gegen den Zünzler Insektizide die dann den Nebeneffekt haben, alle Insekten zu töten, z.Bsp. auch die Bienen. Zur Zeit beklagt man sich dass die Zahl der Singvögel schrumpft und und der Grund dafür sei u.a. das fehlende Nahrungsangebot. Für mich ist es logischer, den Mais für die Fraßschädlinge giftig zu machen, so dass nur diese Gruppe betroffen ist, anstatt mit der chemischen Keule wahllos alles zu vernichten.
In vielen Diskussionen musste ich feststellen, dass die meisten "Gentechnik"-Gegner wenig Ahnung von der Materie haben, es ist eher ein diffuses Bauchgefühl vor dem Unbekannten, was die Furcht erzeugt.
Über das Gebaren von Monsanto und Konsorten brauchen wir nicht zu diskutieren, das ist kriminell.

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erlan90 18.05.2017, 23:36
9. Der größte Teil der bisherigen Kommentatoren...

hasst GVO. Einfach so oder fundiert abgestuft.
Oder doch ohne Unterschied. Ist ja schlecht. Man hat's ja gehört.
Seit Landwirtschaft betrieben wird, züchten wir Pflanzen und Tiere.
Man selektierte sie nach phänotypischen Merkmalen und kreuzte gezielt um die gewünschten Nachkommen zu erhalten. Dies war und ist auch eine genetische Selektion und Veränderung.
Macht man nun gezielt Fremdgene in einen Organismen um einen Effekt zu erreichen, ist das Teufelswerk.
Das Teufelswerk ist natürlich gut im Falle der Medikamentenherstellung durch transgene Bakterien. Insulin gibt es nun nicht mehr "Bio" vom Schwein oder Mensch und den damit verbundener Risiken.
Lieber "genfrei" essen. Also ohne Gene.
Zum Glück gibt es soetwas wie Gene nicht in Organismen.
Wäre ja echt schlimm ;)

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