Forum: Wirtschaft
Chaos im Weißen Haus: Investoren stoßen US-Aktien ab
AP

"Washington, wir haben ein Problem": Die Kurse amerikanischer Aktien fallen deutlich, der S&P-Index erleidet den schwächsten Tagesstart seit 2009. Analysten begründen dies mit der politischen Krise um Donald Trump.

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360° 17.05.2017, 22:04
1. Die Staaten schaden sich selber

Obama ist vor Putin in die Knie gegangen. Trump kann mit Russland gar nichts machen. Weil egal was er macht, seine vielen Feinde (liberale Medien, Demokraten, Republikaner die um ihre Pfründe in Washington fürchten) würden ihm immer unterstellen, das nur aus Abhängigkeit von Putin zu tun; erpressbar zu sein.

Die Wirtschaft und die Aktienkäufer sind emotionsloser. Erst schaute es gut mit der Wirtschaft aus. Durch Trumps Pläne und seine Leute, die er um sich scharrte. Inzwischen fürchtet man, dass mit denGgeheimdiensten, die nun Trump auch bekämpfen, der Präsident zu viele Feinde bekommt. Und somit Amerika sich selber zerfleischt. Denn wegbekommen werden ihn seine Feinde nicht so rasch und schon gar nicht leicht. Aber seine Regierungsarbeit nachhaltig behindern und so der Zukunft der USA und deren Firmen schaden.

Wenn einmal die Pensionfonds und industriellen Anleger nur einen kleinen Teil ihrer US-Aktien abstoßen um das Geld in anderen Ländern anzulegen - bedeutet das in der Zukunft einen Kurssturz. UNd Schaden für die ganze USA. Ein Land demoliert sich gerade selber. Schwächt sich im internen Streit immer mehr.

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Ichbines2 17.05.2017, 22:04
2. Natürlich

kann die Trumprally zu Ende sein...., die Frage ist auch, ob es überhaupt eine Trump-Ralleye oder banale Spekulation war. Aber nüchtern betrachtet ist heute ja nix weiter passiert, als dass der Dow nach einer unglaublichen Ralleye mal 350 Punkte gefallen, nicht mal 2 %. Das und weit schlimmere Schwankungen hat es doch immer gegeben. Es gab Tagesschwankungen um 1000 Punkte mehrmals täglich in den vergangenen Jahren......
Ist die Börse wirklich abhängig von irgendwelchen politischen Marionetten oder wird sie von ganz anderen Determinanten bestimmt - das ist die Frage. Ich meine letzteres ist der Fall!
Die wirklich interessante Frage ist doch: Was wollen die Großspekulanten nun? Ist Trump nicht mehr ihr Mann oder muss der Markt runter, damit sie nach der Earningseason Gewinne bunkern und später billig wieder einsteigen? Aufgrund der vielen weltpolitischen Krisen hätte der Markt genügend Gründe gehabt zu fallen - nun, man hat sich jetzt für Trump als Namen für das Kind entschieden......

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rainer82 17.05.2017, 22:07
3. Der Anfang vom Ende des ahnungslosen und eingebildeten Möchte-Gern-Diktators.

Wenn die US-Wirtschaft lahmt, geht es abwärts für alle. Aber das lassen sich die Menschen nicht gefallen. Sie werden den Schuldigen vom Hof jagen. Sehr bald!

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prologo 17.05.2017, 22:16
4. Trump entwürdigt und isoliert die USA

Und nicht nur das, Trump führt die USA Welt öffentlich als nicht mehr berechen bare I... vor. Die Börse reagiert schon. Das ist ein gutes Zeichen. Dass die Ära Trump schon endet bevor sie richtig begonnen hat. Die EU Regierungen sitzen jetzt abwartend wie die Hasen in der Furche, wenn die Kugeln pfeifen. Was besseres können sie jetzt auch nicht tun. Denn sie haben auch wie die Börse erkannt, Trump erledigt sich selbst, Dallas in USA, die Neuauflage, zwischen Demokraten und Republikanern.
prologo

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carahyba 17.05.2017, 22:19
5. es fehlt was ...

Na ja, die Steuern sind noch nicht gesenkt worden, obwohl schon eingepreist an der Böerse. Kann ja sein das daraus nichts wird wenn Donald T. gepeacht wird.
Und die Ratingagenturen sind ja noch gar nicht in Aktion getreten. Die müssen erst noch "raten", dann gehen die Zinsen für die Staatsanleihen in die Höhe.

Mist, dann freuen sich die Investoren noch zwei Löcher in den Bauch und das Impeachment wird dann wieder vertagt. Sowas auch!

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 17.05.2017, 22:20
6. Alles nur Show

Trump ist ja kein Sozialist. Die Wirtschaft wird den schon nicht hängen lassen. So war es doch schon immer:
Chauvinistische, mitunter auch despotische und diktatorische, Gestalten werden brav aufgepeppelt und alleine schon vermeintliche Sozialisten, selbst demokratisch gewählte, bekommen die ökonomische Knute zu spüren.
Es wird vlt. folgendermaßen kommen: Der magere amerikanische Zivil-Staat wird vollends privatisiert und ganz am Ende kommt dann auch noch die Armee dran. Der konkurrenzlose und kaum noch in Frage gestellte Kapitalismus kehrt in seine feudale Uhrform zurück. Die Reichen werden die Armen für ihre Machtspielchen in Fabriken und Söldnerarmeen auf dem neusten technischen Stand verheizen.

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banker1 17.05.2017, 22:24
7. S&P Rekordhoch

Ich mag Trump nicht, aber für "gewisse Kreise" sind er und Putin an allem Bösen dieser Welt beteligt.Wer es glaubt....... Der Dow wir korrigieren, vielleicht ordentlich, aber nicht wegen Trump, sonder weil es fällig scheint. Nach jedem Rekord geht es meist odentlich bergab. Oder vielleicht auch nicht... ist halt Börse.
(PS. Mal sehen ob der Spiegelzensor diesmal passieren lässt....)

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Atheist_Crusader 17.05.2017, 22:26
8.

Zitat von rainer82
Der Anfang vom Ende des ahnungslosen und eingebildeten Möchte-Gern-Diktators. Wenn die US-Wirtschaft lahmt, geht es abwärts für alle. Aber das lassen sich die Menschen nicht gefallen. Sie werden den Schuldigen vom Hof jagen. Sehr bald!
Die Börse schwächelt ein Bisschen, aber das war es auch schon. So schnell kriselt es sich auch nicht. Zumal das Wenige was Trump getan hat für die Wirtschaft gar nicht so schlecht war. Gut, jetzt hauptsächlich die Firmenbosse und Aktieninhaber... aber einen Akteinkurs interessiert es ja nicht wie sehr die einfachen Arbeiter ausgebeutet oder die Umwelt geschändet wird.

Und ob das Trump schadet hängt ganz schwer davon ab, ob er Jemand Anderem erfolgreich die Schuld dafür in die Schuhe schieben kann. Im Wahlkampf hat er ja auch behauptet, die USA hätten ein negatives GDP und möglicherweise Arbeitslosenzahlen von bis zu 42%. Was beides für Jemanden mit grundlegender Ahnung von Wirtschaft als kompletter Schwachsinn zu erkennen ist. Aber er wurde ja bekanntlich trotzdem gewählt.
Und überhaupt: die Wirtschaftslage der letzten demokratischen Administration in die Schuhe zu schieben ist gute, alte republikanische Tradition. Auch wenn es in der Realität tendenziell eher so aussieht, dass die Republikaner das Land mit Steuererleichterungen für die Reichsten und teuren Kriegen ruinieren und die Demokraten dann mit harter Arbeit wieder für schwarze zahlen sorgen. Scheinen die Wähler aber auch nicht zu bemerken.

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Brathering 17.05.2017, 22:37
9. Putin zieht im Hintergrund die Fäden

Er wusste, dass er keine offene Konfrontation mit der sich immer weiter ausdehnenden Nato oder den wirtschaftlich starken Bündnissen EU und USA eingehen kann. Da kann er nur verlieren. Deshalb lässt er einfach einen Strohmann zum Präsidenten der USA wählen und die EU sich selbst entzweien.

Lachender Dritter ist Putin. Schlau!

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