Forum: Wirtschaft
"Batteriegipfel" in Brüssel: Autoindustrie startet Aufholjagd
DPA

Der Markt für Batteriezellen für E-Autos wird von asiatischen Herstellern dominiert. Um den Anschluss nicht zu verlieren, will die europäische Industrie zusammen mit der Politik eine Strategie entwickeln.

Seite 1 von 9
mrrich 11.10.2017, 20:27
1. Denke nicht, daß

die europäischen Autobauer hinten liegen, da sie ja alle den chinesischen Markt beliefern, der fordert ab 2018 schon 30%(bin nicht ganz sicher) e-flottemobilität. Ist halt wieder eine schöne Gelegenheit an Staatsgelder zukommen.

Beitrag melden
räbbi 11.10.2017, 20:30
2.

Zunächst mal...der Anschluss ist längst verloren.
Daneben: da werden große Töne gespuckt und alle Hebel umgelegt, um auch ja jede denkbare, öffentliche Kasse Zwecks Subventionen anzuzapfen.
Wie hoch war denn bei BMW, Daimler und Co der Gewinn so im letzten Quartal?
Labert nicht, macht. Sonst ist auch für jeden Quatsch Geld da.

Beitrag melden
ellenbetti 11.10.2017, 20:35
3. dann möchte ich heute die Wette anbieten

das eine solche Fabrik in Frankreich gebaut wird.

Beitrag melden
stefan.martens.75 11.10.2017, 20:35
4. Autoindustrie startet Aufholjagd?

Ist das jetzt die journalistische Umschreibung für komplettes Versagen am Markt um die Politik zu zwingen einem Geld hinterher zu werfen?
Das ist doch wohl ein Witz!
Eine kleine unbedeutende Bude hat eine 100% Elektroquote inklusive Schnellladenetz ohne Subvention geschaffen.

Beitrag melden
rumans 11.10.2017, 20:40
5. es ist ein Lemminglauf in den Abgrund

Wasserstoff wird sich durchsetzen. In der Autoindustrie und Politik hat keiner die Traute sich gegen diesen Hype zu stellen. Sogar Merkel erwähnte im großen Phoenixinterview Wasserstoff. Eine Anfangserfolgstäuschung werden die geförderten Eigenheimbesitzer und Zweitwagenbesitzer sein, danach wirds's stagnieren. Ladestationen im öffentlichen Raum dezimieren Dauerparkplätze. Emissionsfrei ist kein einziges e-Auto ausser getankt mit Wasserstoff, was seinen Spitzenverbrauch selbst bei sich trägt und keinen Ladeärger, keine eigene Ladeverkabelung (für praktisch jeden Parkplatz) benötigt.

Beitrag melden
rkinfo 11.10.2017, 20:41
6. Keine neuen Abgasvorschriften und freiwillig zum E-Auto

Bei 95 g/km und Euro 6d (ab 2021 gültig) MUSS nun Schluß sein, denn nur so kann die Autoindustrie die Ingenieure vom Verbrenner auf die E-Autos umsetzen.
Haupthindernis sind fehlende Lademöglichkeiten, wie aktuell Oslo aufzeigt. Dabei sollte man realistisch low power Ladepunkte für zu Hause und am Firmenparkplatz endlich fördern, statt 22kW Normaladestationen (2-3h je Akku - wer brauch das ?) nun aufzustellen. Tesla SuperCharger haben 135kW Gleichspannung, wobei man 50 kWh auch zu Hause mit 6- kW langsam laden kann.

Geld verdienen kann die Autoindustrie nur mit Firmenwagen, die aber keine langen Ladezeiten vertragen. Dazu hohe Reichweiten, was letztlich nur ein Biosprit E85 (Made in USA) Extender, wie bei Audi e-tron. Privatkunden werden wohl darauf verzichten, aber auch preissensibler kaufen.
Die Post denkt bereits an Akku plus Brennstoffzelle im lokalen Transporterwesen - passt auch ;-)

Beitrag melden
TheBear 11.10.2017, 20:44
7. Was ist mit Kreisel Elektrik?

Ist es nicht etwas eigenartik, dass Autobauer Batterien erzeugen müssen?
Wenn ich mich nicht irre gibt es nur wenige Autobauer, die Benzin herstellen...

Und was ist mit Kreisel Elektrik? Die sollen doch angeblich ganz vorne im Batteriebau sein, oder war das eine Ente????

Beitrag melden
Grübler 11.10.2017, 20:44
8. Ja und?

Dann steht die Batteriefabrik halt in Frankreich. Wo ist das Problem?!?

Beitrag melden
Teile1977 11.10.2017, 20:45
9. Soso

Zitat von räbbi
Zunächst mal...der Anschluss ist längst verloren. Daneben: da werden große Töne gespuckt und alle Hebel umgelegt, um auch ja jede denkbare, öffentliche Kasse Zwecks Subventionen anzuzapfen. Wie hoch war denn bei BMW, Daimler und Co der Gewinn so im letzten Quartal? Labert nicht, macht. Sonst ist auch für jeden Quatsch Geld da.
Aha, und woher haben sie ihr Wissen?
Wissen sie das BMW der drittgrößte Hersteller von Elektrofahrzeugen ist? Und das der Zweitgrößte Hersteller (BYD aus China) Partner von Daimler ist? Oder das der größte Hersteller ( Tesla) bis vor kurzem Partner von Daimler war, zum gegenseitigem Vorteil?

Die Deutschen Hersteller geben Gas, ein Schnellstladenetz (3x schneller als Tesla) wird aktuell aufgebaut, Daimler investiert 1 Milliarde in einen neuen Batteriestandort und entwickelt 10 neue Modelle auf Plattformbasis...

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!