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Auswertung von "Finanztest": Das sind die besten deutschen Aktienfonds
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Deutsche Aktien haben zuletzt prächtige Renditen abgeworfen. Eine Untersuchung der Zeitschrift "Finanztest" zeigt, mit welchen Fonds Anleger davon am besten profitieren können.

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Hartmut Schwensen 15.05.2018, 10:46
1. Auf lange Sicht

Auf lange Sicht schlägt nichts den S&P 500. Warum also in den DAX investieren?

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kuac 15.05.2018, 10:57
2. Fonds kaufen?

"Seit seinem Start im Jahr 1988 hat sich der deutsche Leitindex Dax verzwölffacht."
Wieviele Fonds haben das geschafft?
Wer ETFs kauft, spart die horrenden Gebühren und macht längerfristig auf jeden Fall gute Gewinne.

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Darwins Affe 15.05.2018, 11:16
3. Passiv vs. Aktiv

1) Ich frage mich ja immer wieder, warum aktive Fonds langfristig den Markt nicht schlagen können. Die meisten Fonds halten sich natürlich eng an den betreffenden Index; die Manager denken kurzfristig; die Märkte der westlichen Industriestaaten sind transparent; zusätzlich satte Gebühren.
2) Als Gegenbeispiel kann man Buffets Berkshire Hathaway anführen, das seit 1965 meistens den Index massiv überholte.
3) Bei exotischen Märkten (z.B. in Asien, Südamerika etc.) sind gewiefte Fondsmanager immer noch im Vorteil.
4) Nebenbei: Man sollte sich allerdings klar sein, dass ETFs sich bei einem Crash noch bewähren müssen. Bei einer Verkaufswelle werden gute und schlechte Unternehmen gleichzeitig rausgeschmissen.

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max_fragon 15.05.2018, 12:38
4. Welche Fonds gewinnen?

Die aktiv gemanagten Fonds schlagen die ETF um Längen. Bei ETFs bin ich immer voll investiert, in guten und schlechten Aktien. Seit vor ein paar Jahren die BIZ (Mutter aller Zentralbanken in Basel) vor ETFs gewarnt hat lasse ich die Finger von den Dinger.

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klarafall 15.05.2018, 12:59
5. ETF vs aktiv gemanagte Fonds

Es ist zur Zeit sehr modern, ETFs zu empfehlen, vor allem für Anleger die noch nie Geld angelegt haben und auch Null Interesse daran haben, die Aktienmärkte zu beobachten. Diese Empfehlungen haben zwei Gründe (a) die sehr geringen Kosten, und (b) die "Tatsache", daß sie den Markt abbilden, und aktive gemanagte Fonds es langfristig "nicht schaffen, den Markt zu schlagen". Der erste Grund ist sehr plausibel, der zweite nicht wirklich. Es gibt durchaus Fonds, die "den Markt schlagen", nicht mal wenige. Selbst wenn man die Kosten abzieht, bleibt oft noch ein Gewinn, der höher ist als bei rein passiven ETFs. Das ist aber gar nicht der Grund, warum ETFs eher kritisch zu sehen sind. Viel wichtiger ist, daß der "gesamte Markt" inzwischen sehr von den ETFs abhängig sind. Kommt eine Krise, werden ALLE Aktien im ETF gleichermassen verkauft, um weiterhin den Index abzubilden. Das heißt, daß man gute Anlagen im selben Eimer wie schlechte Anlagen ausschüttet, vor allem aber, daß der automatisierte Verkauf der ETF-Aktien den abgebildeten Index selbst beeinflussen - er fällt dann mehr, als er ohne die Vielzahl der ETFs würde. Würde man die guten Aktien behalten, und nur die schlechten verkaufen, hätte man den Index schon geschlagen. Das geht aber nur mit einem aktiv gemanagten Fond, der verschiedene Aktien unterschiedlich behandelt. Mit anderen Worten: ETFs sind super, solange der Markt gut läuft. Leider gibt es sie noch nicht lange genug um zu sehen, wie krisensicher sie sind. Es ist aber naheliegend, daß sie "den Markt" durch die automatisierten Verkäufe dann zusätzlich belasten, und dann massiv schlechter performen werden als ein aktiv gemanagter Fonds, die umschichten können. Insofern wäre ich als Berater sehr vorsichtig, den Leuten ETFs zu empfehlen, nur weil sie geringe Gebühren kosten. Das kann - und ich denke das WIRD - sich bei einer Krise rächen. Ich selbst halte nur etwa 20% meiner Anlagen in ETFs, aber über 50% in aktiv gemanagten Fonds.

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hema-31 15.05.2018, 13:05
6. ETF’s die besseren Fonds ?

Ich lese aus den 11 genannten Fonds etwas anderes heraus: die gemanagten Fonds sind allesamt besser als die genannten ETF’s, zumindest nach der 5 Jahres Rendite. Insofern sollte man sich die Fonds genauer aunschauen.
Im Performance-Vergleich in schlechten Zeiten (im Jahr 2008) hat z.B. der DB Platinum Platow einen Verlust von 30,9% gegenüber dem iShares Core Dax ETF mit 40,4% Verlust. Das spricht für den gemanagten Fond. Aber es mag auch andere Beispiele geben.

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p2063 15.05.2018, 13:08
7.

Zitat von Hartmut Schwensen
Auf lange Sicht schlägt nichts den S&P 500. Warum also in den DAX investieren?
Warum sollte ein reiner US Fonds jetzt vom Prinzip her so viel besser als ein reiner DE Fonds sein? Beide setzen nur auf ein Land, wenn es dem schlecht geht fallen die Kurse.

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duke_van_hudde 15.05.2018, 13:18
8. Ich hoffe sie wollen wirkliche antworten

1a. Im Markt zu sein ist im Schnitt besser als Cash zu halten. Aktive Fonds halten, aber natürlich mehr Cash, da sie teilweise dne Markt timen wollen.
1b. Es können nur 50 % aller Geldeinheiten den Markt schlagen und 50 % müssen dann gegne den Markt verlieren. Nur das gilt vor allen Kosten und Steuern. Damit ein aktiver Fond den Markt schlagen kann müssen 5-10 Fonds massiv gegen den Markt verlieren. Da man nicht weis wer diese 1 Fond in zukunft sein wrid ist es besser einfach dne Markt zu kaufen.
2.Der sehr gute Buffet hat den Index auch nicht massiv geschlagen (Ich habe im Kopf das er das im Schnitt um 1 % geschafft hat) und hatte in der Zeit wo er es geschafft hat. Vor allen auf Firmen gesetzt die voll in die Smart Beta Sache reinpasst (Value Aktien z.b.) und er Buy und hold betreibt was Steuern und Gebühren schonend ist.
Auch wird Berkshire sehr kosten betrieben der gute Buffet kasstiert z.b. nur 100 k Gehalt pro Jahr. Buffet verhält sich daher extrem klug im Vergleich zu den normalen Fondsmnagern und wenn man sich so verhält ist es sehr wahrscheinlich das es Menschen gibt die dne Markt auch über so eine Zeit schlagen. Nur man weis natürlich auch nicht ob er das in Zukunft macht.
Disclamer Ich besitzer Anteile an Berkshire!!!!
3. Ich bezweifle auch dieses, wenn man die Vola da mit einbezieht. Den gerade bei Exotenmärkten werden besonders hohe Gebühren (Fonds kosten Kauf/Verkaufskosten)verlangt. Das nächste Problem ist bei exoten Märken sind die Spreads deutlich höher. Hier liegen schnell 1-3 % zwischen An und Verkaufskursen.
Natürlich kann man vermuten das die Märkte nicht ganz so effizent sind wie z.b. in den USA. Es blaiben daher die gleichen Probleme. Noch höhere Gebühren/Spreads bedeuten das es noch mehr shclechte Fonds geben muss gegenüber einen der den Markt statistisch schlagen muss. Wenn also einer von 30 Fonds den Markt nur noch schlagen kann, dann wird das finden dieses Fonds noch viel schwerer. Ich bezweifel eh das man dies kann.
4. Nach meinen Wissen gibt es Indexfonds und ETF´s seit Ende der 60er Jahre in dne USA. Bei der Kriese im Jahr 2001/2008 gab es in den USA schon grosse Summen in ETF´s.
Ich sehe eh nicht was aus der Struktur für Probleme es geben soll die es nicht bei normalen Fonds gibt. die aktiens in dne Fonds sind Sondervermögen wie in normalen Fonds. Was gute und schlechte Aktien sein soll bleibt mit eh nicht klar. Eine Firma die gute Zahlen liefert und ordentlich wächst hat eine klar bessere Bewertung wie eine Firma die das nicht macht. Langfristig war es sogar besser in die "schlechten" Firmen Geld zu stecken (Value Faktor)
Das ETF Anleger genauso in Panik geraten können in einen Carsh wie andere Anleger ist sicher klar, aber das ist kein extra Rsiko von ETF.
Ich würde sogar vermuten das ETF Anleger etwas weniger in Panik geraten, aber das ist noch unklar. Den wer in Panik verkauft versucht ja plötzlich wieder dne Markt zu timen und ich hoffe das mehr ETF Anleger verstanden haben das man dne Markt nicht timen kann.

Gerade in Deutschland steigt die Anzahl der ETF Sparer die jeden Monat sparen über einen Sparplan. Das heisst ja auch das diese Leute nicth mehr versuchen der Markt zu timen.

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vitalik 15.05.2018, 13:25
9.

Zitat von klarafall
Mit anderen Worten: ETFs sind super, solange der Markt gut läuft. Leider gibt es sie noch nicht lange genug um zu sehen, wie krisensicher sie sind.
Was meinen Sie damit. Ein Blick auf Wiki hat mir verraten, dass es die ETF´s bereits seit den 60-gern gibt, zB die S&P 500.

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