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Einst reichster Mann Russlands: Was aus Chodorkowskis Milliardenvermögen wurde
REUTERS

Michail Chodorkowski war einst der reichste Mann Russlands. Sein Vermögen wurde auf acht Milliarden Dollar geschätzt. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis ist unklar, wie viel davon geblieben ist.

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GoBenn 21.12.2013, 13:36
1.

Klingt sie eine Heldengeschichte, nur eine kleiner Nebensatz deutet was anderes an: "Die Kontrolle über den Ölkonzern erlangte er im Zuge einer dubiosen Privatisierung, bei der Insider die Anteile des Unternehmens zu Schleuderpreisen erwarben."

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peterlep 21.12.2013, 13:39
2. Wie weiss ist seine Weste?

Es wird immer so getan, als wäre ein völlig unbescholtener Bürger von der Strasse weg verhaftet worden. Wer in dieser Zeit Geschäfte gemacht hat, wäre wohl kaum soweit gekommen, ohne selber Dreck am Stecken zu haben. Eine etwas einseitige Berichterstattung. Wie immer bei Spon - die Guten gegen die Bösen - wie im Film hier.

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a.j.q. 21.12.2013, 13:41
3.

Dieses "wichtige Frage" ist gar kein Problem, denn wenn wir uns darauf einigen, daß 0,5% wenig sei, dann bleiben ihm bescheidene 40mio. Keine Angst die Damen und Herren Spindoktoren: Der Mann ist kein Hungerleider.

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wolfi55 21.12.2013, 13:42
4. Und wenn es keine Milliarden mehr sind, ...

so sind ihm sicher einige Milliönchen in der Schweiz und britischen Kanalinseln verblieben. Das einzige was sein kann, dass da einige zittern, die sich daran vergriffen haben.

Ich würde fast wetten, dass es auch eine Villa in Baden-Baden gibt.

Es gibt in Deutschland sicherlich viele Leute, die weniger Geld haben wie er.

Und mal ehrlich, wenn er auch vielleicht für vorgeschobene Straftaten angeklagt wurde, die Strafe saß er mit Sicherheit nicht zu Unrecht ab. Es traf keinen Unschuldigen, der da im Straflager war.

Mitleid war da schon immer fehl am Platz. Und jeder weiß, dass Russland ein Land mit eigenwilliger Rechtsauslegung ist.

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henry-t 21.12.2013, 13:45
5. Da wird sicher noch was auf geheimen Konten liegen.

Wer so einen Aufstieg hinlegt hat, wird sein Geld sicher nicht auf einem russischen Sparbuch gelagert haben.
Genschman wird sich sicherlich auch nicht aus reiner Menschenliebe für die Begnadigung engagiert haben.
Geld regiert die Welt, und Chodorkowski wird davon noch reichlich auf westlichen Banken gebunkert haben.
Wäre er nach der Ausreise bettelarm, würde sich kein Mensch für ihn interessieren.

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robert.c.jesse 21.12.2013, 13:45
6. Der

Ergaunertes Vermögen aus den Wirren des Zusammenbruchs der einstigen Sowjetunion unter der Führung eines Alkoholikers, wird mit Sondervisum und Hohen Empfang geehrt. Tja ihr lieben "Kleine Leute", Moral & Anstand ist was für Euch und wird NICHT belohnt. Wir schaffen die Realität and die ihr glauben müsst. Basta!

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juerler@saxonia.net 21.12.2013, 13:46
7. politischer Häftling

Zitat von sysop
Michail Chodorkowski war einst der reichste Mann Russlands. Sein Vermögen wurde auf acht Milliarden Dollar geschätzt. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis ist unklar, wie viel davon geblieben ist.
Soweit mir bekannt ist hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte in seiner Entscheidung die Verurteilung von Chodorkowski nicht als "politisch motiviert" eingestuft.
Selbst solche Entscheidungen scheinen in der Berichterstattung eine Rolle zu spielen.
Nach meiner Meinung ist die Berichterstattung politisch motiviert.
gestern alle Medien " er trifft seine krebskranke Mutter in Deutschland"
leider war Sie garnicht mehr in Deutschland! Soviel zu den Medien und dem Wahrheitsgehalt sowie Recherche über Veröffentlichungen.
Übrigens ein Beispiel von vielen.

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BBTurpin 21.12.2013, 13:46
8. Eine typisch russische Geschichte ...

Vom Tellerwäscher zum Milliardär, sozusagen.
"Das Startkapital hatte sich der Jungunternehmer durch den Verkauf von Computern zusammengespart." Wohlgemerkt, das Startkapital für seine Bank, die er mit sechsundzwanzig Jahren gründete ... süß. So also wird man Bankster. Und wird so etwas von Journalisten hinterfragt? Nein, doch nicht bei einem verfolgten, russischen Freiheitskämpfer und (Ex?) Milliardär.

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smst0123 21.12.2013, 13:47
9. Was die Überschrift ankündigt...

... gibt der Artikel überhaupt nicht her. Toller Beitrag, danke dafür.

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