Forum: Wirtschaft
Beihilfe zur Steuerflucht: Schweizer Bank bekennt sich in USA schuldig
REUTERS

Die USA haben im Kampf gegen Steuerflucht einen Sieg über die Bank Wegelin errungen: Das älteste Schweizer Geldhaus bekannte sich schuldig, es habe reichen Amerikanern geholfen, 1,2 Milliarden Dollar vor dem Fiskus zu verstecken. Die Privatbank will 74 Millionen Dollar zahlen.

Seite 1 von 3
pkeszler 03.01.2013, 20:38
1. Schweizer Bank bekennt sich schuldig!

Es ist doch eigenartig, dass sich die USA gegenüber den Schweizer Banken durchsetzen können. Die Bundesregierung aber mit einem zweitklassigen Abkommen die deutschen Steuerhinterzieher schützen wollte. Hier musste erst der Bundesrat mit der Mehrheit der SPD-geführten Bundesländer diesem unseriösen Abkommen einen Riegel vorschieben. Der Druck gegenüber der Schweiz soll nun von der SPD noch erhöht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derbergischelöwe 03.01.2013, 21:22
2. Der Wolf pustet das Haus der Schweinchen um

So wird es gemacht, so sollte auch Deutschland bzw. Europa gegen Finanzkriminelle und ihre Helfershelfer in der Schweiz, Luxemburg, Monaco usw. vorgehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warlock2 03.01.2013, 21:31
3. Steuerflucht!

Die Amerikaner machen es richtig! Bin mal gespannt wieviel Jahre wir Deutschen brauchen um so weit zu kommen???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AuchNurEinNick 03.01.2013, 21:40
4. aaa

Zitat von pkeszler
Es ist doch eigenartig, dass sich die USA gegenüber den Schweizer Banken durchsetzen können. Die Bundesregierung aber mit einem zweitklassigen Abkommen die deutschen Steuerhinterzieher schützen wollte. Hier musste erst der Bundesrat mit der Mehrheit der SPD-geführten Bundesländer diesem unseriösen Abkommen einen Riegel vorschieben. Der Druck gegenüber der Schweiz soll nun von der SPD noch erhöht werden.
Wir reden nicht nur von einem Finanzminister, der 100.000 von einem Waffenschieber schwarz eingesteckt hatte sondern auch von einer regierenden Partei, die "jüdische Vermächtnisse" in der Schweiz (oh Wunder …) geparkt hatte und dort auch eine "Stiftung Norfolk" betrieb. Kriminell halt ... Und Sie wundern sich darüber, dass der Finanzminister dieser Partei gegenüber schweizer Kriminellen wachsweich ist? Nicht wirklich, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Almartino 03.01.2013, 21:57
5.

Zitat von derbergischelöwe
So wird es gemacht, so sollte auch Deutschland bzw. Europa gegen Finanzkriminelle und ihre Helfershelfer in der Schweiz, Luxemburg, Monaco usw. vorgehen.
Na ja, immer auf die Kleinen! Und wie kriegt man dann die Grossen rum? Zum Beispiel Grossbritannien (London, Kanalinseln), China (Hong Kong) oder vor allem die USA! In den USA wird wohl mehr Geld versteckt also irgenwo sonst in der Welt. Stichwort Delaware oder Florida. Wo meint ihr denn, wo die Drogenbarone aus Südamerika ihr Geld investieren? Etwa in Guatemala oder Panama! Nein, ganz schön legal und geschützt in Florida. Was aber die USA nicht daran hindert, mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Die Verlogenheit der Weltmacht USA. Und leider hört man auch aus Deutschland hört man ähnliche Töne.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
atherom 03.01.2013, 22:14
6. Sie haben im Prinzip Recht, allerdings:

Zitat von AuchNurEinNick
Wir reden nicht nur von einem Finanzminister, der 100.000 von einem Waffenschieber schwarz eingesteckt hatte sondern auch von einer regierenden Partei, die "jüdische Vermächtnisse" in der Schweiz (oh Wunder …) geparkt hatte und dort auch eine "Stiftung Norfolk" betrieb. Kriminell halt ... Und Sie wundern sich darüber, dass der Finanzminister dieser Partei gegenüber schweizer Kriminellen wachsweich ist? Nicht wirklich, oder?
als der damals involvierte Kanzler sich weigerte, Namen zu nennen, pflichtete ihm auch der Justizminister bei und dieser stammte von der SPD. Als der Ausschussteilnehmerin, Richterin Karin Wolski, in Hessen Ungemach drohte, weil sie unter anderem selbst Steuer hinterzog und Beihilfe zum Betrug leistete, erhielt sie (und erhält bis zum heutigen Tag) Deckung des Justizministeriums in Wiesbaden und entging dadurch einer Gefängnisstrafe (sie ist selbstredend immer noch Richterin): dieses Ministerium obliegt in Hessen jetzt der FDP. Was sagt uns das alles? Dass alle Parteien bei dieser Schweinerei mitmischten. Auch wenn sich die SPD entschieden gegen das Abkommen aussprach (wodurch dem Staat, in Anbetracht der Verjährungsfristen Milliarden entgehen), dürften auch SPD-ler dies hinsichtlich keine Engel sein. ___Die Richterin___ Im Übrigen: Steuerhinterziehung ist zurecht strafbar. Steuerverschwendung nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
salonpuro 03.01.2013, 22:26
7. Die Kleinen?

Zitat von Almartino
Na ja, immer auf die Kleinen!
Wenn Sie 1,2 Mrd. als Kleinigkeit bezeichnen wollen, bitte. Seltsame Ansicht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SineNomineSedVigilans 03.01.2013, 22:27
8. $74m / $1200m = 6.17%

Hmm...
Zitat: "Das älteste Schweizer Geldhaus bekannte sich schuldig, es habe reichen Amerikanern geholfen, 1,2 Milliarden Dollar vor dem Fiskus zu verstecken. Die Privatbank will 74 Millionen Dollar [an Wiedergutmachung]zahlen".
Im Vegleich zum Gesamtschaden lässt es sich mit der ach so einsichtigen und selbstauferlegten Strafe noch ganz gut leben...
Das wird sicherlich nachhaltig dazu anspornen in Zukunft alles besser zu machen...
Echt sinnlos wieder einmal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
17_martin 03.01.2013, 22:28
9. Delaware

...in den USA betreuen min. 300'000 Firmen bezueglich Steueroptimierung.
Die Achse London New York ist nicht gluecklich mit der Schweizer Konkurrenz bezueglich Steueroptimierung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3