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Dieselskandal: Hinweise auf Auto-Kartell verdichten sich
DPA

Deutschlands Autokonzerne geraten im EU-Kartellverfahren noch stärker unter Druck. Neue Belege untermauern laut einem Medienbericht den Verdacht von Absprachen zwischen Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW.

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three-horses 11.09.2018, 19:03
30. Kommt nicht wieder vor.

Zitat von prjctdth
Für mich haben die deutschen selbsternannten Premium Hersteller eindeutig ihren Zauber verloren. Was können die nochmal, was man in Japan oder Korea nicht auch längst drauf hat??? Innovationen waren es jedenfalls nicht. Für mich als VW Kunden ein Schlag ins Gesicht, wenn man mir sagt, ich solle mir eben ein neues Auto (von VW!?!) kaufen!
Der Hyundai e-Kona ist die Kristall Kugel der Deutsche A-Industrie.
Die e-Kona teuer sollte die NCM 811 haben, die Herstellung stockt aber und beide bekommen die NCM 622. Die Germanen bekommen gar nichts. Somit kann die erste e-Kare made in Germany in etwa
zwei bis drei Jahren von Band rollen. Etwas besser ist der Daimler dran. Der chin. Investor kann vielleicht eine zweite Wahl der Battery
in China auftreiben. Fuer einen SUV reichen diese aber nicht aus.
Wenn sich aber die Deutsche A-Industrie zussammen tut und eine billige e-Kare um die 15 Tausend auf die Beine stellt, bekommen
andere Hersteller, wenn man die Forderung stoppt, echt Probleme.
Und die zwei Jahre werden ueberbrueckt. Ein Anfall von mir.
Kommt nicht wieder vor.

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tatsache2011 11.09.2018, 20:50
31. Prozessstrategie von VW Prozesse verlieren?

Zitat von marcaurel1957
Nö, Vergleiche sind Prozesstrategie und haben nichts mit Wertverlusten oder Anerkennung solche zu tun. Insgesamt waren es eine zweistellige Zahl von Vergleichen, meist für kleines Geld. ...
Welches Ziel hat die Prozessstrategie von VW, Prozesse zu verlieren?

Warum verlieren Sie vor dem OLG bzw. nehmen die Berufung zurück?
Obwohl sie im Recht sind ?
Die Zivilklagen sind massenweise erfolgreich,
denn VW wird zu Schadenersatz, usw. verurteilt.
VW hat diesen Prozess verloren. Warum nicht alle anderen auch, sobald sie vor OLG verhandelt werden?
[Zitat] "VW hatte Berufung eingelegt, hat die aber später zurückgenommen.
Das Verfahren war beim beim Oberlandesgericht Braunschweig unter dem Aktenzeichen: 7 U 17/17 anhängig.
Das Urteil des Landgerichts Braunschweig ist jetzt rechtskräftig.
VW hat die gesamten Kosten des Verfahrens in Höhe
von rund 13000 Euro zu tragen."

Richtig teuer sind verlorene Verfahren.

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ralle0507 11.09.2018, 22:02
32. Lieber marcaurel1957

Ich kann Ihnen sagen, wo ich als Verbraucher einen Schaden erlitten habe. Ich habe meinen 4 Jahre alten Golf Variant Diesel für 6500 € in Zahlung gegeben. 5000 bis 6000 € unter Normalwert. Und ich werde sicher nicht entschädigt

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ardbeg17 12.09.2018, 13:13
33.

Zitat von ralle0507
Ich kann Ihnen sagen, wo ich als Verbraucher einen Schaden erlitten habe. Ich habe meinen 4 Jahre alten Golf Variant Diesel für 6500 € in Zahlung gegeben. 5000 bis 6000 € unter Normalwert. Und ich werde sicher nicht entschädigt
Der Wertverlust ist schon erstaunlich. Ein Nachbar hat neulich seinen betagten Touran umgesetzt und sich gewundert, wieviel die gebrauchten VW-Diesel noch kosten. Hätte er mal ihre Telefonnummer gekannt...
Übrigens haben wir vor 10 Jahren einen gebrauchten Passat gekauft - damals waren Benziner und Diesel gebraucht ungefähr gleich teuer, die Diesel allerdings mit 20-30% höherer Laufleistung. Vor zwei Jahren stand derselbe Kauf an - an der Relation der Preise hatte sich nichts geändert. Nach ihrer Logik hätte der Benziner locker 3000€ teurer sein müssen, zumal deren Technik inzwischen ja auch deutlich aufwendiger ist.

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J.Corey 14.09.2018, 00:28
34.

Das ist nicht nur Betrug am Kunde, es ist Betrug an jedem und der Umwelt! Jeder der atmet hatte eigentlich weniger Schadstoffe einatmen müssen, wenn die nicht betrogen hätten. Die Folge davon sind Krankheiten und Todesfälle, die man leider nicht kausal zuordnen und beziffern kann - aber im Grundsatz wird den Zusammenhang wohl jeder erkennen. Dazu kommt dann noch die Schädigung der Umwelt, die sich auch auf alle auswirkt. die Konzerne sieh daher nicht nur Kunden entschädigen, sondern auch die entstandenen Schäden der Allgemeinheit umfassend und nachhaltig kompensieren müssen. Die Probleme der Anteilseigner sind mir gelinde gesagt egal, auch weil es sich da um große institutionelle Anleger handelt und darunter ja auch das Land Niedersachsen. Gesundheitliche und Umwelt-Schäden würde ich als höherwertig sehen, als entgangene Gewinne von ein paar Menschen. Aber leider gehen derartige Maßstäbe hierzulande schon lange nicht mehr.

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Thomas Schröter 18.09.2018, 12:05
35. Wer ochestrierte den freiwilligen kollektiven Suicid ?

Wenn sich eine ganze Branch freiwilig zum Suicid verabredet und das gesetzwidrige Verhalten von der Politik über Jahre so mitgetragen wird, das sich eine Kanzlerin persönlich in Kalifornien um Ausnahmen für die eigenen Konzerne bemüht, spricht das für einen Dritten der diesen Selbstmord orchestriert um am Ende zu obsiegen und die frei werdenden Ressourcen zu übernehmen.
Cui bono?

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