Forum: Wirtschaft
Anmeldung versäumt: Solaranlagen-Besitzer muss Einspeisevergütung zurückzahlen
Getty Images/ Westend61

Wer seine Solaranlage nicht ordnungsgemäß anmeldet, hat nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs keinen Anspruch auf das Geld für den ins Netz eingespeisten Strom. Für die Besitzer kann das teuer werden.

Seite 1 von 4
bauigel 05.07.2017, 17:29
1. Selbst Schuld

Ich habe kein Mitleid für die Leute die die Vergütung zurückzahlen müssen.
Jeder der sich auch nur ein bischen mit Photovoltaik auskennt weiß, dass die Anmeldung der Anlage bei der Bundesnetzagentur obligatorisch ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Benjowi 05.07.2017, 17:37
2.

Zitat von bauigel
Ich habe kein Mitleid für die Leute die die Vergütung zurückzahlen müssen. Jeder der sich auch nur ein bischen mit Photovoltaik auskennt weiß, dass die Anmeldung der Anlage bei der Bundesnetzagentur obligatorisch ist.
Hurra Deutschland-Bürokratie geht über alles. Geben die Verbraucher dann auch den eingespeisten Strom zurück? Sowas könnte man auch kulanter lösen, denn der Fakt des gelieferten Stroms bleibt ja bestehen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aurichter 05.07.2017, 17:41
3. Lachhaft diese Verordnung

zumal diese "Meldepflicht" wieder einmal den großen Konzernen/EVs gewinnbringend in die Kassen spielt. Erinnert an diese dubiosen Raff-Anwälte, die mit Abmahnungen das große Geschäft machen wollten. Gegen Frage dazu: Was ist mit den Einnahmen aus dem Stromverbrauch? Diese sacken die EVs ein, darüber wird kein Wort verloren. Eine etwas unlogische Vorgehensweise der Meldepflicht wird von den EVs - vermutlich noch in Absprache - dazu genutzt, um die Kassen zum Wohle von Wem? zu füllen. Aus dieser angeblich unrechtmässigen Zahlung müssten sich demnach für den Einspeiser ebenfalls gewisse Summen zur Rückforderung ergeben. Wer hat denn den Kundenendpreis letztendlich eingestiegen? Viele Fragen, die sich da aufwerfen. Ganz offensichtlich möchten die EVs als direkter Partner an diesem Meldesystem auch grundlegend nichts ändern, siehe Anzahl der Verstöße, da hier zusätzlich Einnahmen generiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hoppelmoppel79 05.07.2017, 17:54
4. Deutsche Bürokratie

Ohne Zustimmung des zuständigen EVU darf er die Anlage weder anschliessen noch bekommt er die Vergütung ausbezahlt. Warum also muss das nicht das EVU machen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schutsch 05.07.2017, 18:13
5. Unsere Bürokratie macht uns kaputt...

Meine Anmeldung war nicht einfach, auch wenig durchsichtig oder verständlich. Der Fall zeigt, daß es kaum um den Strom und den Umweltschutz geht, sondern um Gängelung der Bürger. Wenn der Ökostrom ordnungsgemäß geflossen ist, warum kann man die Genehmigung nicht rückwirkend erteilen? Strom erzeugen mit einem BHKW ist noch sinnloser, obwohl wir den Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung dringend bräuchten, für unsere Energiewende. Das Merkel-Geschwätz, mit dem Strom speichern, geht nämlich nicht. Wir brauchen Leistungen, die da sind, wenn der Wind und die Sonne versagen, vor allem im Winter. In der Schweiz darf sich der Stromzähler einfach rückwärts drehen, wenn ich Strom einspeise, so einfach geht es, war für Deutschland auch mal so gedacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tunga 05.07.2017, 18:37
6. Antrag auf Beantragung eines Antragformulars

Das ist doch das allerletzte. Anlage war in Betrieb, Strom wurde geliefert, aber ach alles ohne Genehmigung und schwupp gibt es keine Kohle, aber was ist mit dem Strom. Deutschland war und ist und wird auch immer eine vermaledeite Bürokratendemokratie bleiben. Egal was passiert, Hauptsache es wurde vorher ordentlich beantragt und genehmigt, dann hat man den Freischein für alle möglichen Sauereien und ist raus aus der Verantwortung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tunga 05.07.2017, 18:38
7. Antrag auf Beantragung eines Antragformulars

Das ist doch das allerletzte. Anlage war in Betrieb, Strom wurde geliefert, aber ach alles ohne Genehmigung und schwupp gibt es keine Kohle, aber was ist mit dem Strom. Deutschland war und ist und wird auch immer eine vermaledeite Bürokratendemokratie bleiben. Egal was passiert, Hauptsache es wurde vorher ordentlich beantragt und genehmigt, dann hat man den Freischein für alle möglichen Sauereien und ist raus aus der Verantwortung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich_loose 05.07.2017, 18:48
8. Son Pech aber auch...

Da stellt man sich in die Reihe wo es was gibt und vergisst glatt sich anzumelden... Leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein - die Regelungseingriffe WEGEN der Solaranlagen und Windräder gehen ja mittlerweile in die Milliarden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich_loose 05.07.2017, 18:49
9. Na ja,

Zitat von Benjowi
Hurra Deutschland-Bürokratie geht über alles. Geben die Verbraucher dann auch den eingespeisten Strom zurück? Sowas könnte man auch kulanter lösen, denn der Fakt des gelieferten Stroms bleibt ja bestehen!
über den erzielten Börsenpreis für diesen eingespeisten Strom könnte man ja diskutieren - natürlich inkl. der Negativpreise die damit teilweise erzielt werden (;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4