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Brexit-Folgen: Häuserpreise in London fallen erstmals seit 2009
REUTERS

Acht Jahre lang kannten die Immobilienpreise in London nur eine Richtung: nach oben. Nun sind Häuser dort wieder billiger zu haben. Grund dürfte die Pfund-Abwertung nach dem Brexit-Votum sein.

Tharsonius 29.09.2017, 13:00
1. Lachhaft

0,6% weniger? Sprich eine Immobilie für 300.000 Pfund kostet dann nur noch 282.000. Sensationell!

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kumi-ori 29.09.2017, 13:25
2. Eigentor!

Zitat von Tharsonius
0,6% weniger? Sprich eine Immobilie für 300.000 Pfund kostet dann nur noch 282.000. Sensationell!
Nochmal nachrechnen: ich komme auf 298.200 Pfund.

Übrigens glaube ich, dafür bekommen Sie in London gerade mal einen Tiefgaragenstellplatz.

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ein_Nachdenker 29.09.2017, 13:32
3. wo ist Farage?

mit Spannung verfolgt der Außenstehende das unaufhaltsame ökonomische Abschmieren little britains und die verzweifelten Versuche (noch verbliebener) Brexitfans, eindeutige Indikatoren zu verulken. bedauernswürdig freilich die am meisten betroffenen, also die rattengefangenen ehemaligen Brexitwähler, geleimt von den Rassisten, den Profilneurotikern, den Polithasardeuren, die am schmerzhaftsten die Folgen erleiden.

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Papazaca 29.09.2017, 13:44
4. Schadenfreude? Nein? Kaufinteresse? NÖ!

London ist einfach zu teuer. Und wir verstehen die Brits ja auch nicht, selbst wenn wir gut Englisch sprechen. Also keinen englischen Regen. Statt dessen die vertrauten Maß Bier auf den Wiesen. Ist wahrscheinlich besser.

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Murmeltier 29.09.2017, 13:52
5. Brandmauern

Natürlich klingt es erst mal toll, wenn was billiger wird. Für alle, die aber ihr Eigenheim verkaufen wollen oder müssen oder das als Geldanlage betrachtet haben, wird so eine Entwicklung brandgefährlich. Ebenso gefährlich wird es freilich auch für all die Immobilienfonds, an denen sich womöglich auch unsere Banken beteiligen. Ich hoffe mal, die haben entsprechende Brandmauern hochgezogen - noch eine geplatzte Immobilienblase können wir nämlich echt nicht brauchen.

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licorne 29.09.2017, 13:59
6.

Wir haben vor ein paar Jahren einmal mit airbnb in Kensington übernachtet, in einer ruhigen schönen Straße. Seitdem schaue ich mir immer mal aus Neugier die Wohnungen an, die dort zum Verkauf stehen. Da gab es jeweils 3-4 Wohnungen zu sündhaften Preisen. Die Preise sind geblieben, aber seit einem halben Jahr gibt es jeweils etwa 15-20 Wohnungen zum Verkauf.

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smilesuomi 29.09.2017, 14:46
7. zu ergänzen wäre...

Zitat von licorne
Wir haben vor ein paar Jahren einmal mit airbnb in Kensington übernachtet, in einer ruhigen schönen Straße. Seitdem schaue ich mir immer mal aus Neugier die Wohnungen an, die dort zum Verkauf stehen. Da gab es jeweils 3-4 Wohnungen zu sündhaften Preisen. Die Preise sind geblieben, aber seit einem halben Jahr gibt es jeweils etwa 15-20 Wohnungen zum Verkauf.
....dass, wenn ich ein Haus verkaufen möchte, sicherlich nicht jetzt gleich billiger anbiete (zumal der Inflation geschuldet) die Preise ja eher steigen müssten. Ihre Beobachtung sagt v.a. aus, dass im Schnitt mehr verkauft wird als früher (ob dies so stimmt?). Dies wäre ja schon ein deutliches Zeichen in der Verschiebung von Angebot und Nachfrage und sicher kein gutes Zeichen für London

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kumi-ori 29.09.2017, 17:09
8.

Zitat von Murmeltier
Natürlich klingt es erst mal toll, wenn was billiger wird. Für alle, die aber ihr Eigenheim verkaufen wollen oder müssen oder das als Geldanlage betrachtet haben, wird so eine Entwicklung brandgefährlich. Ebenso gefährlich wird es freilich auch für all die Immobilienfonds, an denen sich womöglich auch unsere Banken beteiligen. Ich hoffe mal, die haben entsprechende Brandmauern hochgezogen - noch eine geplatzte Immobilienblase können wir nämlich echt nicht brauchen.
Ich hoffe doch schwer, dass die Banken auf dem Festland damit begonnen haben, britische Immobilienbestände peu a peu zu veräußern. Noch sind ja die Preise immer noch vergleichsweise hoch. Vielleicht kann man im Vergleich zum früheren Einkaufspreis auch heute noch gut verkaufen. 0,6% Veerlust ist ja wirklich wenig, wenn der Wert vorher jedes Jahr um 5 oder 10% gestiegen ist. Wer verkaufen will, sollte dies allerdings bald tun, denn ich denke, dass das dicke Ende erst noch kommt.

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kado18 02.10.2017, 10:41
9. Sie nennen sich ein_Nachdenker

Zitat von ein_Nachdenker
mit Spannung verfolgt der Außenstehende das unaufhaltsame ökonomische Abschmieren little britains und die verzweifelten Versuche (noch verbliebener) Brexitfans, eindeutige Indikatoren zu verulken. bedauernswürdig freilich die am meisten betroffenen, also die rattengefangenen ehemaligen Brexitwähler, geleimt von den Rassisten, den Profilneurotikern, den Polithasardeuren, die am schmerzhaftsten die Folgen erleiden.
evtl. begreifen Sie eines Tages noch das der angeblich so grosse EU/Euro-Nutzen für D nur für die es ist, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill / Mrd.
Das Tarnsystem für Dumme, Target-2 zählen viele immer noch für verfügbares Geld. Rechnet man die 850 Mrd mit wurde nicht D wieder Exportweltmeister, sondern China bleibt es.
Viel wichtiger, als zu produzieren ist Käufer mit Geld, Rohstoffen,... zu finden, was wir gebrauchen können.

Die Konzerne bekommen von ihrer Hausbank sofort die Mill / Mrd und die es von der Bundesbank (die gehört quasi uns allen), die (wir) bekommen nur Forderungen gegenüber anderen EU-Landesbanken, diese ca. 850 Mrd Forderungen (fast 2 Jahreshaushalte des Bundes !) sind keineswegs harmlos, weil unsere Elten viel davon mit Schuldenschnitten verschenken werden.
Bestenfalls ist das ein weiterer zinsloser Kredit über Jahrzehnte, eine Absatzförderung.
Jeder Halbdumme weiss aber schon, ab einer gewissen Schuldensumme bekommt man sein Geld nicht /bzw. nur z.T. zurück.
Jetzt wollen EU-kraten sogar eine Verallgemeinerung der EU-Schulden, d.h. eine Aufteilung von ca. 10 Bill, wer jetzt immer noch nicht aufwacht und weiter träumt muss doch sehr verblendet sein (oder ist es gar die Buchstaben en ersetzt durch ein Ö ?)

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