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Brexit-Rechnung: Britische Regierung räumt EU-Verpflichtungen ein
DPA

Wie kostspielig wird der Brexit für die Briten? Die EU fordert 100 Milliarden Euro. Vor den Verhandlungen am Montag signalisiert London Verhandlungsbereitschaft.

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rkinfo 14.07.2017, 09:01
1. Sachleistungen per NATO

Im Grundsatz könnte GB den Überschuß von 0,5% / ca. 8 Mrd. € zum 2% NATO - Ziel ja auf die notleidenden EU - Länder die nächsten 5-8 Jahre verteilen. Dann wären schon mal 40-64 Mrd. € 'weg' und wir müssten nicht wie die Irren unsinnige Waffen ankaufen ;-)
Nachdem Frankreich und Deutschland einen neuen Jet entwickeln wollen, statt die F-35 kostengünstig zu kaufen, wird eh nur Geld für sündhaft teure Ingenieurarbeit rausgeworfen. Da ist die funktionierende NATO-Armee GB kostengünstiger.

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Murmeltier 14.07.2017, 09:20
2. Ich bin auch gespannt auf die Zahlungsmodalitäten

Wenn sich die Briten überhaupt auf die Summe einlassen (in Euro!), müsste diese eigentlich auch vor dem Austritt überwiesen werden. Ob man den Betrag in London wirklich in der Portokasse hat? Bei einer späteren Zahlung geht die EU ein gewisses Risiko ein - wer weiß, wie lange man in UK noch eine arbeitsfähige Regierung hat, die sich an frühere Zusagen erinnert?

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Atheist_Crusader 14.07.2017, 09:21
3.

Also ich persönlich würde unsere Verteidigung lieber in unseren eigenen Händen sehen. Alles andere macht abhängig und damit erpressbar.

Dazu gehört es auch, eigenes Material zu entwickeln. Haben die Amis mehr Know-How in dem Bereich? Klar. Passiert wenn man der Rüstungsindustrie jährlich viele Milliarden in den Rachen wirft und die Politik ständig neue Gelegenheiten für Testläufe unter Realbedingungen schafft.
Aber wenn man andere die Arbeit machen lässt, dann holt man diesen Rückstand ganz sicher nicht auf. Und nennen Sie es von mir aus Paranoia, aber ich fühle mich nicht gut dabei, derartige Technik aus den Händen unzuverlässiger Mächte zu kaufen.

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KingTut 14.07.2017, 09:23
4. Offensichtlich

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dass man das Offensichtliche jetzt nicht mehr leugnet. Jetzt müssen auch die Summen in entsprechender Höhe anerkannt werden. Das dürfte noch ein langer und steiniger Weg sein, aber ich bin sicher, dass die Briten angesichts der drohenden Konsequenzen (kein Zugang zum Binnenmarkt) gar keine andere Wahl haben. Auch werden sie die EU-Richtlinien wie die Schweiz und Norwegen größtenteils 1:1 übernehmen müssen.

Es ist nicht unsere Schuld, dass die Brexiteers (z.B. Johnson, Farage) ihre Bürger im Wahlkampf über solche Konsequenzen, über die man sich damals schon im Klaren war, im Dunkeln gelassen haben. Das müssen sie dann ihrer Wählerschaft erklären, die ja darauf wartet, dass die versprochenen rosigen Zeiten endlich beginnen.

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theodtiger 14.07.2017, 09:26
5. Einsicht

Der britische Pragmatismus scheint doch zum Zug zu kommen, indem das Unvermeidbare akzeptiert wird, um baldmöglichst die für GB wichtigen Handels- und Dienstleistungsfragen verhandeln zu können. Verbindlichkeiten aus mehr als 4 Jahrzehnten EU Mitgliedschaft und der weitere Status von EU Bürgern kommen auch logisch zuerst.

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Kater Bolle 14.07.2017, 09:28
6. Wenn diese 100 Mrd real sind......

frage ich mich, wie die Risiken in den anderen EU-Ländern abgesichert wurde.
Welche rechtl. Grundlagen erlauben solche finanziellen Verpflichtungen?
Ich stelle mir vor wenn Italien morgen pleite ist (wäre ja durchaus möglich) wie sollen die denn
die gut 100 Mrd. zahlen?
Wo steht das alles in den EU-Verträgen.
Und selbst wenn, in der EU ist doch der Vertragsbruch normal und passiert täglich.
Jeder dichtet sich alles so hin, wie er es braucht.
Nur die Falschparker werden immer und überfall fertig gemacht.
Diese berühmten werte gehen mir langsam auf den Senkel.......

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brunellot 14.07.2017, 09:30
7. Nice try...

Zitat von rkinfo
Im Grundsatz könnte GB den Überschuß von 0,5% / ca. 8 Mrd. € zum 2% NATO - Ziel ja auf die notleidenden EU - Länder die nächsten 5-8 Jahre verteilen. Dann wären schon mal 40-64 Mrd. € 'weg' und wir müssten nicht wie die Irren unsinnige Waffen ankaufen ;-) Nachdem Frankreich und Deutschland einen neuen Jet entwickeln wollen, statt die F-35 kostengünstig zu kaufen, wird eh nur Geld für sündhaft teure Ingenieurarbeit rausgeworfen. Da ist die funktionierende NATO-Armee GB kostengünstiger.
Machmal fragt man sich dann doch, wo der Sachverstand einzelner Foristen geblieben ist... Die Nato und die EU sind völlig eigenständige Institutionen, die fiskalpolitisch in keiner Weise verknüpft sind. Wie Sie da Leistungen gegenrechnen wollen ist mir schleierhaft. Sie begleichen ja auch nicht Schulden, die Sie bei einer Bank A haben damit, dass Sie Gelder auf eine Bank B oder das Konto Ihrer Schwiegermutter überweisen, oder?

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Bueckstueck 14.07.2017, 09:36
8.

Zitat von rkinfo
Im Grundsatz könnte GB den Überschuß von 0,5% / ca. 8 Mrd. € zum 2% NATO - Ziel ja auf die notleidenden EU - Länder die nächsten 5-8 Jahre verteilen. Dann wären schon mal 40-64 Mrd. € 'weg' und wir müssten nicht wie die Irren unsinnige Waffen ankaufen ;-) Nachdem Frankreich und Deutschland einen neuen Jet entwickeln wollen, statt die F-35 kostengünstig zu kaufen, wird eh nur Geld für sündhaft teure Ingenieurarbeit rausgeworfen. Da ist die funktionierende NATO-Armee GB kostengünstiger.
Sag mal, ist dir fad oder weshalb kommst du auf so unsinnige Ideen wie etwa EU und Nato - zwei Dinge die nichts miteinander zu tun haben - zu verquicken?

Und dann:

F-35 kostengünstig kaufen? Den Pannenflieger der sich zum teuersten fliegenden Rüstungsobjekt aller Zeiten gemausert hat? Ja genau...

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slob 14.07.2017, 09:37
9. Eu sollte 200 Mld.

verlangen, um auf 100 zu kommen. Elementarmarketing :)

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