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Arbeitsmarkt: Mehr Vollzeitjobs - aber noch mehr neue Teilzeit und Leiharbeit
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Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich robust, auch die Anzahl der Vollzeitjobs steigt. Gleichzeitig gibt es immer mehr Teilzeitstellen und Leiharbeit, die Anzahl der Minijobber geht hingegen zurück.

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Spiegelleserin57 18.05.2017, 12:10
1. genau der Trend!

heute darf niemand mehr davon ausgehen dass er am Ende des Arbeitslebens noch im gelernten Job arbeitet, aber das ist kein Problem. Die Zeiten ändern sich und wer flexibel bleiben will macht diese Entwicklung ohne Probleme mit. Vielleicht haben auch die Arbeitgeber erkannt dass Minijobs nicht motivierend sind und die Arbeitskräfte auch schnell wieder von sich aus wechseln. Was auch eine Rolle spielen dürfte: wer 2,50€ bezahlt bekommt auch die Leistung entsprechend schlecht da der Arbeitnehmer auch keine Motivation hat da er weder mehr Geld verdient noch eine Karriere machen kann.

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dingstabumsta 18.05.2017, 12:20
2. Was soll man...

auf solch einer Meldung Antworten? Ich sage dass gleiche wie bei veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen!
Der derzeitige Wirtschaftsboom, der Steuersprudelwahn....all dass werden wir solidarisch auffangen dürfen, wenn diese prekär Beschäftigten in Rente gehen, und dabei nicht einmal die Grundsicherungerreichen werden....also subventioniert der Deutsche Steuerzahler die derzeitigen Gewinne der Unternehmen...vieles bereits jetzt schon, weil bei vielen Vollzeitarbeitnehmern das Geld nicht bis zum Monatsende ausreicht und daher Aufstocken dürfen!
Schon jetzt jetzt weiß ich, dass ich nachdem ich fleißig ca. 50 Jahre in die Rente eingezahlt habe immer noch unter der Grundsicherung liegen werde...ich habe daher schon jetzt wenig Motivation bis zur Rente durchzuarbeiten, genau wie die Wirtschaft schon lange keine Motivation mehr hat faire Löhne zu zahlen.

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n.wemhoener 18.05.2017, 12:23
3.

"Die Anstalt" im ZDF hat am Dienstag zu diesem Thema mehr Aufklärung geboten als alles, was man dazu im SPON und sonstigen Blätterwald erfährt.

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keine-#-ahnung 18.05.2017, 12:26
4. In einem Bundesland wie SH ...

... das durch die stegnergeprägte SPD "regiert" wurde, ist das kaum verwunderlich :-).
Aber wie sich Leiharbeit rechnet, bleibt mir schleierhaft. Mir wurde einmal (ungebeten) von einem Verleiher eine (ungelernte) MFA "angeboten" - zu Kosten, die über dem dreifachen des Bruttotarifentgeltes einer gelernten MFA mit den entsprechenden Erfahrungsjahren im Beruf lagen. Dafür hätte ich auch locker einen Assistenzarzt mehr anstellen können ... ???

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GoaSkin 18.05.2017, 12:40
5. Zeitarbeit muss nicht immer schlechter sein

Manchmal verdienen Leihkräfte auch deutlich mehr, als das mit vergleichbaren Aufgaben betraute Stammpersonal in der Firma, in der sie gerade eingesetzt sind.

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mrrich 18.05.2017, 12:42
6. Schließe mich

#2 seinem Kommentar an und gehe noch weiter mit der Forderung des bedingungslosen Grundeinkommes. Den Menschen sollte die Angst genommen werden.

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jules.bertrand 18.05.2017, 12:42
7. War ja klar

"berichtet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf"
Na, dann war ja klar, was bei der Studie rauskommen sollte.

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echoanswer 18.05.2017, 12:45
8. Das ist der Trend

hochqualifizierte Fachkräfte werden auf Zeit eingestellt und mit Mindestlohn bezahlt. Dann wird bei der Politik rumgeheult, dass es keine Fachkräfte gibt. Die deutschen Unternehmer haben den letzten Schuss nicht gehört.

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keine-#-ahnung 18.05.2017, 12:48
9. Wenn ich so lese ...

Zitat von dingstabumsta
ich habe daher schon jetzt wenig Motivation bis zur Rente durchzuarbeiten, genau wie die Wirtschaft schon lange keine Motivation mehr hat faire Löhne zu zahlen.
... was in der Industrie in den alten Bundesländern an qualifizierte Facharbeiter gezahlt wird, kann ich da nicht wirklich Unfairness entdecken?
Und das weniger qualifizierte und/oder wenig nachgefragte Arbeitskräfte entsprechend weniger gut honoriert werden, sollte man eigentlich so für normal einordnen. Deswegen heisst das ja ArbeitsMARKT.
Was passiert, wenn Jeder (fast) das selbe Geld am Monatsende in der Tüte hat, haben wir in der DDR gesehen. Die Folge ist einfach eine immer geringere Motivation zur Leistungserbringung in der breiten Masse, mit wiederum der Folge eines breiten Verfalls der Leistung der Volkswirtschaft.
Deswegen soll man halt bereits schon von der Kindheit an in seine eigene Bildung auch mit Blick auf die Nachfrage am Arbeitsmarkt "investieren" - eigentlich eine Binse.

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