Forum: Wirtschaft
BMW, VW, Daimler und Co.: Gefangen in der Wagenburg
AUDI

Autonomes Fahren ist das Thema der Zukunft für die Autobranche. Welcher Konzern künftig Gewinne einfahren wird, entscheidet sich - jetzt. Die Hersteller müssten stärker kooperieren. Und tun sich schwer.

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merapi22 13.09.2017, 19:54
1. Nur noch 20% aller heutigen Fahrzeuge nötig

Roboter-Fahrzeuge bedeuten: Jederzeit und überall einen Wagen ordern, Ziel eingeben und da sucht sich das Auto ganz autonom den nächsten Nutzer, oder Ladestation. Keine lästige Parkplatz suche, keine zugeparkten Innenstädte mehr. Der Besitz eines eigenen Autos wird dann unsinnig, weil das Roboter-Auto nur ein Bruchteil von dem kostet, was heute für PKWs aufgewendet werden.
Roboter-Fahrzeuge verurschen kaum noch Unfälle, besonders wenn der Risikofaktor Mensch vom Lenkrad ist. Es bringt nur Vorteile für alle Menschen und ist ein grösserer Umbruch als die Umstellung von Pferdewagen zum Kraftfahrzeug!

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n.erd 13.09.2017, 20:03
2. Süß...

was BMW und Co. da visionenhaft diskutieren, macht Tesla seit Jahren. Gigafactory für Batterien, Ladestationen flächendeckend, Solardächer zur Versorgung von Heim und Auto über Sonnenenergie. Ach, und fast hätte ich es vergessen: selbstfahrende Elektroautos.

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irobot 13.09.2017, 20:14
3.

Zitat von
Dabei wissen die Manager schon jetzt: Einheitliche Standards sind nötig, damit das Geschäft funktioniert und Autos jedes Herstellers überall gleich auf der Straße agieren und reagieren.
Damit wären Apple und Microsoft ja schon mal raus aus dem Rennen. ;-)

Spaß beiseite. Zunächst mal sind die Prognosen von PricewaterhouseCoopers schlichtweg Kaffesatzleserei. Gehen wir doch mal 13 Jahre zurück, also ins Jahr 2004.

Damals hätte sich doch keiner vorstellen können, dass bald jeder mit einem kleinen Computer durch die Gegend rennt, wie bekloppt auf sein "Handy" starrt und textenderweise seinen Marsch am erstbesten HInderniss zwangsweise und schmerzhaft beendet. Es hätte auch keiner gedacht, dass das Internet zu einer riesengroßen Katzenbildersammlung verkommt. Und zu einem Sammelplatz von Spinnern und Alumützenträgern.

Vielleicht werden autonom fahrende Autos kommen. Aber das funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn man die Selbstfahrer von der Straße verbannt, was in Deutschland sicher nur mit Gewalt geht. Von den daraus resultierenden Sicherheitsproblemen will ich erst gar nicht reden. Was ist, wenn Hacker das System kapern und es kollabieren lassen.

Vielleicht setzt sich ja auch Hyperloop durch, zumindest zwischen den Großstädten. Wer weiß denn, was in 13 Jahren sein wird?

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pommer123 13.09.2017, 20:17
4. Autonomes Fahren

Das mache ich schon sehr lange mit Bus, Bahn, Flugzeug und Taxi.
Meines Erachtens ist es das falsche Pferd auf das die Automobilindustrie setzt.
Vielleicht nehme man einen verglasten Wohncontainer mit Gardinen selbstverständlich. Derart Behausungen soll es ja in Fernost schon geben. Diese könnte man jederzeit auf jedwede "Transportfahrzeuge" setzen und zu jedem Ort auf dieser Erde und sogar zum Mond gelangen. So wird möglicherweise "autonomes Fortkommen" funktionieren.

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spontanistin 13.09.2017, 20:21
5. Funktionierende Infrastruktur!???

Sowohl für die E-Mobililität als auch für das autonome Fahren ist eine in der Breite verfügbare Lade-Infrastruktur resp. Breitband-Infrastruktur zwingend erforderlich. Noch zwingender als die Straßeninfrastruktur für die ersten wenigen Töff-Töffs, die auch auf holprigen Feldwegen vorwärts kamen und an der Apotheke Benzin tankten. Soll jetzt der Staat/Steuerzahler die Infrastruktur für die Profit-maximierenden Autokonzerne errichten?

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Stefan_G 13.09.2017, 20:33
6. zu #1

Zitat von merapi22
Roboter-Fahrzeuge bedeuten: Jederzeit und überall einen Wagen ordern, Ziel eingeben und da sucht sich das Auto ganz autonom den nächsten Nutzer, oder Ladestation. Keine lästige Parkplatz suche, keine zugeparkten Innenstädte mehr. Der Besitz eines eigenen Autos wird dann unsinnig, weil das Roboter-Auto nur ein Bruchteil von dem kostet, was heute für PKWs aufgewendet werden. Roboter-Fahrzeuge verurschen kaum noch Unfälle, besonders wenn der Risikofaktor Mensch vom Lenkrad ist. Es bringt nur Vorteile für alle Menschen und ist ein grösserer Umbruch als die Umstellung von Pferdewagen zum Kraftfahrzeug!
Finanzielle Luftschlösser. Mein Auto kostet mich momentan mit Wertverlust ca. 15 Euro/100km. Wie billig soll denn ein Roboter-Auto werden, um das zu schlagen? Realistisch betrachtet wird es vielleicht in 20 Jahren ausreichend sichere autonome Fahrzeuge geben, es wird weitere 10 Jahre dauern, bis sie wesentlich günstiger werden als Taxis.

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Isolde_S. 13.09.2017, 20:33
7.

Warum schreiben und reden im Zusammenhang mit Elektromobilität alle nur von Tesla als dem Vorzeigeunternehmen weltweit? Ein chinesischer Konkurrent verkaufte im Jahr 2016 nicht "nur" 70.000 Elektroautos wie Tesla, sondern immerhin 100.000. Die Zukunft in diesem Bereich wird ohnehin in China entschieden.

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der_da1234 13.09.2017, 20:39
8. Re:Süß..

Tesla ist sicherlich ein sehr fortschrittliches und innovatives Unternehmen. Jedoch kochen die auch nur mit Wasser. Das (Teil-)autonome Fahrsystem war anfangs von einer israelischen Firma hinzu gekauft, die Batterien entstehen in Kooperation mit Panasonic (und bestanden zumindest früher aus Clustern von AA-Batterien). Auch deren Solarzellen bringen keine Wirkungsgrade über 20%. Ebenso könnte Tesla vermutlich nicht ohne die deutschen mittelständichen Komponentenbetriebe existieren (Grohmann Automation). //Sicherlich wagt man dort mehr, aber die kochen auch nur mit Wasser und bisher haben die noch keine Technologie auch nur selbst erfunden. Die Herstellung von Batterien ist immer noch viieeel zu umweltschädlich (ein E-Auto rechnet sich aus Ressourcen-Sicht erst nach ca. 20 Jahren) und außerdem wird es eine echte Hercules-Aufgabe die örtlichen Stromtrassen für die künftigen E-Tankstellen aufzurüsten (wenn denn die Ladeströme, Zeiten und Lastspitzen so bleiben wie sie nach heutigen technischen Standards nunmal sind - SuperCharger brauchen eine Trafostation in direkter Nähe)

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der_da1234 13.09.2017, 20:39
9. Re:Süß..

Tesla ist sicherlich ein sehr fortschrittliches und innovatives Unternehmen. Jedoch kochen die auch nur mit Wasser. Das (Teil-)autonome Fahrsystem war anfangs von einer israelischen Firma hinzu gekauft, die Batterien entstehen in Kooperation mit Panasonic (und bestanden zumindest früher aus Clustern von AA-Batterien). Auch deren Solarzellen bringen keine Wirkungsgrade über 20%. Ebenso könnte Tesla vermutlich nicht ohne die deutschen mittelständichen Komponentenbetriebe existieren (Grohmann Automation). //Sicherlich wagt man dort mehr, aber die kochen auch nur mit Wasser und bisher haben die noch keine Technologie auch nur selbst erfunden. Die Herstellung von Batterien ist immer noch viieeel zu umweltschädlich (ein E-Auto rechnet sich aus Ressourcen-Sicht erst nach ca. 20 Jahren) und außerdem wird es eine echte Hercules-Aufgabe die örtlichen Stromtrassen für die künftigen E-Tankstellen aufzurüsten (wenn denn die Ladeströme, Zeiten und Lastspitzen so bleiben wie sie nach heutigen technischen Standards nunmal sind - SuperCharger brauchen eine Trafostation in direkter Nähe)

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