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Chef des Uno-Umweltprogramms: "Wir stehen vor einem Ozean-Armageddon"
DPA

Die Erfindung des Plastiks war ein großer Erfolg, sagt Erik Solheim, Leiter des Uno-Umweltprogramms. 2050 aber könnte es mehr Müll in den Meeren geben als Fisch. Was zur Lösung des Problems nötig wäre.

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mimas101 27.08.2018, 14:09
1. Hmm

da ja die Plastezusammensetzung genau bekannt ist - wie wäre es mit einer Art Magnet den Müll aus dem Meeren zu holen?

Allerdings ist auch die Plasteindustrie selbst in der Pflicht. In einer arte-Doku wurde auch ein aalglatter Plastehersteller interviewt der aalglatt hoch 2 meinte das wir (also der Hersteller) gute Geschäfte im diesem Erdölprodukt machen und die Entsorgung alleinig Sache der Öffentlichen Hand zu sein habe.
Und lustig geht der Plastekonsum in weitere Höhen und die brüsseler EWG hofiert das auch noch indem sie Vorschriften erläßt die letztendlich der Plasteindustrie zu immer mehr Gewinnen verhilft.

Übrigens - seit China nicht mehr Plaste aus Übersee einkauft: Wo landet jetzt eigentlich das Zuviel an Plaste?

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kajosch55 27.08.2018, 14:19
2. Der Zug ist abgefahren.

Am besten wäre es, alle verfügbare Energie in die Entwicklung von KI zu stecken und drauf zu hoffen, dass die sich als weniger blöde erweisen wird als Homo, ha, Sapiens,

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butzibart13 27.08.2018, 14:29
3. Müll gegen Tourismus

Man sieht, am ehesten werden Leute für diese Thematik sensibilisiert, wenn zwei Umweltsünden aufeinander treffen: das Problem des ausufernden Plastikmülls, der dem Problem des ausufernden Tourismus an irgendwelchen Stränden seine Grenzen aufzeigt, wie es z. B. an Stränden in Bali, den Philippinen usw. in den Medien zu sehen war.

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sok1950 27.08.2018, 14:31
4. Seit Millionen von Jahren passen sich Lebewesen ihrer Umwelt an

und so werden die sich weiterentwickeln die z.B. Plastik als Nahrungsmittel nutzen können. Das Leben ist ungemein variabel.

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gula19 27.08.2018, 14:34
5. Einfache Lösung

Die Lösung ist ganz einfach: Niemand darf Plastik in die Landschaft, Flüsse oder ins Meer werfen. Drastische Strafen für jeden Umweltsünder, die wirklich abschrecken. Das würde sofort wirken.

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krautrockfreak 27.08.2018, 14:37
6. Das war doch jedem intelligenten Menschen vor 30 Jahren schon klar,

dass das so kommen wird?! Wer jemals in Afrika oder auch nur in Südeuropa war, und der nur halbwegs mit offenen Augen durch die Welt läuft, dem musste doch klar sein, dass das so kommen wird. In den meisten Ländern der Welt wird der Müll da abgeladen, wo man gerade geht und steht und eben nicht entsorgt. Und nun ist das Geheule groß. Ja, typisch Mensch, dumm bis zum Gehtnichtmehr. Aber die ach so intelligenten Politiker, die hätten was tun können (wenn sie denn gewollt hätten)....

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nenntmichishmael 27.08.2018, 15:08
7.

Drei Dinge sind nötig: Erziehung, Strafen und Verbote. Sonst ändert sich nichts. (Bin z.B. gerade im Urlaub in Peru. Die Ränder der Überlandstrassen sind gesäumt von Plastik - sogar im Naturschutzgebiet. Tonnenweise.) Es braucht ein umgreifendes Bewusstsein, Herstellungsverbote für die Industrie und Strafen für diejenigen, die ihren Müll ins Meer oder auf die Straße schmeißen. Und „der Staat“ muss natürlich für adäquate Müllsammlung sorgen.

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humble_opinion 27.08.2018, 15:12
8. Freiweilligkeit genügt leider nicht

Und schon höre ich wieder die Floskelogen von FDP, industrienahen Verbänden usw. "Verbote/Gesetze bringen nichts. Man muss auf Freiwilligkeit setzen und Anreize schaffen bla bla bla". Kann man doch Alles vergessen. Beispiel: Verknappung der weltweiten Ölreserven / Klimaveränderung bei gleichzeitig höchsten Verkaufszahlen für SUVs in Deutschland und anderen Ländern.

Leider setzt sich auch die Erkenntnis nicht durch bzw. scheitert am menschlichen Phlega, dass der Mensch Teil eines komplizierten und auch anfälligen Biosystems auf der Erde ist. Ich habe früher auch darüber gelacht, wenn sich "irgendwelche grünen Spinner" für den Erhalt der gepunkteten Lachsschaumforelle oder der schmallippigen Sumpfdotterunke eingesetzt haben. Inzwischen habe ich meine ignorante Haltung geändert.

~8 Milliarden Menschen, die weitgehend ohne Rücksicht auf Verluste plündern und brandschatzen sind einfach zu viel für unseren blauen Planeten. Einsichtsfähigkeit sehe ich leider nur bei einem geringen Teil der Bevölkerung, also müssen durchdachte Gesetze her, die im Zweifel auch finanziell weh tun oder mal ein paar Jahre Freiheit kosten dürfen.

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fatherted98 27.08.2018, 15:20
9. Gähn...

....die Lösungen für Deutschland sind schon seit Jahren bekannt...nur gemacht wird nix. Das Plastik nicht recyclebar ist, liegt an den unterschiedlichen Sorten. Würde man eine Plastiksorte vorschreiben...sprich...alle Joghurtbecher und Co. aus dem gleichen Materialmix....schon kann man alles recyclen und muss nicht verbrennen, verklappen oder deponieren....nur so verdienen halt die Hersteller mehr....und die mit ihnen verbandelte Politik....das alte Lied also....eine Hand wäscht die Andere.

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