Forum: Wirtschaft
Dieselaffäre: Die perfide Logik des VW-Konzerns
AFP

Volkswagen wehrt sich in der Dieselaffäre gegen Tausende Klagen. Ein brisanter Prozess offenbart die Taktik des Konzerns: Er schiebt die Schuld anderen zu.

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Baustellenliebhaber 29.06.2017, 06:52
1. naja

sich mit allen Mitteln zu verteidigen ist ja gut und schön, wird aber aus meiner Sicht nach hinten losgehen.
Die Fahrzeuge halten die Vorgaben nunmal nicht ein und das wird nicht besser nur weil man es geschafft vorher ein Amt genauso zu veräppeln wie den Kunden. Die Strategie halte ich für extrem schlecht.
Fakt ist doch, das KBY und die Kunden wurden vorsätzlich getäuscht....nicht mehr und nicht weniger!

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elizar 29.06.2017, 06:53
2. Danke VW!

Ihr (VW) erleichtert mir meine Entscheidung, wenn ich das nächste mal ein Auto kaufen werde: Ein VW wird es auf keinen Fall sein!

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kleinsteminderheit 29.06.2017, 06:54
3. Ist der Ruf erst ruiniert,

prozessiert es sich ganz ungeniert. VW würde notfalls wohl auch abstreiten, jemals selber Autos gebaut zu haben. Es ist aber auch denkwürdig, dass die Politik nichts tut, um den Bürgern zu einer Kompensation für den Betrugs zu verhelfen. Ich bin mal gespannt, ob der Bundesverkehrsminister zusieht, wie VW die Schuld auf das KBA abwälzt.

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mazzeltov 29.06.2017, 06:58
4. Kein Mitleid

Was sich beim jüngsten Skandal um den gleichen Abgasbetrug bei der VW-Tochter Porsche schon angedeutet hatte, zeigt sich hier deutlich: Volkswagen zeigt sich in keinster Weise schuldbewusst, geschweige denn reuig. Das sind schlechte Aussichten für eine erfolgreiche Resozialisation. Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um die per Haftbefehl in den USA gesuchten VW-Manager auszuliefern - und gleich noch ein paar neue, eigene Haftbefehle zu erlassen. Und die betrogenen Kunden zu entschädigen - selbstverständlich aus dem zu konfiszierenden, offensichtlich ja wohl mit krimineller Energie erworbenen Vermögen der VW-Manager.

Und warum das KBA nicht spätestens jetzt die Zulassung für alle Dieselfahrzeuge aus dem Haus Volkswagen plus angeschlossene Hersteller widerruft, ist mir ein Rätsel. Wer so uneinsichtig ist, hat keinerlei Mitleid oder Gnade verdient.

Und das gilt ebenso für alle, die jetzt noch einen Diesel aus dem Haus Volkswagen kaufen.

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Benjowi 29.06.2017, 06:59
5. Lächerlicher Ansatz!

Das ist schon eine lustige Auffassung vom Leben: Ein Betrüger, der mit erheblicher krimineller Energie zur Sache gegangen war, behauptet nun, der Staat hätte ihn von seinem Tun im Vorfeld abhalten müssen. Nichts gegen die Argumentation, denn wenn die Behörde und der zusträndige Minister das getan hätte, was ihre Pflicht gewesen wäre, wäre die deutsche Autoindustrie niecht in diese Lage gekommen. Nur der Betrug ging eindeutig von dem Konzern aus. Mit der vorgelegten Argumentationskette könnte sich im Übrigen jeder, der vor Gericht steht aus der Verantwortung stehlen: Der Staat hätte ihn halt vorher an seinen Taten hindern müssen.-Lächerlicher Ansatz!

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songreco 29.06.2017, 07:01
6. Wie kurzfristig ist das bitte gedacht?

Erst gab Herr Müller den Kunden die Schuld, dass man statt auf zukunftsträchtige Antriebsarten zu setzen eher rückständige zum Deutschen Nonplusultra verklärte. Jetzt gibt man dem KBA die Schuld, dass es den eigenen Betrug nicht aufgedeckt hat? Es geht hier nicht nur um ein paar Milliarden Strafen, sondern um den guten Ruf der Marke VW. Viel mehr noch hat der VW Konzern für die kurzfristige Gewinnmaximierung "Made in Germany" ins schlechte Licht gerückt.

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think-twice! 29.06.2017, 07:01
7. Warum kaufen die Kunden überhaupt noch VW?

ich war treuer VW Kunde, auch um den Industriestandort Deutschland zu unterstützen. Das ist vorbei. Weder VW noch die deutsche Politik verdienen Unterstützung, denn sie missachten den Bürger.

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gottseidank.de 29.06.2017, 07:02
8. Keine Gnade mit VW

Betrüger, korrupte Abzocker. Sie sollen an Ihrem Geschäftsgebaren zugrunde gehen.
Keine Gnade mit VW!

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songreco 29.06.2017, 07:02
9. Wie kurzfristig ist das bitte gedacht?

Erst gab Herr Müller den Kunden die Schuld, dass man statt auf zukunftsträchtige Antriebsarten zu setzen eher rückständige zum Deutschen Nonplusultra verklärte. Jetzt gibt man dem KBA die Schuld, dass es den eigenen Betrug nicht aufgedeckt hat? Es geht hier nicht nur um ein paar Milliarden Strafen, sondern um den guten Ruf der Marke VW. Viel mehr noch hat der VW Konzern für die kurzfristige Gewinnmaximierung "Made in Germany" ins schlechte Licht gerückt.

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