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Elon Musks Hyperloop in Hamburg: Volle Röhre
Hyperloop

Container, die mit 1200 km/h vom Kai ins Hinterland zischen: So stellen sich das US-Unternehmen Hyperloop und der Hamburger Hafen die Zukunft des Güterverkehrs vor. Eine Teststrecke wird jetzt gebaut.

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ambulans 05.12.2018, 19:07
1. mein

ultimativer test für elons nächstes phantasie-projekt: junge, finanziers doch einfach selbst - und führs uns dann auch vor ...

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nach-mir-die-springflut 05.12.2018, 19:13
2. Geschüttelt, nicht gerührt

"Das System funktioniert dabei ohne aktive Stromversorgung und lässt Kapsel und Container mittels Permanentmagneten nach wenigen Metern auf Schienen in Hochgeschwindigkeit durch die Röhre schweben."

Alles ein bisschen schwammig vorgestellt. In einer 100 Meter Röhre werden Container binnen zehn Metern - oder 0,06 Sekunden - auf 1.200 km/ geschossen, dann ab Meter 90 wieder auf 0 km/h abgebremst. Gut, in der Tat, das hat viel mit Fantasie zu tun. Die Waren in dem Container sind danach allesamt Matsch, ob Obst, ob Oldtimer, ob Orchideen, ob Oktopus, der größte Rührmixer der Welt, built in Hamburg, Germany, Chapeau!

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vaikl 05.12.2018, 19:22
3. Jaja, die Hamburger mal wieder...

Nach dem Reinfall mit Olympia soll nun die nächste Spökerei durchs Dorf gejagt werden? Kinners, für 1200 km/h Spitze benötigt so ein Hyperloop 54 km komplett geschlossene Vakuum-Röhre - dabei hat euer Hafen nur 47 km größte Ausdehnung. Oder soll der dann noch 7 km Sprint plus 3 km Bremsweg als Tauchfahrt in der Elbe hinlegen, so als touristischer Zusatznutzen?? Nein, der Hyperloop ist eine Spinnerei, aber man soll deshalb bloß nicht aufhören, nach alternativen Transportmitteln und -wegen zu suchen.

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eizboks 05.12.2018, 19:27
4. Elons Vorhaben....

...ist Quatsch. Hyperloop ist im Moment -wenn überhaupt- auf Langstrecke und nicht auf Kurzstrecke wirtschaftlich.

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Strichnid 05.12.2018, 19:35
5. Fehler im Text

"Die Idee, Menschen in einer Fast-Vakuumröhre in schwindelerregender Geschwindigkeit von A nach B zu bringen, geht tatsächlich auf den Tech-Nerd und Tesla-Chef zurück."

Tatsächlich ist das nicht korrekt. Die Idee ist schon sehr viel älter und von vielen Menschen unabhängig voneinander entwickelt worden. Das ist auch kein Wunder, da es sich um eine sehr naheliegende Idee handelt, sobald man sich die Frage stellt: Wie kann ich jegliche Reibung verringern, um schneller transportieren zu können?

Da kommt man unweigerlich zu Vakuum-Magnetschweberöhren.

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spon_2485973 05.12.2018, 19:40
6. Respekt vor den Leistungen Anderer

Leider immer wieder die selbe Verkürzung, Musk ist _nicht_ der Erfinder des Konzepts. Siehe bspw hier: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Vactrain

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c.weise 05.12.2018, 19:41
7. Militärisch verwertbar?

Der Abschuss eines beladenen Containers mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 1.220 km/h klingt interessant. Die Hamburger Bürger können schon mal Deckung suchen.

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CobCom 05.12.2018, 19:41
8.

Würde mich auch interessieren ... wenn man mit 1g Beschleunigung und Bremsung rechnet, was bei kardanischem Ausgleich sicher unschädlich wäre, käme ich nach gut 30s Beschleunigung auf eine Strecke von knapp 6 km, jeweils für Bremsung und Beschleunigung. Danach wären wir bei knapp 3s/km in der Reisegeschwindigkeit. Habe ich im Grundsatz verstanden, glaube ich.
Die großen Linien fahren meist wöchentlich, übliche Reisezeiten sind mehrere Wochen bis über einen Monat.
Eilgut sieht eigentlich anders aus.
Dann 40 s Abstand je Container. Das wäre doch mit konventioneller Fördertechnik auch locker zu schaffen und da müsste ich nicht aufwendig verkapseln. Wie kommen die im Übrigen zurück? Wechselbetrieb oder Doppelröhre?
Da fehlt soviel an Informationen... das Schärfste ist der Passus mit dem Laien. Wie wäre es, es für Ingenieure zu erklären? Die Übersetzung bekommen wir dann schon hin.
Gibt es irgendwo etwas Futter, mit dem man den Mehrwert dieser Technik nachvollziehen könnte?

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willibaldus 05.12.2018, 19:42
9.

Für Personenverkehr meiner Meinung nach noch nicht geeignet. Da sind zu viele Fragen offen was allgemeine Sicherheit und Rettungsmaßnahmen bei einem Unfall angeht.
Sicherlich geeignet für Massengüter wie Getreide, Kohle Stahl etc. Ich könnte mir denken, daß die Container in eine dichte Kapsel kommen, die dann in eine Kammer kommt, die wie bei einem Revolver vor die Röhre gedreht wird. Gibt sicher auch andere Vorstellungen dazu.
Beschleunigung und bremsen sowie Reibungsminimierung mittels Magnetschwebetechnik ist bestimmt auch möglich.

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