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Drohnen-Test bei der Post: Vom Himmel hoch
dpa

Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit testet die Deutsche Post eine neue Art der Paketzustellung: An Stelle von Menschen könnten in der Zukunft Drohnen die Sendungen ausliefern. Noch sind die Flugmaschinen in Deutschland aber kaum einsetzbar.

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ediart 09.12.2013, 17:09
1. Zukunft

hat begonnen, der Himmel voll mit Drohnen die ihre Pakete in den Vorgärten absetzen, das Tag für Tag. Nachts geht das natürlich auch. Die Hunde haben dann nichts mehr zum Beißen und werden verängstigt winselnd Schutz suchen.

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opogog 09.12.2013, 17:17
2. Das wird doch nichts!!!

Weder bei Amazon noch bei der Post.

Jetzt nicht weils "noch" von Gesetzgeber her verboten ist sonder aus folgenden Gründen:

1. Wie wird sichergestellt das die Lieferung in einem Mietshaus auch den Richtigen erreicht?
Kontroliert die Drohne den Ausweis und gibt das Paket nur gegen korrekte Unterschrift oder Fingerabdruck ab?

2. Nicht Zuhause, was passiert dann?
Legt die Drohne das Paket einfach ab? Klingelt es 3 Mal, oder fragt das Teil beim Nachbarn, oder klebt es den Gelbe Zettel an die Tür?

3. Regen und schlechtes Wetter.
Im Herbst, Winter und Frühling, wen es länger mal ein paar Tage hintereinader regent oder sehr windig ist können die Dinger doch eh nicht fliegen.
Nicht jetzt und auch in 20 Jahren nicht.
Was passiert eigentlich wenn mal plötzlich ein Sommergewitter hereinbricht?
Teilweise dauert es ja nur Minuten bis es knallt.
Drohne weg, Lieferung weg.

Soll die Post mal machen und Amazon auch.

Ich geh eh lieber in den Laden und kauf mir meine Sachen da, zu viele zu schlechte Erfahrungen gemacht.

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rot 09.12.2013, 17:19
3. Magnolia?

"Eine Drohne wird nicht krank ",- das wage ich denn doch zu bezweifeln. Wahrscheinlich kann schon ein kräftiger Windstoß oder eine unachtsame Amsel den Unsinn außer Takt bringen. Was soll das auch geben wenn in Ballungszentren und nur dort würde sich vermutlich die aufwendige Logistik überhaupt rechnen, über den Köpfen der Bewohner ein dichtes Gewusele von hin und her jagendem Elektronik-Schrott sich breit macht?
Kein besonders beruhigender Gedanke!
Schon aus Gründen der Sicherheit geht das gar nicht, weil unten eben nicht Computer und Roboter wohnen sondern Menschen,- und die reagieren mit plötzlichem Ableben, wenn ihnen Metallteile und Kilo-schwere Pakete auf den Kopf fallen, auch wenn's dann als zugestellt gilt. -Aber eigentlich muss man sich über den Unsinn keine grauen Haare wachsen lassen,- das wird's so wenig geben wie die fliegenden Autos der 60 Jahre.

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acitapple 09.12.2013, 17:22
4.

na hoppla. als amazon dergleichen letzte woche ankündigte waren sofort die ganze blicker zur stelle, die uns erzählten, dass die lieferdrohnen nur dem zwecke der überwachung und tötung deutscher bürger dienten. die drohnen der post sind also die lieben, die nur liefern wollen ? naja, der abend ist noch jung...

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Jan B. 09.12.2013, 17:26
5.

Zitat von opogog
Weder bei Amazon noch bei der Post. Jetzt nicht weils "noch" von Gesetzgeber her verboten ist sonder aus folgenden Gründen: 1. Wie wird sichergestellt das die Lieferung in einem Mietshaus auch den Richtigen erreicht? Kontroliert die Drohne den Ausweis und gibt das Paket nur gegen korrekte Unterschrift oder Fingerabdruck ab? 2. Nicht Zuhause, was passiert dann? Legt die Drohne das Paket einfach ab? Klingelt es 3 Mal, oder fragt das Teil beim Nachbarn, oder klebt es den Gelbe Zettel an die Tür? 3. Regen und schlechtes Wetter. Im Herbst, Winter und Frühling, wen es länger mal ein paar Tage hintereinader regent oder sehr windig ist können die Dinger doch eh nicht fliegen. Nicht jetzt und auch in 20 Jahren nicht. Was passiert eigentlich wenn mal plötzlich ein Sommergewitter hereinbricht? Teilweise dauert es ja nur Minuten bis es knallt. Drohne weg, Lieferung weg.
Was passiert eigentlich, wenn ich der vor mir schwebenden Drone eins überbrate und sie auf den Boden der Tatsachen zurückhole? Ich könnte mir gut vorstellen, dass da einige Dronen verloren gehen würden.

Außerdem stelle ich mir das gerade bei einem Mietshaus mit verschlossener Tür lustig vor. Selbst wenn die Drone in der Lage wäre, die Klingel zu betätigen (die gerade bei älteren Häusern gern mal im verwinkelten Hauseingang angebracht sind), kann sie sich dann auch an der Gegensprechanlage identifizieren?

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karlaschnikow 09.12.2013, 17:28
6. Super Idee;)

So eine Drohne möchte ich schon lange haben!
Die Anleitung zum entfernen der Sender gibt's bestimmt bald im Netz.

Freu mich!

Karl

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Kamillo 09.12.2013, 17:30
7.

Die Gedanken von opogog hatte ich auch, aber es gibt noch weitere Einwände.

Solche Flugdrohnen sind nicht unkaputtbar, können also auch "krank" werden, könnten also auch irgendwo zwischen Post und Empfänger abstürzen. Was ist dann mit der Paketsendung, verloren?

Was passiert wenn die Drohnen unterwegs von Dieben abgefangen werden? Ein großes Netz reicht, oder einen Fußball zielgerecht eingesetzt. Können sich die Drohnen wehren? (Ja, mit den scharfkantigen Propellern!)

Wie sieht es mit Verletzungsgefahr von Passanten durch die Drohnen aus, immerhin rotieren da 4-5 scharfkantige Propeller!

Wieviele Drohnen werden überhaupt gebraucht, um einen Transporter für die "letzte Meile" zu ersetzen?

Was ist mit den eingesparten Niedrigslohn-Arbeitsplätzen der Zusteller? Finanziert die Post dann deren Hartz IV Kosten?

usw.

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spmc-12222573921399 09.12.2013, 17:35
8. ob die Drone..

..dann auch einfach eine Benachrichtigung in den Briefkasten wirft? "Konnte heute nicht zugestellt werden" wie das die Postzusteller gerne machen, wenn sie es eilig haben, obwohl den ganzen Tag jemand zu Hause war? Sollten sich mal lieber um ihren Kundenservice kümmern! Der ist sehr im Argen!

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soulsearcher 09.12.2013, 17:37
9. Das gibt Ärger!

Ich betreibe ein Kleingewerbe mit dem Gegenstand, Luftbilder und -videos mit einer Drohne anzubieten. Die Restriktionen der Behörde (Berlin/Brandenburg) sind derart heftig, dass sie annähernd einem Berufsverbot gleichkommen. Ich werde sehr gespannt verfolgen, wie sich die selben Behörden bei Projekten von Post AG, Amazon u.s.w. verhalten werden. Sollten sie es leichter haben als ich kleiner Krauter, dann geht's zum Anwalt und wenn's sein muss auch bis zum BGH.

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