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Dieselskandal: Mehr als 81.000 VW-Kunden schließen sich Klage an
REUTERS

Für eine Sammelklage gegen VW braucht es mindestens 50 Betroffene. Inzwischen haben sich bereits mehr als 81.000 Käufer eines vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeugs beim Klageregister angemeldet.

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thpohl 06.12.2018, 13:42
1. Dieselbesitzer mit Software-Update dürfen sich nicht anschließen

Ich selber bin Besitzer eines Golf TDI. Nach Aufforderung durch das Kraftfahrtbundesamt wurde an diesem Diesel das Softwareupdate durchgeführt. Aufgrund dieses Updates darf ich mich nicht mehr der Musterfeststellungsklage anschließen. Warum eigentlich nicht? Ich bin ja trotzdem durch Fahrverbote betroffen, weil diese Updates den Diesel ja nur unwesentlich sauberer machen.

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nn280 06.12.2018, 14:13
2. Die Klage wird in Deutschland

keinerlei Aussicht auf Erfolg haben. Es war nur "Schummelsoftware", die zum Einsatz kam. (So etwas macht man nicht!) Wir sind nicht die USA. Da klappt das ohne Klage und VW zahlt mal eben 17 Milliarden Dollar.
Ginge das hier auch, wäre der Konzern pleite! (und die vielen Arbeitsplätze?) Die Anstifter sitzen in Österreich und können nicht belangt werden.
Ergo: es wird das bekannte Wischi-Waschi-Urteil geben, nachdem mindestens zwei Jahre verhandelt wird. (ohne Berufung und Revision) VW wird unbeschadet aus der Sache herauskommen, ist es doch unser Vorzeigeunternehmen. In der Zwischenzeit werden viele. Fahrzeuge der Kläger an der Lebensgrenze ihrer Nutzungszeit angekommen sein. Nun denn!

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spon_2937981 06.12.2018, 14:20
3. @thpohl #1

Auszug aus adac-Seite:

Wichtig!Ergibt die Abfrage, dass ihr Fahrzeug bereits überarbeitet wurde bzw. ein Update erhalten hat, dann können Sie sich trotzdem der Musterfeststellungsklage anschließen. Maßgeblich ist, dass Ihr Fahrzeug ursprünglich mit der 'Schummel-Software' ausgerüstet war.

Quelle:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasskandal-rechte/betroffenheits-abfrage-klage/

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nsiggelkow 06.12.2018, 14:30
4. Betriebserlaubnis

VW beruft sich darauf, dass die Fahrzeuge technisch genehmigt sind, Eigentlich sollte doch aber die Betriebserlaubnis erlöschen wenn das Fahrzeug nicht den ausgewiesenen Daten entspricht, so aehnlich wird doch zumindest verfahren wenn nachträglich nicht eingetragene Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden. Das wuerde dann auch die Forderungen nach Entschaedigung vereinfachen und verhindern, dass die Fahrzeuge nach dem Umtausch ohne Veränderungen dem Markt wieder zugefuehrt werden

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Realist111 06.12.2018, 14:33
5. Wer sagt denn so was???

Zitat von thpohl
Ich selber bin Besitzer eines Golf TDI. Nach Aufforderung durch das Kraftfahrtbundesamt wurde an diesem Diesel das Softwareupdate durchgeführt. Aufgrund dieses Updates darf ich mich nicht mehr der Musterfeststellungsklage anschließen. Warum eigentlich nicht? Ich bin ja trotzdem durch Fahrverbote betroffen, weil diese Updates den Diesel ja nur unwesentlich sauberer machen.
Lassen Sie sich anwaltlich informieren!

Mir liegt von der Kanzlei, die in die Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Bundesverband eingebunden ist, u. a. folgende Auskunft schriftlich vor:

"Da die Software-Updates durch den Staat erzwungen werden, sehen die Gerichte darin keine freiwillige Handlung im Sinne einer akzeptierten Nachbesserung. Die Ansprüche bleiben daher auch nach dem Update bestehen."

Übrigens, werte SPON-Redakteure: Es gibt in Deutschland nach wie vor keine "Sammelklage" - das sollte sich eigentlich inzwischen herum gesprochen haben ...

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Realist111 06.12.2018, 14:38
6. ???

Zitat von nn280
keinerlei Aussicht auf Erfolg haben. Es war nur "Schummelsoftware", die zum Einsatz kam. (So etwas macht man nicht!) Wir sind nicht die USA. Da klappt das ohne Klage und VW zahlt mal eben 17 Milliarden Dollar. Ginge das hier auch, wäre der Konzern pleite! (und die vielen Arbeitsplätze?) Die Anstifter sitzen in Österreich und können nicht belangt werden. Ergo: es wird das bekannte Wischi-Waschi-Urteil geben, nachdem mindestens zwei Jahre verhandelt wird. (ohne Berufung und Revision) VW wird unbeschadet aus der Sache herauskommen, ist es doch unser Vorzeigeunternehmen. In der Zwischenzeit werden viele. Fahrzeuge der Kläger an der Lebensgrenze ihrer Nutzungszeit angekommen sein. Nun denn!
... wäre der Konzern pleite ...

Wie kommen Sie denn darauf?

Bei 100.000 Geschädigten (Beispiel), die sich der Klage anschließen, würde am Ende nicht mal 1 Milliarde gezahlt. Davon soll "der Konzern pleite gehen", wenn, wie Sie selber schreiben, VW in den USA "mal eben 17 Milliarden" raus haut???

Die Aktionäre würden etwas weniger verdienen - na und?

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MartinHa 06.12.2018, 14:41
7.

Zitat von thpohl
Ich selber bin Besitzer eines Golf TDI. Nach Aufforderung durch das Kraftfahrtbundesamt wurde an diesem Diesel das Softwareupdate durchgeführt. Aufgrund dieses Updates darf ich mich nicht mehr der Musterfeststellungsklage anschließen. Warum eigentlich nicht? Ich bin ja trotzdem durch Fahrverbote betroffen, weil diese Updates den Diesel ja nur unwesentlich sauberer machen.
Wer behauptet das? Auf der Seite des vzbv steht doch ganz klar, dass ein erfolgtes Software-Update nichts daran ändert, dass man bei der Klage mitmacht.

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syt 06.12.2018, 15:09
8. Naja,wir werden sehen,

was daraus wird. Und selbst wenn VW das Fahrzeug zurück kauft,dann würde ein Schwacke Preis ermittelt,wie viel das Fahrzeug noch an Wert hat. Da tränen einem auch die Augen .

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ardbeg17 06.12.2018, 15:18
9. @Realist 111

"Lassen Sie sich anwaltlich informieren! Mir liegt von der Kanzlei, die in die Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Bundesverband eingebunden ist, u. a. folgende Auskunft schriftlich vor: "Da die Software-Updates durch den Staat erzwungen werden, sehen die Gerichte darin keine freiwillige Handlung im Sinne einer akzeptierten Nachbesserung. Die Ansprüche bleiben daher auch nach dem Update bestehen."(...)"
Eigenartige Argumentation. Getäuscht wurde das KBA, und das hätte vermutlich die Autos direkt stilllegen können (wie z.B. die betroffenen Mercedes und Opel auch). Die Fahrzeuge hatten jedoch eine befristete Betriebserlaubnis behalten und nach dem update eine unbefristete. Sie sind also genauso einsatzfähig wie alle anderen auch. Wozu man VW allerdings verdonnern sollte, ist eine erweiterte Gewährleistung für entsprechende Motorschäden (z.B. AGR-Ventil und DPF für 5 Jahre oder 200000 km).

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