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Arbeitsmarkt: Zahl der Hartz-IV-Kinder drastisch gesunken

Es ist ein Lichtblick, mehr aber auch nicht: Laut Bundesagentur ist die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Familien deutlich gesunken. Doch Experten warnen, die Statistik schönzureden. Die Zahl der Problemfälle geht demnach weit langsamer zurück als es scheint.

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neutrina 26.01.2012, 19:54
1. Doch Experten warnen, die Statistik schönzureden.

Zitat von sysop
Es ist ein Lichtblick, mehr aber auch nicht: Laut Bundesagentur ist die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Familien deutlich gesunken. Doch Experten warnen, die Statistik schönzureden. Die Zahl der Problemfälle geht demnach weit langsamer zurück als es scheint.
Ich glaub's auch nicht. Was man von offiziellen Statistiken halten muss, ist jedem selbst überlassen. Wenn die Bundesagentur die Statistik in Auftrag gegeben hat, ist das Ergebnis klar.

Ich sehe nur immer mehr Leute bei Aldi & Co. einkaufen und Massen von Autofahrern bei jeder 5-Cent-Preisreduzierung an den Tankstellen.
Das ist für mich ein Zeichen für den Niedergang der Wirtschaftskraft der breiten Masse. Und wenn diese breite Hartz-IV-Masse kein Geld mehr hat, kann es deren Kindern nicht plötzlich besser gehen!

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Palmstroem 26.01.2012, 20:14
2. Sozial ist was Arbeit schafft

Zitat von sysop
Es ist ein Lichtblick, mehr aber auch nicht: Laut Bundesagentur ist die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Familien deutlich gesunken. Doch Experten warnen, die Statistik schönzureden. Die Zahl der Problemfälle geht demnach weit langsamer zurück als es scheint.
Wieder einmal zeigt sich, das ARBEIT die zentrale Komponente für den Sozialstaat ist. Durch die geringere Arbeitslosigkeit vermindern sich auch die sozialen Probleme. Weniger Hartz IV-Empfänger und eine geringere Kinderarmut sind erste Erfolge.
Nicht immer mehr Geld für den Sozialstaat, sondern mehr Arbeitsplätze sind der richtige Ansatz. Sozial ist, was Arbeit schafft!

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neutrina 26.01.2012, 20:38
3. ist sozial, was Arbeit schafft?

Zitat von Palmstroem
Wieder einmal zeigt sich, das ARBEIT die zentrale Komponente für den Sozialstaat ist. Durch die geringere Arbeitslosigkeit vermindern sich auch die sozialen Probleme. Weniger Hartz IV-Empfänger und eine geringere Kinderarmut sind erste Erfolge. Nicht immer mehr Geld für den Sozialstaat, sondern mehr Arbeitsplätze sind der richtige Ansatz. Sozial ist, was Arbeit schafft!
Ist wirklich sozial, was Arbeit schafft? Ist es sozial, Leute kurzarbeiten zu lassen oder sie als zeitlich begrenzte Aushilfen zu beschäftigen?

Sozial wäre, wenn seitens der Politik und Wirtschaft alles versucht würde, die Leute in Vollzeit zu beschäftigen, so dass ein arbeitender Familiengründer eine sichere Zukunftsperspektive hätte!

Das, was hier momentan von Politik und Wirtschaft veranstaltet wird, ist fern von jeglicher Bevölkerungspolitik und hat nur zur Folge, dass Deutschland noch schneller von der Bildfläche verschwindet.

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h.hass 26.01.2012, 20:51
4. .

Zitat von Palmstroem
Nicht immer mehr Geld für den Sozialstaat, sondern mehr Arbeitsplätze sind der richtige Ansatz. Sozial ist, was Arbeit schafft!
Sie posten hier auch, Herr Hundt?

Arbeit, die vom Staat subventioniert werden muss, damit bei den Arbeitgebern noch mehr hängenbleibt, ist NICHT sozial - sondern asozial. Die Kosten dafür werden nämlich uns allen aufgebürdet.

Mir ist natürlich durchaus klar, dass diejenigen, die von Leiharbeít und anderen prekären Arbeitsverhältnissen profitieren, genau das wollen. Es muss soviel Kohle wie möglich von der arbeitenden Bevölkerung in die Taschen der Arbeitgeber umgeleitet werden.

Seit Gasgerds korrupter Regierung klappt das ja auch besonders gut. Bei Angela und der Öffdööpöö ist dieses Erbe in guten Händen.

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carranza 26.01.2012, 22:50
5. Drastisch gesunkener Optimismus

Zitat von sysop
Es ist ein Lichtblick, mehr aber auch nicht: Laut Bundesagentur ist die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Familien deutlich gesunken. Doch Experten warnen, die Statistik schönzureden. Die Zahl der Problemfälle geht demnach weit langsamer zurück als es scheint.
Lichtblick vielleicht insofern, dass Menschen, die unter bzw. knapp über dem Existenzminimum leben, bzw. sich davor fürchten müssen, im Zweifelsfall auf HartzIV angewisesen zu sein, tendenziell weniger Kinder in die Welt setzen.
Die Zahlen lassen sich realistisch nur dahingehend interpretieren, dass die Hoffnung auf Verbesserung der wirtschaftlichen Lebenssituation bei vielen potenziellen Eltern ebenfalls drastisch gesunken ist.

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kht56 27.01.2012, 00:16
6. Klaro!

Die damals unter 15 Jährigen sind jetzt über 15. Ergo: Sie sind raus. So leicht kann Statistik sein. Man braucht sie, die Statistik, nicht mal zu fälschen. Mielke wäre stolz. Danke UvL!!!!!!!!z

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papayu 27.01.2012, 00:58
7. Kinder oder keine!

Seit Jahren geht die Zahl der Geburten in Deutschland zurueck.
Das wirkt sich ja auch auf die Statitiken der H4 Empfaenger aus.
Ist schon der Hammer, dass sich ausgerechnet Fraun von der Leyen darueber freut.

Wenn das so weitergeht, wird es bald auch keine Rentner mehr geben.
" Die sind dann H4 Spaetlese" und bleiben ihr lebenlang H4 Empfaenger!

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widower+2 27.01.2012, 07:23
8. Nicht Hundt. 2%-Partei

Zitat von h.hass
Sie posten hier auch, Herr Hundt?
Der Forist, auf den Sie sich beziehen, sondert diesen oder einen ähnlichen Kommentar zu so ziemlich jedem SPON-Artikel ab, der sich im weitesten Sinne mit dem Arbeitsmarkt oder sozialen Fragen beschäftigt.

Für mich wirkt er wie ein Lohnschreiber der 2%-Partei, die sich glücklicherweise bald selbst abgeschafft haben wird.

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harry_buttle 27.01.2012, 08:04
9.

Mir war irgendwie gleich klar, dass an dieser Jubelmeldung etwas nicht stimmem kann.
Ohne die Erhebungen zu kennnen dachte ich mir schon, dass die Kinderrate allgemein rückgängig ist.
Ausserdem ist zu vermuten, dass der eine oder andere HartzIV-Empfänger sich ggf den Kinderwunsch verkneift.

Da kann man nur sagen: Pfui!
Wer so zynisch mit den Menschen umgeht, gehört wortwörtlich an den Pranger
und nebenbei zu lebenslang HartzIV verdonnert ...

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