Forum: Wirtschaft
Drohende Klage gegen Munich Re: Sex-Party bei Ergo holt Mutterkonzern ein

Die Sex-Party der Ergo-Versicherung*bereitet dem Mutterkonzern Munich Re Ärger.*Es drohen Aktionärsklagen, weil der Konzernchef falsche Aussagen zu der pikanten Geschichte gemacht haben soll.**Die Versicherung*überprüft*zudem Hinweise*auf*weitere*schlüpfrige Veranstaltungen.

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pressemelders 22.06.2011, 13:29
1. hmmm

"engagiert und auch bezahlt"

skandalös wäre es, wenn sie nicht bezahlt worden wären.

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querollo 22.06.2011, 13:47
2. präzise

Nie ist der Ausdruck "ausführendes Organ" treffender verwendet worden. Ganz herzlichen Dank dafür!

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Fritz II 22.06.2011, 13:47
3. Ob die

besten Versicherungsaufschwatzer nun ein Kaffeeservice oder eine Gang-Bang-Party als Incentive erhalten ... wo ist das Problem? Muss man ja nicht annehmen oder vorher maulen.

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leser_81 22.06.2011, 13:52
4. Sex Parties

Meine Güte !!!

Aus den meisten männlichen Kritikern spricht wohl nur der pure Neid dass Sie nicht auch auf den Sex Parties waren.

Ok, Geld wurde mal auf eine etwas sagen wir mal ... schlüpfrige Art verschwendet aber wo wird denn überall noch viel viel mehr Geld aus dem Fenster geschmissen.

Gönnen wir doch den Herrn doch mal eine etwas andere Art der Motivation und fangen nicht an hier die Moralapostel zu spielen.

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Atheist_Crusader 22.06.2011, 14:01
5. ...

Zitat von Fritz II
besten Versicherungsaufschwatzer nun ein Kaffeeservice oder eine Gang-Bang-Party als Incentive erhalten ... wo ist das Problem? Muss man ja nicht annehmen oder vorher maulen.
Eben. Und das Geld kommt eh aus der gleichen Quelle. Die Kunden bezahlen nichts, was sie nicht ohnehin bezahlen würden.

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Betta 22.06.2011, 14:06
6. Mein Gott..

..was für ein Sommerlochthema, als wenns nichts Wichtigeres gebe.

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adam@sigavest.de 22.06.2011, 14:07
7. Sex-Party

Eine interessante Angelegenheit.
Kommt die Klage zustande und wird auch noch gewonnen,
dann können die Aktionäre der meisten DAX Unternehmen dies anschließend gleich auch tun. Nun es gibt Unterschiede zwischen den einzelenen Branchen. Es wird sicherlich nicht immer so plump organisiert wie bei der Münchner Rück.
Es gibt jedoch grundsätzlich interne Konten, bei denen es sich lohnen würde die Mittelverwendung zu prüfen. Es wäre ein EINFACHES dies auch umzusetzen, aber wer von den oberen Finanzpolitikern oder von den Wirtschaftsprüfern will das schon? Denkt man an VW weiss man doch sofort was ich meine oder? Dies ist doch keine Ausnahme, dies ist doch die Regel. Entweder die Aktionäre wehren sich oder es ändert sich nichts. Die Gesetze helfen doch nicht wirklich weiter
bei dieser MÄNNERGESELLSCHAFT. Ach ja da ist ja noch Frau van da Leyen, was hat hat diese noch mal gefordert? Ja dann
würde sich natürlich auch etwas ändern.

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keinschwabe 22.06.2011, 14:08
8. Nö, kein Neid....

Zitat von leser_81
Meine Güte !!! Aus den meisten männlichen Kritikern spricht wohl nur der pure Neid dass Sie nicht auch auf den Sex Parties waren. Ok, Geld wurde mal auf eine etwas sagen wir mal ... schlüpfrige Art verschwendet aber wo wird denn überall noch viel viel mehr Geld aus dem Fenster geschmissen. Gönnen wir doch den Herrn doch mal eine etwas andere Art der Motivation und fangen nicht an hier die Moralapostel zu spielen.
Solche "Spielchen" sind doch leider recht häufig und doch schon Gang und Gäbe....und von der Steuer kann man das auch noch absetzen. (gewollt?)
Gut, die Drückerkolonnen von der Humbug-Mülleimer sind ein Gewöhnungsbedürftiges Völkchen, aber man muss dort auch nichts abschliessen. Andere machten es auch schon vor - war da mal nicht was mit VW und Herrn Hartz....? Denen gehts heute auch wieder gut! Wenn so eine Tour schon im SPON gebracht wird, frage ich mich doch, wie unsere "Volksvertreter damit umgehen, wenn sie für lau ein iPad bekommen wenn sie nur MdB sind? Wie stimmen die Mitglieder des Bundestages dann mal für oder gegen Apple?

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querollo 22.06.2011, 14:12
9. Probleme

Zitat von Fritz II
besten Versicherungsaufschwatzer nun ein Kaffeeservice oder eine Gang-Bang-Party als Incentive erhalten ... wo ist das Problem? Muss man ja nicht annehmen oder vorher maulen.
Das Problem, mein Bester, besteht darin, dass es gesellschaftliche Übereinkünfte gibt. Dazu gehört z.B. eheliche Treue und Respekt. Dazu gehört auch, dass man Menschen nicht in eine Situation bringt, in der sie durch Gruppendruck gezwungen sind, gegen diese Konventionen - und evtl. sogar bestehende Gesetze - zu verstoßen.

Das Problem besteht in dem Bild, das diese Firma offenbar von ihren Angestellten hat. Die Männer brünftige Idioten, die nur mit dem Schwanz denken, die Frauen so untüchtig, dass man sie bei der Konzeption von Incentives nicht einmal berücksichtigen müsste. Ich würde da sofort kündigen.

Ein Problem könnten auch die Versicherungskunden damit haben, dass ihr Geld lieber in Orgien als in Dienstleistungen investiert wird.

Und wenn Sie kein Problem mit all dem haben, dann haben Sie echt ein Problem - sag ich mal so.

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