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E-Autos: EU-Kommission will europäische Batteriefabriken fördern
DPA

Autobauer und Zulieferer sollen in Europa große Batteriefabriken hochziehen, fordert die EU-Kommission. Nur so könnten europäische Hersteller sicherstellen, dass auch sie stets Zugriff auf die aktuellste Technik haben.

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zeichenkette 12.02.2018, 20:41
1. Ja dann...

Ist genauso wie damals mit Siemens: Die haben ja ihre gut aufgestellte Handy-Branche aufgegeben, weil sich damit angeblich kein Geld verdienen ließe und der Markt so unberechenbar sei. Und ein paar Jahre später haben Apple und Google damit unzählige Milliarden verdient und den unberechenbaren Markt berechenbar gemacht, indem sie ihn einfach in beide Hände genommen haben. Genau dasselbe tun gerade die deutschen Autohersteller bzw. tun es gerade nicht. Dieses verdammte Land ist nur noch sein eigenes Gespenst und verdient alles, was ihm widerfahren wird. Denn die Bevölkerung ist auch nicht besser, die können auch nur meckern und sich sträuben und sich wünschen, dass alles so bleibt wie es in ihren Träumen einmal war.

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mit66jahren 12.02.2018, 20:44
2. Ein Geniestreich ist nötig und nicht Steuergeld Herr Machnik

Die wirtschaftliche Vernunft spricht gegen eine europäische Akkufertigung im großen Stil. BMW beispielsweise möchte vor der Errichtung eigener Batteriefabriken erst die nächste Akkugeneration abwarten. Technischer Fortschritt lässt sich nicht immer erzwingen, auch nicht mit dem Geld des Steuerzahlers. Manchmal ist ein Geniestreich nötig, um eine Hürde zu überwinden. Und ein solcher kann in einem stillen Kämmerchen passieren.

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betonklotz 12.02.2018, 20:48
3. Die Förderung sollen sie mal schön bleiben lassen

Wenn es sich lohnt werden die Hersteller schon von sich aus Fabriken bauen. Ansonsten läuft es nur darauf hinaus Steuergelder an Konzerne durchzureichen. Außerdem ist die Elektromobilität nicht das großs Ding, zu dem sie manche hochjubeln wollen. Da wo sie Sinn macht, nämlich im Kurzstreckensektor kommt das ganze schon von selbst ins rollen. Was die EU sinnvoll machen kann, ist einen regulatorischen Rahmen schaffen, also Normen für z.B. Stecker und sonstige technische Details.

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goethestrasse 12.02.2018, 20:59
4. von oben befohlener Wahnsinn

Ebenso wie die Energiewende. Bezahlen soll das undurchdachte System der Autofahrer. Dem werden keine Alternativen mehr bleiben. Wer schon im Umland der Städte nicht auf das Auto verzichten kann, ohne viel Zeit zu verlieren, der ist auf dem Land total aufgeschmissen. Die Energiebilanz und die Vefügbarkeit sowie Haltbarkeit von Elektrobatterien ist gruselig. Aber egal. Merkel will es so.

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tatsache2011 12.02.2018, 22:21
5. Lebensdauer

Zitat von goethestrasse
.... Die Energiebilanz und die Vefügbarkeit sowie Haltbarkeit von Elektrobatterien ist gruselig. Aber egal. Merkel will es so.
Haben Sie Belege?
Die Batterien halten 8 Jahre, sagen die E-Auto-Hersteller
Dann haben sie noch 80% und werden als stationäre Batterien für PHotovoltaik im Haus eingesetzt.

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felisconcolor 13.02.2018, 00:12
6. Der

ADAC sollte sich schon mal mit genügend Kleinlastern eindecken. Dicken Generator an Bord und Schnellladeelektronik. Denn was nutzen die vielen Akkus (keine Batterien!!!) wenn keine Infrastruktur da ist um sie zu laden. Es wird das gleiche Spiel wie mit dem Breitbandausbau. Wie war da nochmal das Ziel? 2025? Wie lange dauert dann der Ausbau mit Ladestationen? Ich prognostiziere mal 2050. Elektroautos sind ein echt geiler Scheiss. Gebe ich offen zu. Aber bis das wirklich funktioniert habe ich wohl Aufgrund meines hohen Alters den Lappen freiwillig abgegeben.

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10kwh 13.02.2018, 00:14
7. 3 Dinge

Gleich drei Dinge habe ich hier gelesen, die mal wieder hinten und vorne nicht passen.
1. Batterien und Zellen werden durcheinander gewürfelt. Zellen werden in Batterien verbaut. Deshalb ist es wichtiger, Zellen zu entwickeln, darin steckt das Know How und nicht in den Batterien.
2. Asien hat "starke Wettbewerbsvorteile", was soll diese Aussage? Gerade deswegen müssen wir endlich aufwachen, sonst treiben uns die Asiaten in den wirtschaftlichen Ruin.
3. Ein Kommentar, Batterien seien nicht lange haltbar. Das geistert noch immer in den Köpfen der Menschen herum. Die Lithium Ionen Zellen in den Autos werden die Autos überleben. Reichweiten von bis zu einer Million km sind machbar, auch über viele Jahre hinweg. Zwar lässt die Reichweite mit dem Alter nach, aber das ist normaler Verschleiß, wie bei anderen Sachen auch.

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Miere 13.02.2018, 03:45
8. Das fällt ihnen gut 20 Jahre verspätet ein.

Aber vielleicht besser spät als nie.

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kenterziege 13.02.2018, 03:50
9. Man kann es nicht fassen, wofür Steuermittel....

....sinnlos verbraten werden. Das ist schlimmer, als bei Honeckers Chip-Fabrik in Dresden, die auch immer für immenses Geld 10 Jahre hinter der Weltentwicklung hinterher waren.
Wir haben Milliardenschwere Konzerne in Deutschland, die die künftige Mobilität abschätzen können müssten. Die EU ist ein politisch dominierter Bürokratenhaufen, der nur Gelder dort hingibt, wo eine gewisse Klientel zu bedienen ist. Ich denke nur an Gallileo. Was ist daraus nach 20 Jahren geworden?
Da wollen dann immer Länder mitwirken, die eher für gutes Essen, guten Wein und leichtes Leben - nicht aber für High-Tech bekannt sind. Im Grunde geht es bei allen diesen Projekten um mehr oder weniger versteckte Finanztransfers. Im Übrigen: Wo soll das Ganze Kobalt und das ganze Lithium für die Batterien denn herkommen?
Kinderarbeit im Kongo unter Aufsicht von Söldnern für Kobalt. Schöne neue Welt!

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