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Einkaufsbummel mit der App: Scannen statt schleppen: Wie die Otto-Tochter Bonprix das
bon prix

Einkaufen im Laden nur per Smartphone: So will der Modehändler Bonprix Online- und Offline-Welt verbinden. Doch wollen die Kunden das auch? Einzelne Ideen sind bei anderen Unternehmen bereits gefloppt.

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Nonvaio01 12.02.2019, 12:47
1. gute Idee

und sollte auch klappen, mit dem online handel weiss man welche produckte kunden wollen, da hat man eh nur die top 350 im Laden

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globaluser 12.02.2019, 12:54
2. Amazon oder andere, vereinfachen das Einkaufserlebnis,

hier klingt das eher so, als wenn man es verkomplizieren würde. Ich sehe hier keine Ersparnis oder sonstige Verbesserung, in der Wertschöpfungskette.

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fatherted98 12.02.2019, 13:16
3. nö...

...das klingt weder attraktiv noch sinnvoll. Auch der Bon Prix Bestellvorgang ist nicht immer Kundenfreundlich. Insofern....wird das floppen....meiner Meinung nach.

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K. Larname 12.02.2019, 13:29
4. Projektgröße, Zeiträume, Machtwörte

Zur Artikelaussage "Andere sind damit schon gefloppt" ein wenig IT-Mittelstands-Alltag:

Projekte in dieser Liga sind groß, Umsetzungen komplex, Umsetzungs-Zeiträume lang, Kosten hoch.

Wenn am ANFANG einer Entscheidungsfindung "jemand" die Verantwortlichen überzeugen konnte (interne Bezeichnung im Schlechtfall ist "Vertriebler-Geschwalle"), dann rollt das Projekt an.

Häufig (Meistens? Fast immer?) haben die Entscheider, die die Gelder locker machen, kein oder nicht ausreichend KnowHow und müssen sich auf mehr oder weniger kompetente (und/oder mehr oder weniger auf den eigenen Vorteil bedachte) interne oder externe Beratung verlassen.

Je fortgeschrittener so ein Projekt nach X Monaten oder Jahren ist, umso schwerer fällt es, die Bremse reinzuhauen - wenn man es denn überhaupt noch kann.

Glauben se nich, was da insgesamt täglich an Geld "verbrannt" wird für Loss-Projekte, die mal als Win-Projekte angepriesen wurden.

Aber: Das erhöht immerhin die Kaufkraft aller am Projekt Verdienenden, das ist doch auch schon mal was :-)

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frenchie3 12.02.2019, 13:30
5. Das gibt es doch schon lange

Ich meine, daß man kein Personal mehr sieht. Find ich persönlich aus verschiedenen Gründen überhaupt nicht als sinnvolles Zwischendingens von Internet und vor Ort. Der einzige echte Vorteil für den Händler ist weniger Personal und für den Kunden daß sich die zusammenstehenden Verkäufer beim näherkommen nicht wegteleportieren

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birdie21 12.02.2019, 13:36
6. Problem mit den Retouren

Zitat von globaluser
Ich sehe hier keine Ersparnis oder sonstige Verbesserung, in der Wertschöpfungskette.
Soweit ich weiß ist das größte Problem im Onlinehandel die Masse an Retouren. Wenn ich das Kleidungsstück doch gleich anprobieren kann, reduzieren sich die Retouren deutlich (vorausgesetzt das Modell erweist sich als erfolgreich, so dass es bald auch eine BonPrix Filiale in meiner Nähe gibt.) Retouren könnte man aber auch reduzieren, indem beispielsweise eine Konfektionsgröße 44 überall gleich ausfällt und nicht wie jetzt, mal winzig, mal übergroß. Gibt es eigentlich auch DIN bei Kleidungsgrößen?

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kezia_BT 12.02.2019, 13:39
7. Vielleicht.....

vielleicht locken solche Spielereien den einen oder anderen Kunden an. Ich weiß aber ganz genau, daß ich (und viele andere) um derartige Läden einen Riesenbogen schlagen werden. Einkaufen heißt Anfassen, Prüfen, Reden, Schauen - und nicht aufs Smartphone starren. Wenn ich schnell und billig will - ordere ich online. Wenn ich einkaufen gehe, geht es um die Erfahrung mit der realen Welt. Punkten kann ein Laden, der eine freundliche Bedienung hat, die ihr Sortiment kennt, und der gute Qualität führt. Ein guter Laden hat vielleicht meine Größe nicht da, kann sie aber bestellen.
Fazit: Besser in Menschen (Fachverkäufer/innen) und Qualität (Herstellung ? Bio? Haltbarkeit? ) als in technische Spielereien

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erzengel1987 12.02.2019, 13:48
8. klingt interessant

Muss ich schon sagen. Also ausprobieren würde ich das ganze mal.
Aber es hört sich sehr arbeitsintensiv an. Die Verkäufer haben da einiges zu tun. Wenn jedem Kunden alles aussortiert wird und wieder zurückgeräumt wird das stell ich mir als sehr aufwändig vor. Die Personalkosten dürften dadurch auf alle fälle steigen. Außer natürlich man spart am Lohn... aber Verkäufer verdienen bereits nicht wirklich ein Vermögen.

Insgesamt bin ich also noch etwas skeptisch. Prinzipiell kann man dann auch wieder einen geschulten guten Verkäufer positionieren, der einem die passenden Sachen bringt. Da ist dann das Kunde Verkäufer Gespräch wieder gegeben und man fühlt sich beachtet. Die Technik macht den Einkauf sogar im Geschäft immer Anonymer.

Aber ich will es nicht schlechtreden es soll sich jetzt in der Realität bewähren

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Msc 12.02.2019, 13:53
9.

Wodurch profitiert der Onlinehandel gegenüber dem traditionellen Laden? Richtig, keine Läden. Keine Mieten, kein Verkaufspersonal, keine Wartung, kein Aufräumen und Saubermachen, keine Öffnungszeiten. Wieso man all diese Kosten jetzt wieder einführen will, um Profit zu steigern, erschließt sich mir nicht.

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