Forum: Wirtschaft
Elektroantrieb: Die überforderte Zukunft
Tom Grünweg

Seit der Abgasaffäre und der Debatte um Diesel-Fahrverbote gilt der Umstieg auf den Elektroantrieb als dringlich. Die neue Technologie kann die Erwartungen allerdings noch nicht einmal ansatzweise erfüllen.

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René Lachmann 11.08.2017, 11:35
1. Jeder spricht nur von der Batterie...

Warum wird die Brennstoffzellentechnologie nicht intensiver beleuchtet? In der Politik und Presse scheint sie keine Rolle zu spielen.... dabei hat Hyundai mit dem
ix35 Fuel Cell sogar schon ein Serienprodukt im Porfolio. Nur keiner merkt es, dass es Alternativen zur schlechten Akkutechnik und zum noch schlechteren Verbrennungsmotor gibt.

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seinedurchlaucht 11.08.2017, 11:36
2. Guter Artikel

Dass das E-Auto wirklich besser, dh umweltfreundlicher ist, davon bin ich nicht restlos überzeugt. Zumal der Strom in Deutschland mit Kohlekraftwerken erzeugt wird.

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kritischer-spiegelleser 11.08.2017, 11:36
3. Elektro-Antrieb?

Da weiß doch noch niemand ob das wirklich die Zukunft ist. Da sollte man erst einmal darauf bestehen, dass die Automobilindustrie die zugesagten Werte einhält. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen! Und wenn dann auch Taxen und Busse und Bahn und Schiffe sauber sind kann man weitersehen!

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matthias089 11.08.2017, 11:39
4. Eine Weltreise als Maß der Dinge?

Wer macht schon eine Weltreise mit dem Auto, wenn die durschnittlich zurückgelegte Distanz unter 5 km ist. Das das Automobil in seiner jetzigen Form zu den Dinosaurieren gehört liegt nicht nur am Motor. Die Städte ersticken im Stau, Abgasen, Lärm und Parkplatznot. Auf dem Land lässt sich der Unterhalt der Straßen nicht mehr finanzieren. 100 Jahre automobiles Wettrüsten findet langsam sein Ende. Es gab Angang des 20. Jahrhundert in vielen deutschen Städten ein besseres Verlehrsnetz als heute! Bis man gedacht hat man muss die Stadt an das Automobil anpassen. Der Verbot der Verbrenner ist übrigens nicht der Todesstoß der deutschen Automobilindustrie, sondern das selbstfahrende Auto.

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Freidenker10 11.08.2017, 11:39
5.

Alle wissen seit 30 oder mehr jahren das Öl endlich ist und die Luft verpestet! Warum hat man nicht mehr nach alternativen Antriebsmodellen geforscht? Ob Wasserstoff oder elektro, alles scheint irgendwie noch in den Kinderschuhen zu stecken. Auch gibt es so gut wie keine Ladeinfrastruktur, so dass Elektromobilität z.Z. sowieso nur für Hausbesitzer mit Ladestation in Frage kommt. Unsere Regierung schützt sogar jetzt noch die ollen Dieselkisten und ermöglicht der Autoindustrie dadurch das vollständige Verpennen in neue Antriebe! Zukunftsorientiertes Handeln sieht jedenfalls anders aus... Aber gut, man hat jahrelang das Know How nach China exportiert und jetzt ziehen die uns halt ab, selbst Schuld!

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Listkaefer 11.08.2017, 11:42
6. Und schon wieder wird ...

... hier Tesla positiv erwähnt. Die haben noch nie schwarze Zahlen gehabt, aber einen pausenlos Wind machenden Chef. Wetten, dass diese Seifenblase in weniger als 2 Jahren platzt?

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fundador 11.08.2017, 11:43
7. Nicht jeden Hype mitmachen...

Danke für den Artikel, der auch auf die ökologischen Schwächen der E-Autos hinweist. Da ist mein Gewissen beim Diesel-Fahren gleich etwas leichter (für kurze Strecken nehme ich eh das Fahrrad).
Das größte Hemmnis ist aber die Lade-Infrastruktur und da helfen auch keine staatlichen Verordnungen, jetzt nur noch E-Autos zu bauen und zu kaufen. Schulz macht da keine glückliche Figur...
Außerdem ist damit zu rechnen, dass das reine E-Auto recht bald durch die Brennstoffzellen-Technologie ersetzt werden dürfte, wer sich also jetzt ein E-Auto zulegt, wird bald wieder mit Technologie von gestern unterwegs sein...

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Agrarökonom 11.08.2017, 11:43
8. Elektro macht auf langen Strecken keinen Sinn

Ich glaube, es wäre viel sinnvoller, Geld in die Erforschung CO2-neutraler Treibstoffe zu stecken, die dann Hybride antreiben. Diese müssten dann in Städten weitgehend elektrisch fahren, um lokale Umweltauflagen zu erfüllen.

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bafibo 11.08.2017, 11:44
9.

Endlich mal jemand, der E-Fahrzeuge nicht durch die rosarote Brille sieht! Und es ist gar nicht gesagt, daß diese der Weisheit letzter Schluß sind. Dem Reichweitenproblem sowie dem Tankdauerverdruß könnte man mit der Brennstoffzellentechnik beikommen - wenn es gelingt, die nötige Technik auch im Auto zu akzeptablen Preisen zu verbauen und die passende Tank-Infrastruktur aufzubauen - die ja wegen der erforderlichen Wasserstoff-Drucktanks erheblich anspruchsvoller ist als die derzeitigen Tanks für flüssige Kohlenwwasserstoffe. Und zusätzlich müßte man den Wasserstoff selbst ohne Verwendung fossiler Energieträger erzeugen, sonst kämen wir vom Regen in die Traufe ...

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