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Auswertung zu Immobilienkrediten: Haus- und Wohnungskäufer müssen sich immer mehr Gel
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Die benötigten Darlehen für den Kauf von Häusern und Wohnungen steigen. Dabei gibt es ein starkes Gefälle: Die niedrigsten Kredite werden im Osten benötigt. Die Bundesländer im Vergleich.

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Lagrange 30.08.2018, 07:13
1.

An der Statistik sieht man wie unglaublich billig das Wohnen und Kaufen in Berlin ist. Die Hauptstadt eines der reichsten Länder der Welt ist günstiger als Flächenstaaten wie Bayern.
Ansonsten sagt natürlich die Höhe der Kreditsumme nur sehr wenig aus. Früher haben die Leute erst Baussparer bespart und dann gekauft - heutzutage ist Bausparverträge nutzlos.

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bloodybear 30.08.2018, 07:30
2. Kopflos in die Finanzierung

So ist das bei vielen. Nur weil die Zinsen niedrig sind werden überteuerte Immobilien gekauft. Dubiose Kreditvermittler (auch Banken) bieten dann den passenden Kredit auch ohne Eigenkapital und geringer Tilgung sowie kurzer Zinsbindung an. Das gleicht dann einem Lottospiel. Wenn die Haushaltskasse heute schon auf Null kalkuliert ist, bin ich gespannt was passiert wenn in zehn Jahren der Zins nur um 2% steigt und in 15Jahren die Heizung kaputt ist. Vieleicht kaufe ich mir dann ein schönes Eigenheim aus den vielen Zwangsversteigerungen.

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nick999 30.08.2018, 07:39
3. Immobilienkäufer jünger bei steigenden Preisen

Ist doch kein Wunder. die Banken dürfen jetzt nur noch Kredite vergeben, wenn das durch die Lebenseinahmen gedeckt werden kann. Je älter man ist, desto weniger Geld kann man verdienen. Daher bekommt man mit zunehmendem Alter einfach weniger Kredite.
Sonderrolle Berlin und Hamburg, hier dürften auch Immobilien als Wertanlage eine Rolle gespielt haben, wo nur ein wenig Kredit zur Ergänzung für einen hohen Eigenkapital nötig war. Das wäre bei München bestimmt auch so.

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sascha_behrens 30.08.2018, 07:42
4. Und wenn die Zinsen steigen....

.....und die Zinsbindung ausläuft, wird das kleine Häuschen so manchem um die Ohren fliegen. Spätestens dann werden sich die Preise auch wieder dahin bewegen, wo sie hin gehören. Das 35% angaben in den kommenden fünf Jahren eine Immobilie erwerben zu wollen, kann nur auf Unwissen beruhen ("Ich zahle lieber Kredit statt Miete, da bekomme ich was für mein Geld!").

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wrkffm 30.08.2018, 07:52
5. Die Digitale-Technik entwickelt sich weiter ,

nur die Menschheit bleibt auf dem selben niedrigen Niveau hängen. Millionen Menschen wissen nicht wohin mit ihrem ganzen Geld und der Rest der Gesellschaft muss sich für Nahrungsmittel und Unterkunft versklaven. So sieht sie aus, unsere hochentwickelte Wohlstandsgesellschaft. Die einen leben im absoluten Luxus und die anderen haben diesen zu vermehren und ihm zu dienen. Können wir also Stolz sein, auf unsere Errungenschaften im 21. Jahrhundert ? Suche Mitarbeiter/Job zur Festeinstellung/Vollzeit, biete 3 Mahlzeiten am Tag und eine Unterkunft. Den Umweg über eine Lohnstruktur, im untersten Lohnbereich, kann man sich eigentlich mittlerweile sparen, oder ?

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Orthoklas 30.08.2018, 07:52
6. ganz was neues

Es dürfte im Land nicht einen Menschen geben, der nicht um die Entwicklung wüsste, und Spon macht ne Eilmeldung daraus. Riesig!

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uglyripper 30.08.2018, 07:57
7.

Soso, "Stadt-Land-Gefälle". Auf die Idee, dass man sich in Hamburg/Bayern/BaWü/Berlin einfach teurere Immobilien leistet und auch leisten kann als in Sachsen-Anhalt und MV (Flair 113 lässt grüßen) ist man nicht gekommen?
Nur, bevor hier wieder einige mit den angeblich enorm niedrigen Baukosten in diesen Regionen um die Ecke kommen.

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pressionist reloaded 30.08.2018, 08:07
8. Gold ist aus Beton ...

... alles andere hat für knapp über 90 % der Bevölkerung keinerlei Bedeutung, sofern auch noch gelebt werden möchte.

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rizzorat 30.08.2018, 08:13
9. Factfullness........

Jeder Journalist der solchen Mist wie diesen hier verzapft sollte sich das Buch "Factfullness" mal zu gemüte führen.
Jede Statistik in absoluten Zahlen ist ohne entsprechende Vergleichsgrößen nahezu wertlos. Hier z.B. fehlt der durchschnittliche Einkommenswert zum Vergleich.
Das Ergebnis der Studie hätte nahezu jeder der die Immobilienartikel in der Presse ließt vorhersagen können.

Es ist reißerisch und poplustisch formuliert. Und allmählich gehts mir dann doch aufn Zeiger. Es werden große Artikel plaziert und was ist der Infogehalt....NULL. Aber es regt eine hitzige Diskussion an. Zumal auch in der Presse ein "ganzheitlicher Ansatz" gefahren wird.

Es werden Artikel veröffentlicht in dem geschrieben wird "Ohje der Osten verdient immer noch weniger als der westen....Frechheit, Gleichberechtigeung blablabla" Scrollt man ne halbe seite runter sieht man nen Artikel wie diesen hier. Der wenn man in durchließt zeigt "Oh der westen muss ja auch viel weniger zahlen".
Der eine Leser ließt den einen Artikel, der anderen den anderen und es entstehen völlig verzerrte Bilder unserer Gesellschaft.......
Manchmal glaube ich mittlerweile es gibt zuviel Presse die zu viel klicks generieren muss und deshlab soein sch.... wie der hier verzapft wird.

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